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Donnerstag, 19.08.2021 -

Löwenstall

Löwenstall: Im Gespräch mit Stefan Vollmerhausen

„Ich fühle mich in der für mich neuen Rolle sehr wohl“

Stefan Vollmerhausen, ehemaliger U19- und bis Februar 2018 Cheftrainer der ersten Mannschaft, ist Anfang Juli in neuer Rolle zum WSV zurückgekehrt. Die neunzehn54-Redaktion sprach mit dem Leiter des Nachwuchszentrums für Ausgabe 2 des WSV-Stadionmagazins über seine Rückkehr, seine neuen Aufgaben und seine Ziele.

Hallo Stefan! Wie kam es zu deiner Rückkehr zum Wuppertaler Sportverein?

Der Kontakt zum WSV ist, nicht zuletzt aufgrund meiner langen Tätigkeit im Verein, in den letzten Jahren nie abgebrochen. Nachdem im Januar 2020 eine Rückkehr schon einmal im Raum gestanden war, ist Stephan Küsters in diesem Frühjahr auf mich zugekommen. In den Gesprächen haben wir ein Konzept erarbeitet, wie wir die Nachwuchsabteilung in den nächsten Jahren aufstellen wollen. Ich fühle mich in der für mich neuen Rolle sehr wohl, bin sehr gut aufgenommen worden und habe mich schon eingearbeitet.

Du bist Leiter des Nachwuchszentrums. Was sind da deine Aufgaben?

Grundsätzlich bin ich für den sportlichen Bereich zuständig. Ein großes Augenmerk gilt dabei sicherlich unseren Aushängeschildern, den beiden Junioren-Bundesligateams. Wichtig ist aber, dass wir auch im unteren Bereich sehr aufmerksam sind und unsere Arbeit weiter optimieren und verbessern - zum Beispiel mit internen Workshops zur Unterstützung unserer Trainer beim Erwerb der Lizenzen oder durch den Aufbau einer Scoutingabteilung. Natürlich fallen aber gerade beim Entwickeln von verschiedenen Strukturen auch administrative Dinge an, bei denen ich von Tom Welz und Dirk Schneider in der Umsetzung hervorragend unterstützt werde. Unsere Trainer zeigen sich dabei sehr offen und setzen die teilweise neuen Abläufe großartig um.

Wie schätzt du die aktuelle Jugendarbeit des WSV ein?

Absolut engagiert und von den aktuellen Spielklassen her auf höchstem Level. Trotzdem hat die Pandemie gerade die kleineren Vereine auf diesem Niveau sehr hart getroffen. Unsere Kinder und Jugendlichen brauchen Zeit, um die auf der Strecke gebliebenen Entwicklungsschritte wieder aufzuholen. Diese Zeit bekommen sie und erhalten dabei von uns jegliche Unterstützung.

Was sind deine Ziele für die zukünftige Jugendarbeit?

Langfristig sicherlich die Zertifizierung zum Nachwuchsleistungszentrum. Die Infrastruktur ist dazu mittlerweile vorhanden, nun müssen wir versuchen, nach und nach die Strukturen zu schaffen. Kurzfristig wollen wir unseren Alltag sportlich und organisatorisch weiter optimieren. Das Wichtigste ist aber, wie für viele andere Bereiche auch, dass unsere Kinder und Jugendlichen bestmöglich aus der Pandemie herauskommen.

Gibt es eigentlich schon einen neuen U17-Trainer?

Unsere U17 wird in der kommenden Saison von einem Trainerteam betreut. Ein Teil davon ist Said Essahel El Alaoui. Said hat in den letzten Jahren die U19 der SSVg Velbert betreut und war außerdem dort auch im Trainerteam der Oberligamannschaft. Mit weiteren Kandidaten bin ich aktuell im Austausch und denke in naher Zukunft eine Lösung präsentieren zu können.

Möchtest du den Fans des Wuppertaler SV noch etwas sagen?

Liebe Fans, der WSV geht gerade - wie viele andere Vereine - durch eine schwere Zeit. Nicht zuletzt aufgrund eurer Hilfe - aber explizit durch Friedhelm Runge und natürlich auch andere Sponsoren - bin ich mir sicher, dass wir an die erfolgreiche Rückrunde anknüpfen werden. Lasst uns alle zusammenhalten, dann bin ich mir sicher, dass wir als Verein in der aktuellen Konstellation mit nachhaltiger Arbeit wieder an alte Zeiten anknüpfen können.

Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg bei deiner weiteren Arbeit!

Quelle: neunzehn54

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