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Okt
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14:00
RWO
Donnerstag, 10.09.2020 -

1. Mannschaft

„Ich bin sehr dankbar und glücklich, dass ich hier sein darf“

Unser Stadionmagazin neunzehn54 im Gespräch mit Neuzugang Tim Wendel

In der ungewohnt langen Sommerpause traf sich die neunzehn54-Redaktion mit unserem Neuzugang Tim Wendel. Der 31-jährige Mittelfeldspieler wechselte nach sieben Jahren am Lotter Kreuz in der Sommerpause zu uns ins Bergische Land. Gebürtig stammt Tim aus dem nahe gelegenen Moers, von wo aus er ins Tal pendelt. Sein Debüt im rot-blauen Dress feierte er beim 3:2-Testspielsieg auf der Oberbergischen Straße gegen den FC Kray.

Nach seiner Zeit in Lotte, die unser Neuzugang als „sieben tolle Jahre mit Aufs und Abs“ bezeichnet, freut sich Tim Wendel nun darüber, bei einem Traditionsverein sein Glück suchen zu dürfen. Viele seiner neuen Mitspieler kannte „der Wendler“ bereits als Gegenspieler und mit Kevin Pytlik spielte unsere Nummer 30 sogar eine Saison gemeinsam in der dritten Liga für die Sportfreunde aus Lotte. Er selber kommt auf 80 Spiele in der dritten deutschen Liga und möchte seine gesammelten Erfahrungen an die Mannschaft weitergeben, sowie Verantwortung übernehmen. „Ich kann der Mannschaft mit meiner Erfahrung helfen“, sagt der Neuzugang, der allerdings sofort anschließt, dass es nicht um ihn gehe, sondern ums Team: „Es ist nichts wichtiger und größer als das Team.“ Über die Mannschaft sagt er: „Wir sind eine gute Truppe mit viel Potenzial und ich freue mich sehr auf die Saison.“

In der Jugend kickte der 1,86 Meter große Mittelfeldspieler für den OSC Rheinhausen, TV Asberg, MSV Duisburg und den FC Schalke 04. Aus der Schalker Jugend schaffte er den Sprung in die Bundesliga Reserve und spielte anschließend für die Reserven des 1. FC Kaiserslautern und von Hannover 96. Danach wechselte er in den Norden zum Regionalligisten TSV Havelse und von da ging es zurück nach Nordrhein-Westfalen zu den Sportfreunden aus Lotte. Gerade in Lotte, wo er die längste Zeit als Fußballer verbrachte, hat Wendel viel erlebt, wie zum Beispiel das DFB-Pokalspiel gegen den BVB oder die Aufstiegsspiele zur dritten Liga vor vollen Rängen.

WSV - Ein Traditionsverein mit Fankultur und beeindruckendem Stadion

Auf volle Ränge hofft Tim auch bei uns im Stadion am Zoo. So war ein Grund für den Wechsel zum Ligakonkurrenten unter anderem das beeindruckende Stadion und die Möglichkeit, für einen Traditionsverein mit Fankultur spielen zu dürfen. „Das Stadion ist der Wahnsinn“, schwärmt der beidfüßige Neuzugang. Über die ersten Wochen in Wuppertal erzählt „der Wendler“ begeistert: „Die Menschen rund um den Verein - wie die Mannschaft, die Trainer, Betreuer und Mitarbeiter auf der Geschäftsstelle - sind total nett und offen, ich fühle mich hier super aufgenommen.“ Darüber hinaus lobt unser Neuzugang die professionellen Trainingsbedingungen in Wuppertal und fügt hinzu: „Das hat man nicht oft in der Regionalliga.“

Den Kontakt zu Alexander Voigt gab es schon länger. Unsere Nummer 30 war von den Gesprächen begeistert und brauchte nicht viele Argumente, um zuzusagen. „Wir hatten überzeugende Telefonate. Wuppertal ist ein supergeiler Club und zudem ein Traditionsverein.“ Seine ganze Familie ist Fan von Borussia Mönchengladbach und da Alexander Voigt ehemaliger Spieler der Fohlen ist, war dies ebenfalls ein treffendes Argument. Aber nicht nur von WSV-Trainer Alexander Voigt war Tim sofort begeistert, anschließend folgten noch gute Gespräche mit Thomas Richter und Stephan Küsters, die sich sofort um ihn bemühten. Tim konnte sich mit den Zielen des Vereins voll identifizieren und wollte mit anpacken. Da er im Team zu den erfahrenen Spielern gehört, hat der 1,86 Meter große Moerser den Anspruch, Verantwortung zu übernehmen und gerade den Jüngeren Unterstützung zu leisten.

Woher kommt der Spitzname „Wendler“?

Sein Spitzname „Wendler“ hat er seinem ehemaligen Trainer Michael Boris zu verdanken. Dieser trainierte ihn 2014 in Lotte und ist zur Zeit Coach bei MTK Budapest: „Ich habe in der Kabine immer die Musik gemacht und Michael Boris war damals Michael Wendler - Fan.“ Wenn Wendel mal nicht die Musik macht, verbringt er gerne und ausführlich Zeit mit seinem Hund Mila, spielt E-Sport-Games oder kniffelt. Die Frage, was sein Lieblingsreiseziel ist, beantwortet unsere Nummer 30 mit New York. Sein Lieblingsplatz - fernab von Reisezielen - ist der Fußballplatz.

Während seiner Laufbahn als Fußballer schloss Tim seine Ausbildung als Kaufmann für Büromanagement erfolgreich ab, studiert nun an der Fernuni Betriebswirtschaftslehre und sieht in diesem Bereich den Schwerpunkt für die Zeit nach der aktiven Fußballkarriere. Da er mit dem Fußball schon so lange verbunden ist, überlegt Tim zusätzlich noch einen Schein als Fußballtrainer zu machen, um seine Erfahrungen mit jüngeren Talenten zu teilen und sie zu verbessern.

Wir bedanken uns bei Tim Wendel, dass er sich die Zeit für ein Gespräch genommen hat und wünschen ihm, dass all seine Ziele - sowohl auf als auch neben dem Platz - in Erfüllung gehen, sowie insbesondere Gesundheit und nur das Beste! Viel Spaß im rot-blauen Trikot!

Quelle: neunzehn54

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