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15
Dez
WSV
14:00
SCV
Montag, 03.12.2018 -

Stellungnahme

WSV reagiert auf Vorwürfe

Stellungnahme zu den Vorwürfen der Ultras

Die Vorkommnisse vom Spieltag 01.10.2018 und die daraus resultierenden Folgen sorgen nachhaltig für Probleme - auch beim WSV. Nicht nur die Diskussion über die verhängten Stadionverbote trüben die Stimmung, auch Sponsoren deren Werbung abgerissen und beschädigt wurde, deren Werbung bei den Ausschreitungen im Fernsehen zu sehen war, sind verärgert. 

Das Stadion am Zoo ist kein rechtsfreier Raum. Daher ist auch die Vorgehensweise im Rahmen von Stadionverboten genau geregelt - der WSV hat sich daran zu halten. Laut den Stadionverbotsrichtlinien wird nach §4 (3) ein bundesweit wirksames Stadionverbot ausgesprochen bei eingeleitetem Ermittlungsverfahren. 
Der WSV behält sich vor, ebenso bei grobem Fehlverhalten vom Hausrecht gebrauch zu machen, wenn Taten in und vor dem Stadion begangen werden, welche der Außenwirkung des Vereins extrem schaden. Hier ist es irrerelevant, ob diese Tat als Straftat vor einem Gericht bekräftigt wird. Wir schließen Personen von unseren Veranstaltungen aus, welche gegen unsere Regeln in grobem Maß verstoßen und andere Mitmenschen in Gefahr bringen. 

Nach einem persönlichen Gespräch mit UW haben die Verantwortlichen des WSV Wort gehalten und haltlose Anschuldigungen nicht weiter verfolgt. Entgegen der Darstellung der UW gab es in den letzten Wochen einen engen Austausch mit UW und Vorstand - hier wurden die möglichen Konsequenzen wiederholt besprochen.
Der WSV hat in Zusammenarbeit mit unserem Stadionverbotsbeauftragtem an die betroffenen Personen eine Ankündigung eines Stadionverbots versandt, mit dem Hinweis der Möglichkeit einer "persönlichen Stellungnahme des Betroffenem beim Stadionverbotsbeauftragtem". Dieser Umstand ist freiwillig und wurde trotz mehrfacher Bitte seitens WSV an die Betroffenen in einem Zeitraum von über 2 Wochen nicht wahrgenommen.

Gerade das Spiel gegen Rot-Weiss Essen hat wieder einmal gezeigt, dass sich in unserem Stadion Fans aller Altersgruppen, Familien mit kleinen Kindern und Senioren wohl fühlen und unsere Mannschaft unterstützt haben. Da ist kein Platz für wenige Einzelpersonen, die beispielsweise Besucher bedroht, erpresst und genötigt haben.

Dieses Verhalten widerspricht klar den Werten unseres Vereins! Die gesellschaftlichen Normen und Werte des Vereins stehen über allem. In unserem Stadion sollen sich Fans gleich welcher Herkunft, Altersgruppe oder Fangruppierung sicher fühlen und wir dulden weder Gewalt noch Gefahr für unser Fans, ebenso wenig wie Beschädigungen gleich welcher Art!

Die Entschuldigung der Betroffenen Personen hat den Verein über Dritte erreicht und wurde in der gemeinsamen Aufarbeitung angenommen. Sie schützt jedoch im Einzelfall nicht vor rechtlichen und hausrechtlichen Konsequenzen. Weiterhin besteht nach ausgesprochenem bundesweitem Stadionverbot die Möglichkeit einer schriftlichen Stellungnahme innerhalb von 14 Tagen, auch hier haben die betroffenen Personen bisher keine Stellung bezogen.

Der WSV wird auch in Zukunft keine Ausschreitungen und Taten gegen die Werte unseres Vereins dulden. 

Wir äußern unser völliges Unverständnis darüber, dass ausgerechnet so ein wichtiges Spiel wie das gegen Rot-Weiss Essen dazu genutzt wird, Politik in eigener Sache zu betreiben, statt unsere Mannschaft anzufeuern. 

Abschließend möchten wir allgemein betonen: 

Der Wuppertaler Sportverein steht für ein faires und sportliches Miteinander und erwartet das von allen Unterstützern!


Vorstand und Verwaltungsrat des Wuppertaler Sportvereins

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