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Donnerstag, 04.11.2021 -

1. Mannschaft

„Es ist ein schönes Stadion und es sind tolle Fans“

Unser Stadionmagazin neunzehn54 im Gespräch mit Neuzugang Durim Berisha

Seit der Sommerpause trägt Durim Berisha das rot-blaue Trikot, zuvor spielte der gebürtige Deutsch-Kosovare beim Ligakonkurrenten SC Wiedenbrück. Im Sommertrainingslager zog sich der 1,85 Meter große Innenverteidiger einen Muskelfaserriss zu und konnte die ersten Spiele lediglich von außen betrachten. Inzwischen ist er wieder fit und überzeugte das Wuppertaler Publikum nicht nur mit seinem Kopfballtor in Lippstadt, sondern auch durch seine Zweikampfstärke. Die neunzehn54-Redaktion hat sich für Ausgabe 5 des WSV-Stadionmagazins mit unserem Sommerneuzugang über die ersten Wochen bei seinem neuen Club unterhalten. Hierbei verriet er unter anderem, was in seinen Augen die Mannschaft auszeichnet.

Hallo Durim, stell dich doch bitte einmal kurz vor.

Ich bin 21 Jahre alt und wohne in meiner Geburtsstadt Hagen.

Wie hast du dich bei uns im Tal eingelebt, gerade nach deiner Verletzung in der Saisonvorbereitung?

Die Anfangsphase war super, die Jungs haben mich gut aufgenommen und ich habe mich hier in Wuppertal direkt wohlgefühlt. Die Verletzung am Anfang, die ich noch im Trainingslager in Willingen erlitten habe, war echt blöd. Ich hätte abreisen können, aber ich wollte gerne in der Nähe der Jungs bleiben. Im Nachhinein denke ich, es war die richtige Entscheidung.

Wie hast du mit deinen ehemaligen Vereinen, dem VfB Homberg und dem SC Wiedenbrück, die Gastspiele bei uns im Stadion am Zoo erlebt?

Ein Auswärtsspiel in Wuppertal war und ist immer noch für die anderen Clubs ein Highlight - und ebenso war es das für mich. Es ist ein schönes Stadion und es sind tolle Fans.

Vor deiner Zeit in der Regionalliga West warst du mit dem FC Schalke 04, Rot-Weiss Essen und Rot-Weiß Oberhausen in den höchsten Jugendspielklassen unterwegs. Wie war das für dich?

Es war auf jeden Fall sehr lehrreich. Ich konnte mich gut entwickeln und viel lernen, besonders in der Zeit bei Schalke 04. Anschließend bin ich gestärkt nach Essen gewechselt und dann nach Oberhausen gezogen. Dort habe ich mich im Folgenden ebenso entwickelt und besonders die Zeit als Kapitän sehr genossen.

Wie zufrieden bist du mit dem Saisonstart mit dem WSV?

Für mich persönlich startete die Saison durch die Verletzung ärgerlich, im Allgemeinen verlief sie für uns als Mannschaft aber bis jetzt gut.

Was zeichnet euch als Team aus? Was läuft bei euch vielleicht anders als in anderen Mannschaften?

Das Trainerteam, die Betreuer und alle anderen Menschen um die Mannschaft herum sind einfach wie eine Familie! Wir sind gut gestartet, treten als echte Einheit auf und das ist das, was uns ausmacht. Wir sind auch charakterlich eine Familie und es ist für die anderen sehr schwer gegen uns zu punkten, weil jeder füreinander da ist und das Maximum auf dem Platz gibt.

Bei deiner Vorstellung sagtest du, dass du dich umso mehr über den Wechsel freust, da du aus der Region kommst. Gab es noch andere Punkte, die für den Wechsel sprachen?

Der Wuppertaler SV ist immer eine gute Adresse und ein Traditionsverein. Dies war für mich ebenfalls sehr ausschlaggebend. Ich bin hierhergekommen, um mich zu beweisen und mich weiterzuentwickeln. Ich will mit dem gesamten Team das Maximum erreichen.

Was würdest du als deine Stärken bezeichnen und was zeichnet dich als Spieler aus?

Zu meinen Stärken zählen meine Physis, meine Zweikampf- und Kopfballstärke, mein Passspiel und die Diagonalbälle, die ich schlage. Zudem ist mein linker Fuß eine Waffe.

Was machst du, wenn du nicht auf dem Fußballplatz stehst?

Ich bin eher ein ruhiger Typ, ich suche oft zu Hause die Ruhe. Ansonsten gehe ich auch gerne mal aus und ebenso gerne schmeiße ich die Konsole an.

Welche Ziele setzt du dir und der Mannschaft für die laufende Saison in der Regionalliga West und im Niederrheinpokal?

Als Ziel für diese Saison würde ich ausloben, höchstmöglich zu punkten und uns im oberen Bereich bzw. im Angriffsbereich festzusetzen. Wenn mehr gehen sollte, bin ich sehr gerne dabei. Für den Niederrheinpokal würde ich als Ziel mindestens das Pokalfinale ausgeben. Mein persönliches Ziel für diese Saison ist es, so viel wie möglich mit der Mannschaft zu erreichen, dies steht für mich im Vordergrund. Des Weiteren will ich so viele Minuten wie möglich auf dem Platz stehen und somit auch den nächsten Schritt machen.

Was nimmst du dir persönlich für deine Zukunft vor?

Für die Zukunft wünsche ich mir als allererstes, gesund und verletzungsfrei zu bleiben und wie schon erwähnt, mit meinem Team so erfolgreich wie nur möglich die Saison zu beenden. Ich möchte gerade in meinen jungen Jahren so viel wie möglich erreichen.

Danke für das Gespräch, Durim, und viel Erfolg beim Erreichen der Ziele!

Quelle: neunzehn54

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