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Okt
VfB
14:00
WSV
Samstag, 03.10.2020 -

1. Mannschaft

Hochverdienter 3:0-Sieg gegen RWO im Stadion am Zoo

WSV mit starker Leistung

Am 7. Spieltag der Regionalliga West empfing unsere Mannschaft am Tag der Deutschen Einheit im Stadion am Zoo den SC Rot-Weiß Oberhausen. Beide Mannschaften waren bislang punktemäßig hinter ihren Erwartungen zurückgeblieben und wollten somit die Begegnung nutzen, um auf den Erfolgsweg zurückfinden. Bei RWO standen am heutigen Nachmittag mit Raphael Steinmetz und Shun Terada zwei ehemalige Rot-Blaue im Kader.

WSV-Trainer Alexander Voigt änderte die erste Elf im Vergleich zum letzten Spiel bei Borussia Mönchengladbach vor einer Woche drei Mal: Im Tor feierte Daniel Szczepankiewicz für Niklas Lübcke sein Debüt, im defensiven Mittelfeld begann Daniel Grebe für Joey Müller und in der Offensive kehrte Gianluca Marzullo in die Startelf zurück - für ihn nahm Marwin Studtrucker zunächst auf der Bank Platz.

Der WSV begann bei dauerhaftem Nieselregen und 13 Grad Außentemperatur in roten Trikots, blauen Hosen und roten Stutzen, die Gäste komplett in schwarz. Alexander Voigt hatte eine Grundaufstellung im 3-5-2 System gewählt. Vor Torhüter Daniel Szczepankiewicz spielte eine Dreierkette mit Tjorben Uphoff, Yannick Geisler und Noah Salau, welche bei Ballbesitz von RWO zu einer Fünferkette mit den Außen Jonas Erwig-Drüppel und Tolga Cokkosan wurde. Im Mittelfeld traten Daniel Grebe, Kevin Rodrigues Pires und Beyhan Amatov an, für Torgefahr sollten Gianluca Marzullo und Marco Königs sorgen. In der 10. Spielminute der erste WSV-Angriff: Mannschaftskapitän Tjorben Uphoff flankte von rechts und in der Mitte köpfte Angreifer Marco Königs knapp links vorbei. Im Gegenzug dann eine große Tormöglichkeit für die Gäste. Oubeyapwa steckte den Ball auf Mittelstürmer Sven Kreyer durch, welcher aber an Schlussmann Daniel Szczepankiewicz scheiterte (11.). In der 20. Minute die Riesenmöglichkeit zur WSV-Führung: Nach einem Eckball von Kevin Rodrigues Pires und der Kopfballverlängerung von Yannick Geisler kam Beyhan Ametov am Fünfmeterraum freistehend an den Ball, zimmerte diesen aber nur an die Unterkante der Latte des RWO-Gehäuses. Den Abpraller nahm Marco Königs per Seitfallzieher, der aber über das Tor ging. Mitte der ersten Spielhälfte übernahmen die Rot-Blauen zunehmend die Spielkontrolle. In der 30. Minute prüfte Kevin Rodrigues Pires RWO-Schlussmann Heekeren mit einem Fernschuss. In der 39. Minute dann die hochverdiente WSV-Führung: Beyhan Ametov wurde über den rechten Flügel geschickt und passte in die Mitte, wo Kevin Rodrigues Pires auf das Gästetor schoss. Den von RWO-Schlussmann Heekeren abgewehrten Ball nahm Marco Königs direkt und drosch ihn zum 1:0 unter die Latte. Mit einer verdienten 1:0-Führung ging die Mannschaft von Alexander Voigt unter großem Beifall der 564 Zuschauer im Stadion am Zoo in die Kabine.

