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Dez
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Donnerstag, 07.12.2017 -

Horst-Buhtz-Stiftung

WSV und Horst-Buhtz-Stiftung helfen in Wuppertal!

Montag Besuch bei der Tafel und in der „KiJu“

WSV und Horst-Buhtz-Stiftung helfen in Wuppertal - Montag Besuch bei der Tafel und in der „KiJu“ 

Es war ein langer Weg für die Horst-Buhtz-Stiftung, jetzt kann sie endlich aktiv werden: Pünktlich zur Weihnachtszeit haben der WSV und Vertreter der Horst-Buhtz-Stiftung der Tafel und der „KiJu“ einen Besuch abgestattet und damit den Startschuss für Aktionen der Stiftung beim und um den WSV herum gegeben. Für die nach dem WSV-Bundesligatrainer Horst Buhtz ( Amtszeit zwischen 1968-1974) benannte Organisation treten die Vorstände Thilo Küpper (Firmengruppe Küpper) und Steffen Krüger (Doktorand des Lehrstuhls für Sportmedizin an der Bergischen Universität) in enger Zusammenarbeit mit dem WSV an.

„Wir verteilen hier Mützen – aber das ist viel mehr!“

HBS-Vorstand Thilo Küpper steht, bepackt mit etwas zu vielen Mützen für seine beiden Arme, direkt nach der Essensausgabe der Wuppertaler Tafel. Hinter den Theken, die mit Nudeln mit Bolognesesoße befüllt sind: Sportvorstand Manuel Bölstler und die kaufmännische Leitung des WSV, Maria Nitzsche. Dass alle drei sich der Situation der Menschen, die vor ihnen stehen, bewusst sind, zeigt Manuel Bölstler, während er einen Teller auffüllt: „Wir suchen den persönlichen Kontakt mit den Menschen. Man muss sich immer vor Augen halten wo man her kommt. Das erdet auch ungemein.“

Für das Süße ist die kaufmännische Leitung zuständig: Kuchen gibt es auch bei der Tafel und wird gern mit zum Gericht genommen. „Ich mache das hier einfach mit Freude“, erklärt die blonde Powerfrau und fügt hinzu „Mich interessiert nicht wo jemand herkommt, was er verdient oder warum er hier ist – alle haben Hunger und alle bekommen hier etwas. Das ist ähnlich wie im Stadion. Da jubelt auch jeder mit jedem.“ Der „Mützenmann“ ist Thilo Küpper: Der Vorstand der „HBS“ weiß: „Wir verteilen Mützen – aber das ist viel mehr! Jeder soll es warm haben im Winter. Mit der HBS wollen wir in Zukunft vieler solcher Projekte fördern, aber auch die WSV-Jugendarbeit.“ Für die Wuppertaler Tafel gab es abschließend, neben dem „Anpacken“ der Vertreter von Horst-Buhtz-Stiftung und des WSV, eine Spende der HBS über 500 Euro.

„Stevie“ back to the roots

Wer Stefan Vollmerhausen als Mann der klaren Worte kennt, ist bei den „KiJu“ erstaunt: Niemand trifft den Ton der Kinder und Jugendlichen in der Wohneinrichtung „Am Jagdhaus“ so gut wie er. Kein Wunder: „Stevie“ lebte in seiner Jugendzeit selbst für einige Jahre hier, weiß, was viele hier empfinden. Beim Rundgang durch die Räume der „KiJu“ erinnert er sich nochmal an die Zeit:„ Ich habe hier viel gelernt. Wenn es in einer Familie nicht so gut läuft ist es dann manchmal besser wenn man raus kommt aus den Strukturen. Später wurde mir dann auch bei der Einrichtung meiner ersten eigenen Wohnung geholfen. Das sind wichtige Schritte im Leben und hier wird den Jugendlichen dabei geholfen. Das ist wichtige Arbeit.“ Mit jedem Einzelnen bleibt Zeit für ein kurzes Gespräch. Meistens bleibt es bei „Small-Talk“, manchen erzählt „Stevie“ seine ganz eigene Geschichte. Viele Jugendliche kennen ihn als Trainer in der Regionalliga, in der er seinem Team vor Tausenden von Zuschauern lautstark Anweisungen gibt. Die Bewohner der „KiJu“ sehen ihn vor Ort mal ganz anders. Zeit für ein bisschen Fußball darf aber natürlich auch nicht fehlen – genauso wie eine finanzielle Unterstützung der Einrichtung in Höhe von 500 Euro.

Weitere Informationen zur Horst-Buhtz-Stiftung findet ihr hier.


WSV hilft - mit der Horst-Buhtz-Stiftung unterwegs für den guten Zweck

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