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Mittwoch, 25.04.2018 -

Vorbericht

Sebastian Wickl: "Das Familiäre zeichnet den Verein einfach aus!"

Vorbericht vor dem Spiel in Verl

Die Tabelle:
Drei Punkte trennen den SC Verl und den WSV aktuell - und drei Tabellenplätze in der Regionalliga. Mit einem Sieg könnte der WSV zum SC Wiedenbrück aufrücken, auf die der WSV am kommenden Samstag trifft (14 Uhr, Stadion am Zoo).

Die Tore:
Die zweitbeste Defensive der Liga stellt der SC Verl (28 Gegentore in 29 Spielen). Aus den letzten neun Spielen verlor Verl kein einziges, kam aber auch fünf Mal nicht über ein Unentschieden hinaus. Mit acht Treffern in der Regionalliga West ist Viktor Maier der beste Torschütze der Ostwestfalen. Christopher Kramer auf Seiten des WSV konnte in 28 Spielen bereits 14 Mal netzen - also durchschnittlich in jedem zweiten Spiel für #DieRotBlaueEinheit. Auch mit der gesamten Mannschaft ist der WSV torgefährlicher als die Verler: 49 Treffer erzielte der WSV bei 37 Gegentoren bisher in der Saison, bei Verl sind es 42 Tore und 28 Gegentreffer.  

Die Ausfälle beim WSV:
Der gleiche Kader wie zum Spiel gegen Dortmund II steht Cheftrainer Christian Britscho zur Verfügung. Einzige Ausnahme ist Silvio Pagano, der nach seiner fünften gelben Karte ein Spiel aussetzen muss. Beim WSV fehlen weiterhin Peter Schmetz (Aufbautraining nach Mittelfußbruch), Gaetano Manno (Aufbautraining nach Muskelfaserriss), Yassine Khadraoui (Aufbautraining nach Fersenbeinbruch), Sandy Husic (Achillessehne) und Dennis Dowidat (Adduktorenprobleme). Beim SC Verl fällt wohl Verteidiger Jan Klauke aus.

WSV-HP: Hallo Sebastian, vor Verl ist nach Dortmund II. Wie blickst du mit ein paar Tagen Abstand auf die knappe Niederlage?

Sebastian Wickl: „Das Spiel ist schwierig einzuordnen weil wir eigentlich gut agiert haben und vor der Pause auch unsere Chancen hatten. Umso ärgerlicher ist es dann wenn man beide Gegentore nach Standards bekommt. Wir wussten von der Körperlichkeit der Dortmunder. Gerade bei so engen Spielen kommt es auf Kleinigkeiten an, zum Beispiel die Abstimmungen bei Standards. Nichts desto trotz können wir auch aus dieser Niederlage unsere Lehren ziehen. Wir haben jetzt die Chance es gegen Verl besser zu machen. Das ist der Vorteil an Niederlagen in den ansonsten anstrengenden englischen Wochen."

WSV-HP: Bei uns gab es in dieser Saison bereits Wechsel im Tor. Trainer Christian Britscho hatte zuletzt verkündet, alle Spieler auch bei Meisterschaftsspielen einmal sehen zu wollen. Mittlerweile bist du wieder im Kasten. Wie gehst du damit um?

Sebastian Wickl: „Ich bin froh, dass ich wieder spiele. Natürlich wäre ich auch in der Hinserie nach dem 3:6 gegen Köln II gern im Kasten geblieben. Aber das entscheidet immer der Trainer. Josh hat die Spiele danach sehr gut gemacht und ist auch zurecht im Tor geblieben. Meine Verletzung vor dem Trainingslager hat dann sein Übriges dazu beigetragen, dass ich erst mal außen vor war. Dann zweifelt man natürlich auch mal. Jetzt läuft es aber sehr positiv für mich. Ich bin fester Bestandteil der Mannschaft und habe ja auch noch für die kommende Saison einen Vertrag. Ich identifiziere mich zu 100 Prozent mit dem Verein, ob Vorstand, Trainerteam oder Fans. Das passt hier. Solange alle Seiten mit mir zufrieden sind, besteht also kein Handlungsbedarf Sollte nichts Außergewöhnliches passieren werde ich auch in der nächsten Saison beim WSV spielen und auch gern über 2019 hinaus."

WSV-HP: Du bist mittlerweile auch ab von deiner Tätigkeit als Keeper im Verein integriert, hilfst Coaches aus der Jugend beim Training und gibst dein Wissen aus über 50 Regionalligaspielen im Rahmen der Patenschaften an den Löwenstall weiter. Was macht diese Arbeit mit dir?

Sebastian Wickl: „Das ist eine absolut runde Sache. Wir Spieler der ersten Mannschaft helfen gerne bei Trainings oder Spielen. Für jeden Spieler aus dem Löwenstall ist das ein Highlight. Man merkt, dass die „Kleinen“ zu uns aufschauen. Das Familiäre zeichnet den Verein auch einfach aus. Das gibt es in der Regionalliga nicht so oft, verglichen mit der Größe des Vereins."

WSV-HP: Schauen wir aufs Spiel gegen Verl. Neunter in der Liga und damit mitten im Mittelfeld. Was erwartet #DieRotBlaueEinheit beim Flutlichtspiel in Ostwestfalen?

Sebastian Wickl: „Wenn man das Hinspiel nimmt war es vom Ergebnis her eine klare Sache. Aber: Wir sind 0:1 in Rückstand geraten und Verl hat in der Folge ihre Chancen nicht genutzt. In der zweiten Halbzeit haben wir uns in eine Art Rausch gespielt und noch 5:1 gewonnen. Da hat alles geklappt. Wir sollten uns von diesem Ergebnis nicht blenden lassen. In der Videoanalyse haben wir gesehen, was zu tun ist. Verl hat, auch wenn sie aktuell im Mittelfeld stehen, in den letzten Jahren immer eine gestandene Regionalligamannschaft mit einer sehr starken Defensive auf den Platz gebracht. Da erwartet uns eine schwere Auswärtsaufgabe, gerade in den englischen Wochen momentan. Als Torwart musst du immer voll fokussiert sein, darfst dir noch weniger einen Fehler erlauben als ein Feldspieler. Das ist eine ganz andere Anspannung als ein Festspieler. Auf dem Feld hilft dann eine leichte Rotation um die müden Knochen zu schonen. Manchmal kommt ja auch eine unfreiwillige Rotation rein, wie jetzt mit „Pino“, der seine Gelbsperre gegen Verl absitzen muss. Wenn wir in Verl abrufen, was wir in den letzten Partien geleistet haben, bin ich zuversichtlich, dass wir mit der Unterstützung unserer Fans etwas Zählbares wieder nach Wuppertal mitbringen werden."

WSV-HP: Zum Abschluss brauchen wir noch deine Tipp fürs Spiel!

Sebastian Wickl: „Als Torwart möchte man natürlich „zu Null“ spielen, daher 0:1 für uns!"

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