MENÜ
19
Mai
WSV
19:00
MSV
Samstag, 17.04.2021 -

1. Mannschaft

WSV siegt mit 2:0 gegen die U21 des 1. FC Köln

Mateo Aramburu und Marco Königs erzielen die Tore

Nachdem der WSV die ersten sechs Heimspiele im Kalenderjahr 2021 allesamt siegreich gestalten konnte, setzte es am letzten Mittwoch durch einen späten Gegentreffer in der 88. Minute beim 0:1 gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach die erste Heimniederlage im neuen Jahr. Trainer Björn Mehnert nahm im Vergleich zu diesem Spiel heute drei Änderungen in der Startelf vor: Daniel Nesseler begann anstelle des gelb-gesperrten Kevin Pytlik, Lars Holtkamp startete für Moritz Römling und im Angriff ersetzte Mateo Aramburu Marco Königs. Der WSV begann in einer Viererkette mit den beiden Innenverteidigern Noah Salau und Daniel Nesseler, sowie auf links mit Joey Paul Müller und rechts mit Lars Bender. Im defensiven Mittelfeld feierte Lars Holtkamp sein Startelfdebüt. Vor der offensiven Dreierkette spielte Mateo Aramburu in der Spitze.

Mit der U21 des 1. FC Köln kam heute die drittbeste Offensive der Regionalliga West an den Zoo. Die Mannschaft von Trainer Mark Zimmermann erzielte in bislang 33 Partien 60 Tore. Am treffsichersten war dabei Marvin Obuz mit neun Toren. Zudem gewann der FC vier der letzten fünf Begegnungen in der Liga. Am Mittwoch siegte er im Nachholspiel beim SV Straelen mit 3:0 und belegte damit vor dem Anpfiff Tabellenplatz 5. Die letzten drei Heimspiele gegen die jungen Geißböcke endeten aus Sicht des WSV wie folgt: 3:1 (2017/18), 2:4 (2018/19) und 0:1 (2019/20).

Der WSV lief in roten Trikots, blauen Hosen und roten Stutzen auf, die Gäste komplett in weiß mit roten Streifen. Bereits nach 18 Sekunden die erste Ecke für den druckvoll startenden WSV nach einem Schuss von Mateo Aramburu: Lars Holtkamp prüfte beim anschließenden Eckball von Kevin Rodrigues Pires den Kölner Schlussmann Julian Krahl aus 13 Metern, wobei er diesen fast auf dem falschen Fuß erwischte (1.). In der 7. Minute mussten die Gäste verletzungsbedingt den Torhüter wechseln, der sich ohne gegnerische Einwirkung verletzt hatte. In der 12. Minute wurde Jae-Hwan Hwang alleine Richtung WSV-Gehäuse geschickt, aber Sebastian Patzler machte sich groß und konnte den Rückstand verhindern. Nach 18 Minuten erkämpfte sich der WSV den Ball, Semir Saric lief aus spitzem Winkel von der linken Seite auf das Kölner Tor zu, setzte den Ball aber an das Außennetz. Wenig später nahm Lars Bender einen Flankenball von der linken Seite direkt, Gästeschlussmann Julian Roloff sowie ein Abwehrspieler konnten noch vor der Linie retten, doch den Abpraller setzte Mateo Aramburu aus wenigen Metern zur 1:0-Führung für den WSV ins Netz (25.). In der 35. Minute setzte sich Kölns Torjäger Marvin Obuz auf der linken Seite gegen zwei Gegenspieler durch, sein Abschluss von der Strafraumgrenze ging aber einen halben Meter über das Tor von Sebastian Patzler. In der 40. Minute die Riesenmöglichkeit zum Ausgleich für Hwang: In einem Zweikampf am Strafraum setzte er sich gegen Daniel Nesseler durch, doch der herausstürzende Patzler wehrte den Ball ab. Den Abpraller nahm erneut Hwang auf, seinen schwachen Schuss auf das leere Tor konnte Noah Salau aber ebenfalls abwehren. Kurz vor der Halbzeitpause dann ein schöner Drehschuss von Beyhan Ametov nach Flanke von Kevin Hagemann, der aber zentral knapp über das Kölner Tor ging (43.). Mit dem Pausenstand von 1:0 für den WSV wechselten beiden Mannschaften die Seiten.

Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit musste Kevin Hagemann verletzungsbedingt das Spielfeld verlassen. In der 52. Minute ein Konter über den für ihn eingewechselten Isaak Simion Akritidis über die rechte Seite. Seinen Rückpass auf Semir Saric flankte dieser auf den mitgelaufenen Beyhan Ametov, dessen Torschuss aber nach rechts am Tor vorbeizog. Im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit bekämpften sich beide Mannschaften im Mittelfeld und der WSV versuchte zumeist erfolgreich, die Gäste vom eigenen Tor fernzuhalten. In der Schlussphase beorderte Gästetrainer Mark Zimmermann den erfahrenen Mannschaftskapitän Marius Laux als zentralen Spieler aus der Dreierkette nach vorne in die Sturmspitze. In der 82. Minute legte Marco Königs einen Ball für Beyhan Ametov ab, dessen Schuss von halblinks im Strafraum an den linken Außenpfosten prallte. In der 85. Minute dann die Entscheidung für den WSV: Ein Konter über Simion Isaak Akritidis, der den Ball aus zentraler Position auf die linke Seite passte. Von dort zog Beyhan Ametov in den Strafraum und spielte an den zweiten Pfosten in den Fünfmeterraum auf Marco Königs, der den Ball im Rutschen mit seinem 8. Saisontreffer zum 2:0-Endstand über die Linie beförderte.

