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WSV
Mittwoch, 04.11.2020 -

1. Mannschaft

WSV verliert bei Aufsteiger FC Wegberg-Beeck mit 1:2

Ametov trifft, Wendel feiert Startelfdebüt

Am 13. Spieltag der Regionalliga West bestritt der Wuppertaler SV sein elftes Saisonspiel beim Aufsteiger FC Wegberg-Beeck. Gespielt wurde unter Flutlicht im Waldstadion. Der Aufsteiger stand mit ebenfalls zwölf Punkten in der Tabelle einen Platz vor unserer Mannschaft, hatte jedoch schon ein Spiel mehr bestritten. Trainer bei den Gastgebern ist Michael Burlet, in dessen Aufgebot vier Ex-Wuppertaler zu finden sind. In der Startformation standen Evangelos Skraparas und Andre Mandt, auf der Bank nahmen Meik Kühnel und Tom Meurer Platz. Unser Trainer Alexander Voigt nahm im Vergleich zur Niederlage in Homberg vier Wechsel in der Startformation vor. So waren von Beginn an Joey Paul Müller, Semir Saric, Gianluca Marzullo und der wiedergenese Tim Wendel dabei. Auf der Bank nahmen mit Noah Salau und Isaak Akriditis ebenfalls zwei Akteure Platz, die am vergangenen Samstag nicht im Kader standen.

Der WSV spielte komplett in blau, die Gastgeber komplett in rot. Schiedsrichter der Partie war Cedrik Gottschalk aus Bottrop. Der WSV war in den ersten 20 Minuten bemüht - mehr als zwei Eckbälle konnten jedoch in einer Begegnung, die geprägt war von vielen Zweikämpfen im Mittelfeld, nicht verbucht werden. In der 21. Minute stand dann Shpend Hasani nach einer schönen Kombination alleine vor Daniel Szczepankiewicz. Der Angreifer der Gastgeber ließ dem WSV-Keeper keine Chance und traf sicher in die rechte Ecke zum 1:0. Zwei Minuten später hatte Marco Königs eine gute Chance, den Ausgleich zu erzielen - doch ein Spieler des FC Wegberg-Beeck konnte den Ball vor der Torlinie klären. In der 25. Minute gab es eine weitere gefährliche Doppelchance für die Gastgeber. Daniel Szczepankiewicz konnte sich erneut auszeichnen und parierte in letzter Sekunde zur Ecke. Kurz vor der Halbzeit dann der nächste Rückschlag: Unsere Nummer 28 konnte zunächst noch abwehren, doch nach dem Abpraller bewahrte der ehemalige Wuppertaler Evangelos Skraparas im Gewühl einen kühlen Kopf und erhöhte auf 2:0 für Wegberg-Beeck. Dies war auch gleichzeitig der Pausenstand.

Zur zweiten Halbzeit wechselte Cheftrainer Alexander Voigt gleich drei Mal. Neu ins Spiel kamen Beyhan Ametov, Marwin Studtrucker und Kevin Pytlik, in der Kabine blieben Kevin Rodrigues Pires, Gianluca Marzullo und Daniel Grebe. In den ersten Minuten nach Wiederanpfiff blieb die Begegnung zunächst ohne Aufreger, bei weiterhin vielen Zweikämpfen im Mittelfeld. Dann endlich das erste Erfolgserlebnis für den WSV: Marco Königs verlängerte in der 60. Minute einen Eckball von Semir Saric und am zweiten Pfosten verkürzte Beyhan Ametov per Kopf zum 1:2. In der 68. Minute setzte Kapitän Tjorben Uphoff einen Freistoß aus 18 Metern in die Mauer, nachdem Marco Königs zuvor zentral vor dem Tor gefoult worden war. Der WSV drückte und suchte seine Chancen - mehr als einige Eckbälle und eine Halbchance von Marco Königs sprangen dabei jedoch nicht heraus. Als letzten Einwechselspieler schickte Alexander Voigt in der 76. Minute Joelle Tomczak für Semir Saric aufs Feld. Anschließend ergab sich nochmal eine Chance für den WSV: Nach einem Freistoß von Tolga Cokkosan landete der Ball bei Marco Königs, doch dessen Abschluss ging rechts am Tor vorbei. In der 86. Minute verhinderte Daniel Szczepankiewicz mit einer starken Parade die endgültige Entscheidung für den Aufsteiger. Die anschließende Ecke der Gastgeber brachte nichts ein. Da auch die letzten Minuten der Begegnung ohne Zählbares verstrichen, blieb es am Ende bei dem aus Wuppertaler Sicht bitteren Endergebnis.

