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Sep
19:30
WSV
Sonntag, 09.09.2018 -

1. Mannschaft

Unentschieden im Kracherduell gegen Aachen

WSV und Aachen trennen sich 0:0

Bestes Fußballwetter zum Einstand des neuen WSV-Trainers Adrian Alipour! Unter der Woche feierte der 39-Jährige seinen Trainingseinstand – der spielerische folgte noch am selben Tag mit dem 8:0 im Niederrheinpokal gegen den SV Rees. Der Ligaeinstand hatte es dann in sich: Zum TV-Livespiel hatte sich die Alemannia aus Aachen angesagt, die einen ähnlichen Stotterstart wie der WSV hinlegte und nur einen Sieg auf dem Konto hatten. Personell lieferte WSV-Coach Alipour schon in seinem zweiten Spiel Altbewährtes: Die selbe Elf wie gegen Rees stand zu Beginn auf dem Feld. 

Einer von Alipours Schützlingen aus Spiel Eins ist Daniel Grebe, der das Spiel chancentechnisch einläutete. Nachdem Kramer sich im Strafraum freispielte und den Torwart umkurvte war sein Winkel zum Tor zu spitz. Die Ablage fand sieben Meter vor dem Tor Grebe, der nur den Fuß von Alemannia Keeper Jakusch auf der Linie fand! So startete der WSV nach neun Minuten mit einem echten Knaller in die Partie. Die erste Schrecksekunde für #DieRotBlaueEinheit war dann hausgemacht: Nach einem Flankenball der Aachener rasselten Keeper Wickl und Stürmer Kramer im eigenen Strafraum zusammen. Wickl verlor den Ball und konnte ihn erst im zweiten Nachfassen wieder unter sich begraben (14.). Weiter ginge es für die WSV-Offensive nur drei Minuten später mit dem aufgerückten Dennis Malura. Der momentane Innenverteidiger zeigte gleich in zwei Szenen technische Fertigkeiten: Nach der Ecke kam Kramer an den Ball und legte in den Rückraum ab. Malura lieferte einen klasse Schuss in Richtung Jakusch. Der fischte den Ball noch soeben aus der Ecke! Auch der folgende Standard ging wieder in Richtung des langen Verteidigers. Sein Schuss ging Volley zwar in die zweite Etage – der WSV lieferte aber verschiedene Standardvarianten. Nach einer kleinen Dürreperiode weckte Glowacz in der 36. Minute den WSV. Aus 25 Metern schießt der Standardexperte in die Ecke des WSV Tors – Wickl flog in die Ecke parierte auf der Linie! 

Mit einem 0:0 ging es dann in die Kabine.

In die zweite Hälfte startete das Spiel mit einer Chance von Christopher Kramer (49.): Er und Erwig-Drüppel spielten mit der Innenverteidigung von Aachen in dieser Szene Katz und Maus! Aus zwölf Metern kam Kramer nach guter Körpertäuschung zum Schuss und schoss knapp vorbei! Aachen meldete sich erst in der 68. Minute wieder, als Pütz vor dem Tor von Wickl auftauchte und aus zwölf Metern leicht abgedrängt das Außennetz traf. Der eingewechselte Semir Saric hätte zehn Minuten vor dem Abpfiff für den „Lucky Punch“ sorgen können. Der schnelle Außenspieler blockte einen Befreiungsschlag von Hackenberg 35 Meter vor dem Tor, entkam ihm und lief entlang der Torlinie auf den Aachener Keeper zu. Mit einem Schuss aufs kurze Eck wollte Saric ihn überlisten. Doch Jakusch hatte den Braten gerochen und parierte! Nach turbulenten Minuten in einem intensiven Spiel setzte Aachen den Schlusspunkt: Eine Ecke, an die der eingewechselte Redjeb noch mit den Haarspitzen heran kam, segelte bis zu Wickls zweitem Pfosten! Der Stammkeeper des WSV fischte den Ball kurz vor dem Abpfiff aus der Torecke. Schiedsrichter Visse pfiff das Spiel nach drei Minuten Nachspielzeit ab.



Impressionen vom Heimspiel

WSV-TV: Spielzusammenfassung vom Heimspiel

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