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Samstag, 28.08.2021 -

1. Mannschaft

WSV siegt 4:1 beim Spitzenreiter SV Straelen

Kevin Hagemann (2 Tore), Marco Königs und Semir Saric erzielen die Tore

Am 4. Spieltag der Regionalliga West reiste der WSV zum Tabellenführer SV Straelen an die niederländische Grenze. Bei den Gastgebern stand mit Vedran Beric ein ehemaliger Rot-Blauer im Kader. Unser Trainer Björn Mehnert nahm drei Änderungen im Vergleich zum Heimspiel gegen RWE vor. Phillip Hanke, Lion Schweers und Jannis Kübler begannen für Moritz Montag, Dominik Bilogrevic und Semir Saric. Der WSV spielte in rot-blau.

Der Start in die Begegnung war für unsere Farben direkt mal unglücklich. Kelvin Lunga enteilte der WSV-Abwehr auf der rechten Seite und fand mit seinem Flachpass in der Mitte Cagatay Kader, der aus kurzer Distanz zum 1:0, und damit seinem bereits 6. Saisontreffer, einschieben konnte (5.). Der WSV schüttelte sich kurz und übernahm dann die Initiative auf dem Rasen. In der 9. Minute schlenzte Kevin Hagemann knapp links am Straelener Gehäuse vorbei. Dann schickte Kevin Rodrigues Pires Mannschaftskapitän Felix Backszat in den Strafraum, der quer auf Kevin Hagemann legte, der seinen Schuss aus 14 Metern knapp über das Gehäuse setzte (30.). Wenige Minuten später der überfällige Ausgleich: Einen Seitenwechsel von Philipp Hanke auf Niklas Heidemann spielte dieser an den Fünfmeterraum, wo Kevin Hagemann mit energischem Nachsetzen das 1:1 erzielen konnte (39.). Mit diesem Ergebnis wurden bei Aprilwetter die Seiten gewechselt.

Der WSV machte gleich da weiter, wo er in der ersten Halbzeit aufgehört hatte. Eine Flanke von der linken Seite von Niklas Heidemann köpfte unser Torjäger Marco Königs lang ins rechte obere Eck zur 1:2-Führung (57.). Weiter ging es nur in eine Richtung und der eingewechselte Semir Saric (61.) sowie Kevin Hagemann (63.) hatten kurz darauf weitere Tore auf ihrem Fuß. In der 67. Minute war es endlich soweit: Kevin Rodrigues Pires schickte Kevin Hagemann allein Richtung Straelener Gehäuse oder Venlo, wo „Hage“ den Ball überlegt aus sieben Metern am Schlussmann der Gastgeber, Kevin Kratzsch, zum 1:3 vorbei ins Tor legte. In der 85. Minute dann sogar das 4:1 für Rot-Blau. Semir Saric schlenzte in seinem 100. Regionalligaspiel für den WSV aus 22 Metern das Spielgerät per Freistoßaufsetzer in die Torwartecke. Dies war zugleich der Endstand, da der eingewechselte Phillip Aboagye in der Nachspielzeit nur die Torlatte des Straelener Gehäuse traf.

Der WSV zeigte die richtige Reaktion auf die Derbyniederlage gegen RWE und lieferte beim designierten Spitzenreiter SV Straelen über 85 Minute eine ganz starke Leistung ab, sodass es zum heutigen hochverdienten Sieg keine zwei Meinungen geben konnte.

Philipp Hanke zog nach 90 Minuten folgendes Fazit zur Partie: „Zu Beginn haben wir einmal nicht richtig aufgepasst und verteidigt, den Rückstand dann aber sehr gut weggesteckt. Über 90 Minuten gesehen haben wir ein hervorragendes Spiel gemacht und den SV Straelen laufen gelassen. Schon vor unserem Ausgleich zum 1:1 hatten wir einige gute Möglichkeiten, wo noch der letzte Pass gefehlt hat. Am Ende steht ein verdienter Auswärtssieg für uns.“ Im heutigen Spiel war Philipp der Schütze der Eckbälle. Wie kam es dazu? „Schon in meiner Zeit beim TSV Steinbach habe ich alle Standards geschossen, wodurch wir auch viele Tore erzielen konnten. Heute hatte Straelen Adli Lachheb hinten drin, der gefühlte zwei Meter groß ist und alle Hereingaben weggemacht hat.“

