MENÜ
04
Dez
14:00
WSV
Anzeige
Freitag, 12.11.2021 -

Löwenstall

Löwenstall: Vorstellung U16

„Vielleicht gelingt es uns sogar die Meisterschaft zu gewinnen“

Für Ausgabe 5 des WSV-Stadionmagazins sprach die neunzehn54-Redaktion mit den Trainern Nadir Sönmez und Mattis Kuhlmann über die anstehende Saison und wie sie überhaupt zum WSV gekommen sind.

Der aktuelle Kader der U16 des WSV besteht nominell aus 25 Spielern, wobei zwei Akteure des Jahrgangs in der U17-Bundesliga eingesetzt werden. Das U16-Trainerteam bilden Nadir Sönmez und Mattis Kuhlmann, die Torhüter werden durch Philip Walz betreut. Außerdem gehört noch Tom Welz dazu, der im Hintergrund die Organisation übernimmt. Nadir Sönmez kam von der U17 des FSV Duisburg zum Wuppertaler Sportverein. „Nachdem mir der Aufstieg in die Niederrheinliga mit der U17 des FSV Duisburg gelang, wurde die Liga coronabedingt annulliert. In dieser Zeit hatte ich Kontakt zum U19-Trainer des WSV, Fabian Springob. Nach mehreren Gesprächen hat er mich überzeugt, dass ich eine gute Verstärkung für das Trainerteam des WSV wäre. Da ich an das Potenzial der U16-Mannschaft glaube, habe ich mich entschlossen, diese Mannschaft weiterzuentwickeln und in die Niederrheinliga zu führen“, so der neue Cheftrainer zu seinem Wechsel.

Mattis Kuhlmann kam im Sommer von der U17 des Cronenberger SC zur U16 des WSV. Er beschreibt seinen Wechsel so: „Mich hat Tom Welz angesprochen und mir einen möglichen Weg beim Wuppertaler Sportverein aufgezeigt. Hier bin ich jetzt sehr froh, in einem Trainerteam nicht nur Wissen weiterzugeben sowie Techniken und Taktiken zu vermitteln, sondern auch selbst sehr viel Input zu bekommen und den Leistungsfußball kennen zu lernen.“

Die Mannschaft trainiert dreimal wöchentlich, zusätzlich gibt es noch Athletik- und Torwarttraining. „Höhepunkt der Vorbereitung war ein viertägiges Trainingslager in Duisburg-Wedau. In diesem Trainingslager mussten wir uns Viktoria Köln knapp mit 2:1 geschlagen geben, konnten aber Fortuna Köln klar mit 4:0 besiegen. Weitere attraktive Freundschaftsspiele gegen einige Teams aus der Westfalen- und der Niederrheinliga ließen erkennen, dass die Mannschaft auch als Jungjahrgang in der Lage wäre, in diesen Ligen zu spielen“, beschreiben die beiden Trainer die Vorbereitung.

Lehrreiche Trainingseinheiten, Authentizität und neueste wissenschaftliche Aspekte

Angesprochen auf ein Saisonziel antworten Nadir Sönmez und Mattis Kuhlmann wie folgt: „Unser erstes Ziel ist es, jeden Spieler im pädagogischen, psychologischen und physischen Bereich auf ein höheres Niveau zu bringen. Nach intensiven, effektiven und lehrreichen Trainingseinheiten hat die Mannschaft auf diese Anforderungen eine sehr positive Reaktion gezeigt. Daher sind wir überzeugt, dass diese Mannschaft in der Lage ist, in der Tabelle oben mitzuspielen. Vielleicht gelingt es uns sogar, die Meisterschaft zu gewinnen.“

Mattis Kuhlmann sieht in seiner Aufgabe eine besondere Verantwortung: „Als Trainer bin ich mehr als nur jemand, der fußballerische Inhalte vermittelt. Es geht darum, Jugendliche in einer Phase zu begleiten, in der sie eine Persönlichkeit entwickeln, daher muss ich auch selbst authentisch sein. Der Fußball einer erfolgreichen Mannschaft sollte mit Spielern und Trainern zusammen entwickelt werden. Die Trainer geben Ideen weiter oder machen Dinge vor, verbessern und regen an, holen Spieler gegebenenfalls auch mal auf den Boden der Tatsachen zurück - aber spielen müssen am Ende des Tages die elf jungen Männer, die auf dem Platz stehen.“

Nadir Sönmez beschreibt sich als Trainer so: „Ich bin jemand, der das Training unter Berücksichtigung der neuesten wissenschaftlichen Aspekte gestaltet und sehr viel Wert auf die Detailarbeit legt. Außerdem spielt die Persönlichkeit des Trainers eine sehr wichtige Rolle in der Kommunikation mit der Mannschaft.“

Zum Abschluss des Gesprächs zieht das Trainerteam noch ein Fazit zum Saisonstart der U16: „In dieser Saison mussten bisher nur im ersten Spiel zwei Punkte unglücklich abgegeben werden. Doch seitdem konnten mit mutigem Angriffsfußball auch die stärkeren Gegner der Gruppe allesamt geschlagen werden. Dabei kommt es aber immer darauf an, kollektiv zu verteidigen und im Angriff Lösungen zu kreieren, die mehr als einen weiteren Spieler einbinden.“

Wir wünschen der U16 alles Gute für die Zukunft und eine erfolgreiche Saison!

Quelle: neunzehn54

×