Der WSV zeigte einen sehr engagierten und konzentrierten Vortrag und fuhr verdiente drei Heimpunkte gegen eine der offensivstärksten Mannschaften der Regionalliga West ein. Mit nunmehr 45 Punkten aus 33 Spielen belegt die Mannschaft von Björn Mehnert Tabellenplatz 12. In 13 Rückrundenspielen erreichten die Rot-Blauen bislang 26 Punkte, was einen starken Schnitt von 2,0 Punkten pro Spiel und zugleich die viertbeste Rückrundenbilanz bedeutet.

Björn Mehnert zeigte sich nach dem Abpfiff entsprechend zufrieden: „Ich bin natürlich stolz auf die Jungs, der Plan ist aufgegangen. Sie haben es taktisch perfekt umgesetzt, sie haben sich in jeden Ball geworfen und als Team sehr kompakt verteidigt. Es war eine tolle Mannschaftsleistung und die, die gespielt haben, haben es richtig gut gemacht.“

Torschütze Mateo Aramburu war erleichtert, nach der Heimniederlage vom vergangenen Mittwoch direkt wieder punkten zu können: „Es war wichtig, die drei Punkt zu gewinnen und ich bin sehr glücklich getroffen zu haben. Wir spielen eine gute Rolle. Ich bin jetzt seit Januar da und ich hoffe, wir können es weiterhin positiv fortsetzen.“

Unsere Nummer 4, Daniel Nesseler, kam für Kevin Pytlik in der Innenverteidigung in die Startelf und sah in der Giftigkeit den Schlüssel zum Erfolg: „Wir haben heute echt als Mannschaft einen super Job gemacht. Wir waren extrem aggressiv, was in der letzten Woche, im letzten Spiel, ein bisschen gefehlt hat. Gegen die Nachwuchsmannschaften ist es immer schwer, sie sind technisch sehr, sehr gut. Wir haben gut dagegengehalten und meiner Meinung nach am Ende des Tages dann auch verdient gewonnen.“

Lars Holtkamp trug nach dem Schlusspfiff als junger Spieler zunächst Material in die Kabine, ehe er Gelegenheit für ein Statement zum Spiel fand. Unsere Nummer 16 feierte heute ihr Startelfdebüt und freute sich dementsprechend, endlich wieder spielen zu dürfen: „Das Spiel war top. Ich freue mich ungemein, dass es jetzt für mich geklappt hat nach meinen beiden Verletzungen. Und umso mehr freue ich mich, dass es direkt mit einem Sieg belohnt wurde. Heute war es von uns eine top Leistung. Wir haben es gut gemacht, auch wenn wir die Kölner am Ende ein bisschen haben kommen lassen und uns etwas zurückgezogen haben. Wir standen immer kompakt und hatten die Kontrolle. Zum richtigen Zeitpunkt haben wir dann die Tore gemacht. Bei mir haben am Ende die Kräfte etwas nachgelassen, aber das ist normal, wenn man so lange nicht gespielt hat. Rundum ein total toller Tag.“

Das nächste Spiel bestreitet der WSV am kommenden Mittwoch, den 21. April 2021 gegen den FC Wegberg-Beeck. Anstoß im Stadion am Zoo ist um 19:30 Uhr.

Spieldaten:

Aufstellung Wuppertaler SV:

31 Sebastian Patzler – 28 Lars Bender, 4 Daniel Nesseler, 21 Noah Salau, 6 Joey Paul Müller – 16 Lars Holtkamp (75. 8 Daniel Grebe), 10 Kevin Rodrigues Pires – 9 Beyhan Ametov (87. 53 Burak Gencal), 7 Semir Saric, 30 Kevin Hagemann (48. 24 Isaak Simion Akritidis) - 14 Mateo Aramburu (76. 48 Marco Königs)

Trainer: Björn Mehnert

Aufstellung 1. FC Köln U21:

1 Julian Krahl (7. 25 Julian Roloff) – 6 Sava-Arangel Cestic, 11 Marius Laux, 4 Robert Voloder – 5 Meiko Sponsel, 22 Justin Petermann (63. 21 Joshua Schwirten), 13 Lukas Nottbeck, 8 Tim Sechelmann (46. 17 Max Peter Klump) –19 Jae-Hwan Hwang, 10 Lucas Musculus (63. 15 Noel Futkeu), 16 Marvin Ayhan Obuz

Trainer: Mark Zimmermann

Stadion: Stadion am Zoo

Zuschauer: 0

Tore: 1:0 Aramburu (25.), 2:0 Königs (85.)

Gelbe Karten: / - Marius Laux (82.)

Eckenverhältnis: 2:3

Schiedsrichter: Fasihullah Habibi / Assistenten: Okan Uyma, Jonah Samuel Njie Besong

Spielbericht: neunzehn54-Redaktion 


×