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Samstag, 21.05.2022 -

Niederrheinpokal

0:1-Niederlage im Pokalfinale gegen SV Straelen

Der Wuppertaler SV verlor das Pokalfinale am Samstagnachmittag in der Schauinsland-Reisen-Arena in Duisburg gegen den Liga-Konkurrenten SV Straelen mit 0:1 (0:0). Torschütze des einzigen Treffers am heutigen Tag war Straelens Kevin Lunga.

Es war die erneute Auflage des Finals 2021. Damals siegte der WSV - aufgrund der Coronaauflagen vor leeren Rängen - mit 2:1 gegen den SV Straelen. Heute sollte es ähnlich knapp werden, aber mit einem besseren Ausgang für die Straelener.

Björn Mehnert vertraute einer routinierter Startelf, in der es im Vergleich zum letzten Liga-Spiel in der Vorwoche nur eine Änderung gab: Für Valdet Rama durfte Semir Saric von Beginn an ran. Die Ränge waren gut gefüllt: Die Rot-Blaue-Einheit hatte sich auf der Gegengerade eingerichtet. Insgesamt verfolgten 6.522 Zuschauer die Partie vor Ort.

Die Geschichte der ersten 45 Minuten ist schnell erzählt: Beide Teams waren robust in den Zweikämpfen, standen defensiv stabil und ließen so gut wie nichts zu. Wirkliche Großchancen gab es auf beiden Seiten nicht. Kingsley Sarpei hatte noch den gefährlichsten Abschluss für Wuppertal, sein Schuss ging aber nur ins Außennetz (27.).

Im zweiten Spielabschnitt, den beide Teams unverändert begannen, fiel nach sechs Minuten das Tor des Tages. Der Außenstürmer Kevin Lunga konnte sich mit einer Einzelleistung gegen zwei Wuppertaler durchsetzen, behielt vor WSV-Keeper Sebastian Patzler die Nerven und schob zum 1:0 ein (51.). Vom Rückstand und dem großartigen Support der Rot-Blauen angetrieben versuchten die Wuppertaler, den Druck zu erhöhen. Erste Hoffnung keimte auf, als Schiedsrichter Robin Delfs nach einem Foulspiel am eingewechselten Valdet Rama auf Elfmeter entschied. Doch wie das so ist an den Tagen, an denen nichts klappen will: Kevin Rodrigues Pries, in der Liga in dieser Saison alle fünf von fünf Elfmeter verwandelt, konnte Straelen Schlussmann Julius Paris nicht überwinden (78.). Pires’ Elfmeter wurde zur Ecke abgewehrt. Auch weitere Großchancen blieben Mangelware.

In der Nachspielzeit dann noch unschöne Szenen: Kevin Pytlik sah zunächst wegen eines groben Foulspiels die Rote Karte, ließ sich dann noch zu einer Tätlichkeit hinreißen und setzte damit den negativen Schlusspunkt an einem enttäuschenden Nachmittag. Wenige Sekunden später beendete der Schiedsrichter die Partie.

Am Ende gibt es mit dem SV Straelen vor 6.522 einen verdienten Sieger. Unsere Glückwünsche zum ersten Pokalerfolg der Vereinshistorie auch noch einmal an dieser Stelle. Damit wird der SVS in der kommenden Saison im DFB-Pokal an den Start gehen. Für den WSV ist die Saison damit beendet. Die Vorbereitung auf die neue Regionalliga-Saison beginnt Ende Juni.

Aufstellung Wuppertaler SV:
Sebastian Patzler, Nick Galle, Philipp Hanke (70. Marco Königs), Niklas Heidemann (86. Durim Berisha), Kevin Pytlik, Kevin Hagemann (62. Valdet Rama), Semir Saric (83. Phillip Aboagye), Felix Backszat, Kevin Pires-Rodrigues, Roman Prokoph, Kingsley Sarpei (55. Moritz Montag).
Trainer: Björn Mehnert

Aufstellung SV Straelen:
Julius Paris, Kino Delorge, Jannik Stevens, Ole Päffgen, Dacain Dacruz Baraza, Matona-Glody Ngyombo, Kelvin Lunga (64. Arlind Shoshi), Toshiaki Miyamoto (89. Noah Holtschoppen), Kevin Wolze, Gianluca Rizzo (68. Fabio-Daniel Simoes Ribeiro), Cagatay Kader
Trainer: Steffen Weiß

Stadion: Schauinsland-Reisen-Arena in Duisburg
Zuschauer: 6.522
Tore: 1:0 Lunga (51.)
Rote Karte: Kevin Pytlik (90./Wuppertaler SV/Foulspiel/Tätlichkeit)
Besondere Vorkommnisse: Kevin Pires-Rodrigues (Wuppertaler SV) scheitert mit Foulelfmeter an Torwart Julius Paris (78.)
Schiedsrichter: Robin Delfs

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