In der 52. Minute verlor Jonas Erwig-Drüppel am eigenen Strafraum einen Pressball gegen Kreyer, wodurch Shun Terada auf halb links frei vor Daniel Szczepankiewicz zum Schuss kam, den Ball aber knapp rechts am WSV-Tor vorbeisetzte. Der Niederschlag wurde nun immer stärker, es regnete Bindfäden und die Zweikampfführung wurde noch intensiver. In der 66. Minute die große Möglichkeit für den WSV, auf 2:0 zu erhöhen: Beyhan Ametov brachte seinen Pass von der rechten Seite aber nicht an Leander Goralski vorbei zum in der Mitte völlig freistehenden Marco Königs. Wenige Minuten später dann doch endlich das 2:0 für die Rot-Blauen: Der gerade eingewechselte Semir Saric setzte sich auf der rechten Seite durch, zog in die Strafraummitte und vollendete überlegt in die linke Torecke (72.). Danach versäumte es der WSV einige Male, Überzahlkonter erfolgreich zu Ende zu spielen und den Vorsprung auszubauen. Den Schlusspunkt zum 3:0 setzte Torjäger Gianluca Marzullo in der Nachspielzeit, nachdem er vom eingewechselten Joey Paul Müller in Richtung des Oberhausener Tores geschickt wurde und eiskalt abschloss (90.+1). Mit dem Schlusspfiff stand ein auch in dieser Höhe hochverdienter Heimerfolg fest. Kämpferisch und spielerisch konnte es am heutigen Nachmittag nur einen Sieger geben, und der hieß Wuppertaler SV. Im siebten Spiel folgte nun endlich der zweite Saisonsieg.

Nach dem Spiel sprachen wir mit unserem Debütanten im Tor, Daniel Szczepankiewicz: „Wir haben heute als gesamte Mannschaft überragend gespielt und unser klares Ziel, drei Punkte zu holen, erreicht.“ Zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz für Rot-Blau sagte unsere Nr. 28: „Ich bin natürlich sehr zufrieden. Drei Punkte und ohne Gegentor zu bleiben sind super. Die Mannschaft hat mir auch sehr dabei geholfen und mich unterstützt.“

Unser Torjäger Marco Königs erzielte heute bereits seinen dritten Saisontreffer und sah das 1:0 so: „Ich wollte den Ball einfach nur unters Dach hauen, habe ihn gut erwischt und er ist dann voll reingeflogen. Das war so ein bisschen der Dosenöffner für uns, auch wenn wir vorher schon top gespielt haben und früher hätten führen müssen. In der zweiten Halbzeit machen wir dann noch zwei tolle Tore durch Semir und Gianni, der sich diesen Treffer besonders verdient hat, weil er unglaublich viel für die Mannschaft gearbeitet hat. Heute kann ich nur jedem Einzelnen auf und neben dem Platz ein großes Kompliment machen. Eine herausragende Mannschaftsleistung.“

Das nächste Ligaspiel bestreitet der WSV am kommenden Samstag, den 10. Oktober 2020 bei der U23 des FC Schalke 04. Anstoß im Parkstadion ist um 15:30 Uhr.

Spieldaten:

Aufstellung Wuppertaler SV:

28 Daniel Szczepankiewicz – 5 Tjorben Uphoff, 33 Yannick Geisler, 21 Noah Salau - 11 Jonas Erwig-Drüppel (82. 18 Marwin Studtrucker), 8 Daniel Grebe (69. 7 Semir Saric), 20 Kevin Rodrigues Pires (87. 6 Joey Paul Müller), 9 Beyhan Ametov, 22 Tolga Cokkosan – 48 Marco Königs (89. 42 Mike Osenberg), 26 Gianluca Marzullo

Trainer: Alexander Voigt

Aufstellung SC Rot-Weiß Oberhausen:

1 Justin Heekeren – 13 Dominik Reinert, 4 Jerome Propheter (68. 16 Adam Lenges), 5 Tim Stappmann, 6 Leander Goralski, 30 Nils Winter – 22 Jan Wellers (75. 28 Kofi Twumasi), 26 Alexander Scheelen (62. 19 Raphael Steinmetz) – 11 Sven Kreyer, 10 Shaibou Oubeyapwa, 9 Shun Terada (81. 18 Semih Köse)

Trainer: Dimitrios Pappas

Zuschauer: 564

Tore: 1:0 Königs (39.), 2:0 Saric (72.), 3:0 Marzullo (90.+1)

Gelbe Karten: Ametov (77.) – Scheelen (28.), Twumasi (78.)

Eckenverhältnis: 8:5

Schiedsrichter: Julian Engelmann / Assistenten: Leonidas Exuzidis, Tim Zahnhausen

Spielbericht: neunzehn54-Redaktion

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