Kevin Pytlik zum Spiel: "Über 90 Minuten haben wir super Fußball gespielt, ich bin sehr zufrieden. Die Mannschaft hat eine gute Reaktion gezeigt auf das Essen-Spiel, in dem wir nicht so gut Fußball gespielt haben. Heute waren wir wirklich von vorne bis hinten sehr gut organisiert und haben gut gespielt. Wir können froh sein, dass wir hier drei Punkte mitnehmen, weil Straelen ein guter Gegner ist und sie die ersten drei Spiele gewonnen haben. Nächste Woche geht es weiter. Die Liga ist sehr ausgeglichen, jeder kann jeden schlagen und wir müssen immer mindestens 100 Prozent geben, um - egal wo - etwas zu holen und das wollen wir auch gegen Bonn machen."

Der genesene und eingewechselte Durim Berisha: "Die Anfangsphase war nicht optimal, aber dann haben wir uns gesteigert. Wir hätten sogar noch zwei, drei mehr Tore machen können. Insgesamt bin ich zufrieden, ein guter Sieg und ich bin glücklich über mein Debüt nach meiner Verletzung."

Noah Salau zog folgendes Fazit zum Spiel: "Die ersten Minuten sind wir nicht gut in das Spiel gekommen, da haben wir die Zweikämpfe nicht gut angenommen. Daraus entsteht auch das 1:0 gegen uns. Danach haben wir es besser gemacht und sind mehr ins Spiel gekommen, haben die Zweikämpfe angenommen und machen verdient den Ausgleich. Wir gehen dann verdient in Führung und nutzen die Räume gut. Am Ende gewinnen wir das Spiel dann auch zurecht."

Spielmacher Kevin Rodrigues Pires: "Wir kommen eigentlich gut in das Spiel rein, bekommen dann aber durch einen Konter ein Tor rein. Wir behalten aber unsere Linie bei, spielen guten Fußball und machen das 1:1. In der Halbzeit hat der Trainer gesagt, wir sollen so weitermachen wie auch in der ersten Halbzeit. Am Ende war es ein hochverdienter Sieg. Jetzt müssen wir erst einmal die englische Woche hinter uns lassen. Am Dienstag geht es mit dem Training weiter und dann wollen wir auch in Bonn Punkte holen."

Weiter geht es für den WSV am kommenden Samstag um 14:00 Uhr im Sportpark Nord beim Bonner SC.

Aufstellung SV Straelen:

22 Kevin Kratzsch – 2 Kino Delorge (80. 7 Jannik Stevens), 15 Adli Lachheb, 3 Jelle van Benthem, 5 Ole Päffgen – 16 Kelvin Lunga, 18 Timo Mehlich (65. 6 Maximilin Funk), 28 Matona Glody Ngyombo (58. 30 Vedran Beric), 8 Tobias Peitz, 19 Gianluca Rizzo (73. 9 Arlind Shoshi)– 11 Cagatay Kader

Trainer: Benedict Weeks

Aufstellung Wuppertaler SV:

1 Sebastian Patzler – 14 Philipp Hanke, 27 Kevin Pytlik (77. 22 Durim Berisha), 25 Lion Schweers, 21 Noah Salau, 33 Niklas Heidemann – 10 Kevin Rodrigues Pires (77. 26 Dominik Bilogrevic), - 9 Kevin Hagemann (85. 23 Phillip Aboagye), 6 Jannis Kübler (58. 7 Semir Saric), 5 Felix Backszat - 48 Marco Königs

Trainer: Björn Mehnert

Stadion: Stadion an der Römerstraße

Zuschauer: 400

Tore: 1:0 Kader (5.), 1:1 Hagemann (39.), 1:2 Königs (57.), 1:3 Hagemann (67.), 1:4 Saric (85.)

Gelbe Karten: Lunga (79.) – Pytlik (45.+1)

Ecken: 1:9

Schiedsrichter: Martin Tietze / Assistenten: Oliver Aust, Sven Landgraf

Spielbericht: neunzehn54-Redaktion

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