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Samstag, 08.01.2022 -

1. Mannschaft

WSV besiegt Westfalenligist TuS Bövinghausen 5:2

Philipp Hanke, Roman Prokoph, Lion Schweers und Jannis Kübler (doppelt) treffen

Am heutigen Samstag testete unsere Mannschaft beim Dortmunder Westfalenligisten TuS Bövinghausen, Tabellenführer der Westfalenliga II. Die Mannschaft von Björn Mehnert traf dabei u.a. auf den Weltmeister von 2014, Kevin Großkreutz, und den ehemaligen deutschen Nationalspieler David Odonkor, die beide nunmehr für den Sechstligisten die Fußballstiefel schnüren. Nach 90 Minuten hieß es bei Abpfiff 5:2 für Rot-Blau.

Der WSV startete wie die Feuerwehr in die Begegnung und bereits nach 21 Sekunden klingelte es zum ersten Mal im Netz der Gastgeber. Phillip Aboagye setzte Philipp Hanke ein, der aus 16 Metern überlegt mit dem linken Fuß rechts unten zum 0:1 traf. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit zeigte die Mehnert-Elf die gelungeneren Offensivaktionen. Nach Vorarbeit von Roman Prokoph musste Jannis Kübler aus kurzer Distanz nur noch zum 0:2 einschieben (22.). Die verdiente Halbzeitführung baute Roman Prokoph mit einem überlegten Flachschuss aus 17 Metern sogar noch zum 0:3 aus (37.).

In der Halbzeitpause gab es nur einen Wechsel auf unserer Seite: Marco Königs kam für Roman Prokoph in die Partie. Lion Schweers nach Eckball von Kevin Rodrigues Pires (52.) und Jannis Kübler (61.), der einen Abpraller von der Torlatte nach einem Schuss von Phillip Aboagye nutzen konnte, schraubten das Ergebnis auf 0:5 in die Höhe. Anschließend gab es fünf weitere Wechsel auf Seiten des WSV, wobei Kevin Hagemann nach dreimonatiger Verletzungspause sein Comeback feierte. In der Schlussphase konnten die Gastgeber dann noch durch Ervin Catic (76.) per Flachschuss von der Strafraumgrenze sowie Momo Duc Jazet (78.) per Kopfball auf 2:5 verkürzen, wobei sich die Dortmunder diese Tore auch durch ihren nimmermüden Einsatz durchaus verdient hatten. Unser Team vergab selbst noch einige gute Einschussmöglichkeiten, sodass es am Ende bei fünf eigenen Treffern blieb.

Der WSV zeigte über 90 Minuten ein gefälliges Offensivspiel, ließ gegen einen starken Sechstligisten, bei dem viele Akteure auch schon höherklassig am Ball gewesen waren, defensiv aber einiges zu. Am Ende darf man von einem ordentlichen Test gegen einen guten Gegner sprechen.

Philipp Hanke freute sich nach dem Schlusspfiff über seinen Treffer zur 1:0-Führung, der mit der ersten Offensivaktion der Begegnung erzielt wurde: "Der Trainer hat gesagt, ich spiele heute eine offensivere Position. Das kannte ich zwar noch von früher, aber es war natürlich für mich persönlich schön, dass ich dann sofort erfolgreich war. Obwohl ich rechts generell auch etwas offensiver agiere, wenn wir mit einer defensiven Dreierkette spielen, war meine heutige Rolle natürlich ein bisschen was anderes, aber es ging ganz gut." Insgesamt sah unsere Nummer 14 den heutigen Test positiv: "Zu den zwei Gegentoren am Ende kann ich nicht viel sagen, da ich in diesem Moment nach meiner Auswechslung schon duschen war. Ansonsten war es ein guter Test für uns und jetzt schauen wir, dass wir im Trainingslager weiterkommen." Angesprochen auf die beiden namhaften Gegenspieler - Kevin Großkreutz und David Odonkor - sagte Philipp: "Mit Kevin habe ich in Dortmund in der U23 sogar zusammengespielt. Es ist eine schöne Sache, gegen solche Spieler zu spielen, aber auf dem Platz, wenn man sich auf sein Spiel konzentriert, merkt man es dann eigentlich nicht."

"Fußball macht nach wie vor Spaß, habe ich festgestellt", lachte Kevin Hagemann auf Nachfrage zu seinem heutigen Comeback. "Ich hatte in der Vergangenheit schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht, als ich mich bei meinem damaligen Comeback erneut verletzt hatte. Aber heute hat alles gut funktioniert." Sein Fazit zum Testspiel fiel wie folgt aus: "Wir waren sehr spielbestimmend. Wir haben hinten heraus ein bisschen nachgelassen und unnötig die Gegentore kassiert. Gerade bei Standards, die wir eigentlich konzentriert verteidigen wollten, haben wir es dann nicht immer geschafft. In Summe war es aber ein guter Test, in dem wir uns als Mannschaft gut präsentiert haben. Wir können nun beruhigt in die Türkei fliegen. Ich habe Bock auf das Trainingslager.“

Auch Moritz Montag war mit dem Auftritt des Teams zufrieden: "Es hat Spaß gemacht. Noch mehr Spaß hätte es gemacht, wenn wir das eine oder andere Tor mehr erzielt hätten, was wir hätten machen müssen. An der Chancenverwertung können wir also aus meiner Sicht noch arbeiten. Auch ich hatte heute die eine oder andere Aktion, wo man ein Tor hätte machen können. Ich hoffe, dass dies in der Saison besser klappt." Unser Rechtsverteidiger freut sich nun auf das Trainingslager und hat sich einiges vorgenommen: "Ich glaube, Tempo, Antritt und Dynamik ist meine große Stärke. Also muss ich weiter daran arbeiten, mit mehr Selbstvertrauen in Eins-gegen-Eins-Situationen zu gehen. Das habe ich mir für das neue Jahr vorgenommen. Mit diesen Jungs habe ich definitiv Bock auf das Trainingslager."

Weiter geht es in der Saisonvorbereitung am kommenden Donnerstag im Rahmen des Trainingslagers in Belek/Türkei gegen den Schweizer Erstligisten FC Zürich.

Der WSV spielte in folgender Formation:

20 Michele Cordi – 2 Moritz Montag, 27 Kevin Pytlik, 25 Lion Schweers (47 78. Almar Skrijelj), 33 Niklas Heidemann (78. 37 Giulio Omar Multari) – 14 Philipp Hanke (61. 9 Kevin Hagemann), 5 Felix Backszat, 10 Kevin Rodrigues Pires (61. 26 Dominik Bilogrevic) – 23 Phillip Aboagye, 18 Roman Prokoph (46. 48 Marco Königs), 6 Jannis Kübler (69. 17 Niklas Fensky)

Zuschauer: 300

Tore: 0:1 Hanke (1.), 0:2 Kübler (22.), 0:3 Prokoph (37.), 0:4 Schweers (52.), 0:5 Kübler (61.), 1:5 Catic (76.), 2:5 Duc Jazet (78.)

Spielbericht: neunzehn54-Redaktion

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TuS Bövinghausen - WSV Testspiel 2022

Fotos von: Wuppertaler SV

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