MENÜ
26
Okt
19:30
WSV
Sonntag, 05.08.2018 -

Regionalliga West

Gebrauchter Tag in Essen

5:1

WSV unterliegt RWE mit 1:5 (0:4)

Bitterer Dämpfer im ersten Auswärtsspiel der Saison

Als amtierender Doppel-Derbysieger (zweimal 3:1 in der vergangenen Saison) reisten mehr als 2.000 Wuppertaler Fans an die Hafenstraße. Mit drei Veränderungen in der Startformation ging der WSV ins Spiel. Für Semir Saric, Sascha Schünemann und Marco Cirillo rückten Jonas Erwig-Drüppel, Meik Kühnel und Enes Topal in die erste Elf. Außerdem erfreulich: Kevin Hagemann stand erstmals seit dem 24. September 2017 wieder in einem Pflichtspiel im Kader.

Die kalte Dusche nach 24 Sekunden: Mit dem ersten Angriff nutzt RWE die unsortierte WSV-Defensive – schlussendlich lupft Bichler den Ball über Pagano und den machtlosen Wickl ins Tor. Nach einer hitzigen Anfangsphase mit fünf gelben Karten setzt Malura Manno mit gutem Zuspiel auf halbrechter Position in Szene – den Schuss aus zwölf Metern wehrt Keeper Raeder jedoch nach vorne ab. Der WSV lässt in der ersten Hälfte vor allem Ideen und Kreativität vermissen und überrascht mit groben Nachlässigkeiten in der Defensive, die die Gastgeber gnadenlos ausnutzen. Nach einer guten halben Stunde marschiert Bichler links an der Grundlinie Richtung WSV-Tor, seinen Pass ins Zentrum kann Heber zum 2:0 verwerten. Kurz darauf erhöht Pröger zum 3:0 (36.), dessen Schuss oben links im Winkel landet. Den Schlusspunkt der ersten Hälfte setzt Platzek per Kopf – nach Freistoß von Baier. 4:0 nach 45 Minuten.

Auch nach dem Seitenwechsel agiert RWE offensiv. Bichler ist nach einer Stunde erneut im Fokus. Nach Solo durchs Zentrum wird er nicht am Torabschluss gehindert und netzt zum 5:0 ein. Der Hallo-Wach-Moment in der 72. Minute – ein Distanzschuss von Bednarski aus 30 Metern – reicht allerdings nicht aus, um zurück ins Spiel zu finden. Lediglich Gino Windmüller kann sich während des Spiels im Strafraum befreien und trifft per Kopf zum 1:5 (83.).

Fazit: Der WSV muss eine auch in der Höhe absolut verdiente Niederlage hinnehmen. Bereits nach 24 Sekunden gerät der Matchplan ins Wanken. Nach dem zweiten und dritten Gegentor können sich die Rot-Blauen nicht mehr von den Rückschlägen erholen.

Weiter geht es am kommenden Mittwoch in der ersten Runde des Niederrheinpokals. Zu Gast im Stadion am Zoo ist der Bezirksligist RWS Lohberg, ehe am Samstag mit Lippstadt die nächste Aufgabe in der Regionalliga ansteht.

Rot-Weiss Essen: Raeder – Brauer, Grund, Platzek, Pröger, Heber, Scepanik, Zeiger, Bichler, Baier, Becker

Wuppertaler SV: Wickl – Langer, Malura, Uphoff, Pagano – Kühnel, Windmüller, Erwig-Drüppel, Manno, Topal – Kramer

Zuschauer: 11.077

Torfolge: 1:0 Bichler (1.), 2:0 Heber (32.), 3:0 Pröger (36.), 4:0 Platzek (45.), 5:0 Bichler (59.), 5:1 Windmüller (83.)

Impressionen vom Auswärtsspiel

WSV-TV: Spielzusammenfassung vom Auswärtsspiel

×