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19:30
WSV
Dienstag, 02.07.2019 -

Interview

Im Gespräch mit Neuzugang Daniel Nesseler

„Megaheiß auf die Saison“


Hallo und herzlich willkommen beim WSV! Stell Dich doch mal kurz vor.


Ich bin Daniel Nesseler und komme ursprünglich aus Leverkusen. Ich habe dort sieben Jahre in der Jugend gespielt und bin dann, weil es Bayer Leverkusen keine zweite Mannschaft mehr gab, zur U21 des 1.FC Köln gewechselt. Dort habe ich zwei Jahre gespielt. Jetzt bin ich zum WSV gewechselt und megaheiß auf die Saison!


Auf welcher Position spielst du?


Sechser - also zentrales Mittelfeld. Meine Ausweichpositionen sind die Innen- und Außenverteidigung.


Wo liegen Deine Stärken?


Als defensiver Sechser habe ich ein sehr gutes Aufbauspiel mit einem guten Blick in die Tiefe. Ich bin zweikampfstark und habe, obwohl ich mit 1,80 cm ja nicht der Größte bin, wegen meiner Sprungkraft auch ein gutes Kopfballspiel. Dadurch, dass ich auch über mehrere Jahre Nationalmannschaft gespielt habe, habe ich ein gutes flaches und hohes Aufbauspiel und bin damit in der Lage das Spiel zu lenken.


Was muss noch besser werden?


Meine Sprintfähigkeit muss definitiv noch besser werden. Daran arbeite ich jetzt seit zwei Jahren mit separatem Sprinttraining. Ich bin zwar ausdauerstark und kann locker 12 km am Stück laufen, aber weil das Spiel ja mittlerweile auch sehr dynamisch geworden ist, möchte ich mich bei kurzen Sprints verbessern. Das ist ein Ansatzpunkt, an dem ich weiterhin arbeiten muss.


Was hast Du Dir denn persönlich für die nächste Saison vorgenommen?


Ich habe mir persönlich erst einmal vorgenommen fit zu sein, so viele Spiele wie möglich zu machen und die Mannschaft nach vorne zu bringen. Ich habe jetzt viele Gespräche mit Herrn Hutwelker gehabt, in denen er mir ganz klar die Philosophie für dieses Jahr vermittelt hat: Es geht darum zu beißen und zu kämpfen. Meine Zeit in Köln war nicht optimal, ich habe über zwei Jahre knapp die Hälfte der Spiele gemacht. Jetzt möchte ich den Jungs zeigen, was ich draufhabe. Ich bin ein absoluter Teamplayer und war in Leverkusen und bei der Nationalmannschaft Kapitän. Ich glaube, dass ich auch als jüngerer Spieler dazu in der Lage bin, eine Führungsrolle zu übernehmen.


Im zentralen Mittelfeld haben wir zurzeit die meisten Spieler…


Absolut. Mir wurde gesagt, dass meine Stärken definitiv gebraucht werden und ich bin auch der Überzeugung, dass ich das draufhabe. Aber es gibt immer einen Konkurrenzkampf. Den gab es auch in Köln und in Leverkusen. In Köln hatten wir halt die erste Mannschaft über uns und ein Spieler aus dem Profibereich hat auf meiner Position gespielt. Das war relativ bitter. Aber ich bin jetzt sehr, sehr heiß darauf, diesen Konkurrenzkampf anzunehmen und zu gewinnen.


Die beiden Jahre waren in Köln ja auch wirklich turbulent…


Das war immer ein Auf und Ab. Ich musste in der Regionalliga auch erst mal Fuß fassen. Das ist was ganz anderes als der Jugendbereich in Leverkusen. Dort hast du schönen Fußball gespielt und kommst dann in eine Liga, in der es auch auf andere Sachen ankommt. Ich glaube aber, dass auch in Köln nur positiv über mich gesprochen wird: Einsatzleistung, Trainingsleistung und Spielleistung haben gestimmt. Wenn Profis runterkommen,  müssen verständlicherweise auch Leute Platz machen.

Wir sind ja am Ende Achter geworden. Das zeigt ja, dass jede Menge Qualität in der Mannschaft war, die wir am Anfang leider nicht gezeigt haben. Aber deshalb ist der Schritt jetzt auch hierhin gegangen, weil ich gesagt habe: Das ist mein Jahr!


Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg beim WSV!

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