Tim Wendel zog nach seinem ersten Spiel für den WSV über 90 Minuten folgendes Fazit: „Es ist super, dass ich endlich wieder dabei bin. Ich versuche, den Jungs zu helfen - auch wenn ich bislang noch kein Glücksbringer war. Ich denke, wir können uns insgesamt nichts vorwerfen. Wir haben fußballerisch ein gutes Spiel gemacht, haben immer wieder versucht zu kombinieren, haben uns aber nicht belohnt. Wir müssen eben unsere eigenen Chancen nutzen. Außerdem müssen wir uns ein bisschen mehr konzentrieren auf das, was in der Defensive passiert, damit wir die Tore nicht so leicht bekommen. Die Gegentore waren unglücklich. In dieser Liga kann jeder jeden schlagen. Die Liga ist recht wild, auch wegen Corona. Am kommenden Samstag gegen Alemannia Aachen können wir es direkt besser machen, damit wir endlich wieder punkten."

Auch Torjäger Gianluca Marzullo richtete den Blick bereits wieder nach vorne: „Nach so einem Spiel ist es schwer, etwas zu sagen. Ich denke, dass wir in der 2. Halbzeit noch die eine oder andere Möglichkeit hatten. Wir waren wieder ein bisschen überlegen, der Ball wollte aber nicht mehr rein. Wir haben alles probiert. Jetzt Mund abwischen und weitermachen, alles andere hilft nicht."

Das nächste Ligaspiel bestreitet der WSV am kommenden Samstag, den 7. November 2020 gegen Alemannia Aachen mit Ex-WSV-Trainer Stefan Vollmerhausen. Anstoß im Stadion am Zoo ist um 14:00 Uhr.

Spieldaten:

Aufstellung FC Wegberg-Beeck:

1 Stefan Zabel – 14 Maurice Passage, 4 Nils Hühne,17 Sebastian Wilms, 2 Norman Post – 26 Andre Mandt (74. 20 Meik Kühnel), 5 Marvin Brauweiler, 11 Marc Kleefisch (70. 32 Justin Hoffmanns), 8 Evangelos Skraparas, 30 Jeff-Denis Fehr (84. 27 Gökan Lekesiz) – 9 Shpend Hasani (41. 31 Yannik Leersmacher)

Trainer: Michael Burlet

Aufstellung Wuppertaler SV:

28 Daniel Szczepankiewicz – 11 Jonas Erwig-Drüppel, 5 Tjorben Uphoff, 30 Tim Wendel, 22 Tolga Cokkosan – 6 Joey Paul Müller, 7 Semir Saric (76. 13 Joelle Tomczak), 20 Kevin Rodrigues Pires (46. 18 Marwin Studtrucker), 8 Daniel Grebe (46. 27 Kevin Pytlik) – 48 Marco Königs, 26 Gianluca Marzullo (46. 9 Beyhan Ametov)

Trainer: Alexander Voigt

Zuschauer: 0

Tore: 1:0 Hasani (21.), 2:0 Skraparas (44.), 2:1 Ametov (60.)

Gelbe Karten: Mandt (38.), Kühnel (75.)  – Grebe (35.), Wendel (64.), Erwig-Drüppel (90.+2)

Eckenverhältnis: 4:5

Schiedsrichter: Cedric Gottschalk / Assistenten: Sven Heinrichs, Dalibor Guzijan

Spielbericht: neunzehn54-Redaktion

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