MENÜ
26
Sep
SCP
14:00
WSV
Anzeige
Dienstag, 25.05.2021 -

Löwenstall

Löwenstall: U19 aktuell

Zur Saison 2021/22 stehen Veränderungen an

Für Ausgabe 10 des WSV-Stadionmagazins sprach die neunzehn54-Redaktion mit Jugendleiter Dirk Schneider und Trainer David Zajas über die aktuelle Situation der U19, was der Lockdown für die Mannschaft bedeutet und wie es im Sommer weitergehen soll.

„Im Moment ist es für die Spieler eine sehr schwierige Zeit, da wir nicht auf dem Platz trainieren können. Wir sind im ständigen Austausch, allerdings beschränkt sich dies auf Telefonate, Videokonferenzen und Online-Trainingseinheiten“, beschreibt David Zajas die aktuelle Situation der U19. Dirk Schneider ergänzt: „Die Stimmung ist nicht gut, insbesondere bei den Altjahrgängen, die jetzt in den Senioren-Fußball wechseln. Wir haben ihnen gesagt, dass nicht mehr gespielt wird und dass wir ihnen helfen, wenn sie Kontakt zu Seniorenteams aufnehmen möchten. Einer unserer Spieler, Stanley Antwi-Adjei, wechselt zur TSG Sprockhövel in die Oberliga Westfalen. Die anderen Kadermitglieder stehen auch mit Vereinen in Kontakt. Mit den Jungjahrgängen haben wir auch gesprochen. Mit ihnen planen wir die neue Saison.“

Bundesligen werden ohne Wertung abgebrochen

Der lange Lockdown ging auch an den Spielern der U19 nicht spurlos vorbei. „Den Spielern fehlt während des Lockdowns das sportliche, aber auch das menschliche Miteinander. Dies darf man nicht vernachlässigen. Es ist eine Herausforderung, zu verstehen, dass man nicht trainieren bzw. spielen kann sowie dass es mitunter auch wichtige Dinge außerhalb des Fußballs gibt“, erläutert der U19-Trainer die Auswirkungen des Lockdowns. Nicht nur die Spiele fielen Corona zum Opfer, auch die Trainingsbedingungen waren alles andere als gut. „Wir waren für zwei Wochen im Individualtraining auf dem Platz. Dann durften wir das aber auch nicht mehr. Ansonsten sind die Spieler viel gelaufen und haben per Zoom-Meetings Athletiktrainings absolviert. Aber die Jungs sind Fußballer und keine Marathonläufer oder Kraftsportler“, antwortet Dirk Schneider auf die Frage, wie die Trainingsbedingungen in den letzten Monaten waren. Am 23. April 2021 entschied der Vorstand des Deutschen Fußballbundes (DFB), dass die Saison 2020/21 ohne Wertung abgebrochen wird. Somit wird kein Team absteigen. Demgegenüber soll es aber Aufsteiger geben. Die regionalen Spielklassenträger haben bis zum 30. Juni 2021 Zeit, Klubs für die Bundesligen zu benennen. Für die Meldung der Teilnehmer an der Relegation gilt der 14. Juni 2021 als Stichtag. Sollte das Pandemiegeschehen einer Durchführung der Relegationsspiele im Wege stehen, entscheidet das Los. Die neue Saison soll dann nicht vor dem 8. August starten, um den Vereinen Planungssicherheit für die Gestaltung der Sommerpause zu geben. Konkrete Spielplanungen und die Anzahl der teilnehmenden Mannschaften werden erst nach dem Abschluss der Relegationsspiele ab dem 30. Juni 2021 möglich sein.

Neues Trainerteam in der Saison 2021/22

Zur Kaderplanung der U19 des Wuppertaler Sportvereins sagt Dirk Schneider: „Alle Altjahrgänge verlassen die Mannschaft. Von den Jungjahrgängen bleiben alle dem WSV erhalten. Aus unserer U17 werden einige Spieler in die U19 wechseln. Von extern kommen auch einige Spieler. Aber noch ist da nichts fest.“ Auch das Trainergespann wird in der neuen Saison ein komplett anderes sein, Fabian Springob (U17) und sein Team werden die Mannschaft übernehmen. David Zajas erklärt seinen Abschied wie folgt: „Es ist für mich beruflich nicht mehr möglich, ab dem Sommer dem zeitlichen Aufwand, den die Mannschaft benötigt, gerecht zu werden.“

Wir drücken der U19 die Daumen, dass in der neuen Saison wieder bessere Trainings- und Spielbedingungen herrschen werden und wünschen dem Trainerteam sowie allen Spielern, die den WSV verlassen, alles Gute für ihre persönliche Zukunft!

Quelle: neunzehn54

×