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Mittwoch, 09.03.2022 -

1. Mannschaft

Gegenspieler: SV Straelen

Unser Stadionmagazin neunzehn54 stellt den heutigen Gast vor

Heute Abend um 19:00 Uhr empfängt der WSV im Stadion am Zoo den SV Straelen zum Nachholspiel des 23. Spieltags der Regionalliga West. In Ausgabe 7 des WSV-Stadionmagazins hat die neunzehn54-Redaktion den Gast vorgestellt.

Der SV Straelen belegte 2020/21 als Aufsteiger einen respektablen 13. Tabellenplatz und stand im Niederrheinpokal-Finale gegen den WSV. Eine Abschlussbilanz, die das vor Saisonbeginn ausgegebene Ziel (Platz 5 bis 10) knapp verfehlte. Mit dem neuen Sportchef Rudi Zedi und einigen Transferbewegungen sollte es deshalb in dieser Saison wieder einige Plätze nach oben gehen, doch in der Winterpause stand erneut „nur“ Platz 12 zu Buche. In Straelen möchte man nun Konstanz in die Leistungen bringen, um in der Rückrunde noch einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen.

Der SV Straelen startete mit drei Siegen aus drei Partien furios in diese Saison. Insbesondere das 4:1 am 2. Spieltag in Essen ließ aufhorchen. Ausgerechnet der WSV beendete am 4. Spieltag mit einem 4:1-Erfolg im Stadion an der Römerstraße die Startserie der Grün-Gelben, die anschließend in fünf weiteren Ligapartien sieglos blieben. Die Konsequenz: Nach einem 0:2 gegen den SV Lippstadt musste Coach Benedict Weeks Anfang Oktober seinen Hut nehmen, der sportliche Leiter Rudi Zedi fungierte in den kommenden Wochen als Interimstrainer. Unter seiner Regie blieb das Team zunächst drei Spiele lang ungeschlagen (zwei Siege, ein Unentschieden), kassierte sodann jedoch wiederum drei Niederlagen in Folge, u.a. ein 3:5 in Aachen.

Anfang November wurde Thomas Gerstner als neuer Trainer vorgestellt. Gerstner, der zuvor fünf Jahre lang im Frauenfußball tätig war, kann als Spieler auf die Erfahrung von u.a. 19 Erst- und 292 Zweitligaspielen zurückblicken. Der Start mit neuem Trainer verlief erneut verheißungsvoll: Gegen M‘gladbach U23 (1:0) und Lotte (2:1) gab es Siege, gegen Wegberg-Beeck ein Unentschieden (0:0). Doch die letzten drei Partien bis zur Winterpause (Rödinghausen, Ahlen, Essen) wurden allesamt verloren. Der Verlauf der Hinrunde zeigt: Vorrangiges Problem der Mannschaft ist die mangelnde Konstanz. Diese möchte man nun wieder in die eigenen Leistungen bringen, um nach der Winterpause noch einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen.

Konstanz, Belebung der Offensive und Verstärkung aus Wuppertal

In der vergangenen Sommerpause hatte der SV Straelen seinen Kader durch mehrere Transferbewegungen umgebaut. Als echter Coup durfte die Verpflichtung des 31-jährigen Mittelfeldspielers Kevin Wolze betrachtet werden, der in seiner Karriere 190 Mal in der 2. Bundesliga und 88 Mal in der 3. Liga aufgelaufen ist. Doch Wolze verletzte sich am 2. Spieltag und fällt seitdem mit Kreuzbandriss aus. Somit spielten sich andere Neuzugänge in den Vordergrund, fünf von ihnen kamen bis zur Winterpause auf über 1.000 Einsatzminuten: Ji-ha Yoo (22 Jahre, kam von der DJK Teutonia St. Tönis), Toshiaki Miyamoto (22, bis Februar 2021 bei Kashiwa Reysol, danach vereinslos), Matona-Glody Ngyombo (23, SV Bergisch Gladbach), Kelvin Lunga (27, SV Bergisch Gladbach) und Gianluca Rizzo (25 Jahre, bis Juli 2020 bei BVB U23, danach vereinslos).

Der WSV sollte im Spiel insbesondere auf die beiden Top-Scorer des SV Straelen ein Auge werfen: Cagatay Kader ist mit elf Toren in 25 Einsätzen der beste Torschütze, Neuzugang Kelvin Lunga konnte mit drei Treffern und sechs Vorlagen in ebenfalls 25 Einsätzen bestechen. Da die Offensive aber weitere Belebung erfahren sollte, wurde in der Winterpause ein weiterer Akteur verpflichtet, von dem man sich Unterstützung erhofft: Von Viktoria Arnoldsweiler kam der 24-jährige japanische Mittelstürmer Musashi Fujiyoshi, der in 17 Mittelrheinliga-Spielen 12 Tore erzielte. Ein weiterer Winterneuzugang könnte dem einen oder anderen im Tal noch bekannt sein: Der 21-jährige, zwei Meter große Innenverteidiger Dacain Baraza ist in Wuppertal geboren und spielte bis zur U19 in der WSV-Jugend, ehe er über die U19 und U21 des SC Paderborn sowie Westfalia Herne nun nach Straelen wechselte.

Bei aller Freude über den 2:1-Sieg im Niederrheinpokal-Finale 2021 sowie den 4:1-Hinspielerfolg in dieser Saison - an das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams im Stadion am Zoo hat der WSV demgegenüber schlechte Erinnerungen: Am 2. Dezember 2020 verlor Rot-Blau mit 0:3. Anschließend übernahm Björn Mehnert an der Hubertusallee das Traineramt und sorgte für eine Konstanz in den Leistungen, die man beim SV Straelen nun auch wieder für das Ziel „einstelliger Tabellenplatz“ erreichen möchte. Trainer Thomas Gerstner wird bei diesem Unterfangen indes nicht mehr mithelfen können. Er musste am 28. Februar seinen Stuhl nach einer 0:4-Niederlage bei Preußen Münster räumen. Als Interminstrainer fungiert aktuell - wie schon in der Hinrunde - der sportliche Leiter Rudi Zedi.

Quelle: neunzehn54


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