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Dienstag, 20.04.2021 -

Regionalliga West

Gegenspieler: FC Wegberg-Beeck

Unser Stadionmagazin neunzehn54 stellt den morgigen Gast vor

Am morgigen Mittwoch, den 21. April 2021 empfängt der WSV den FC Wegberg-Beeck zur Nachholbegegnung des 34. Spieltags der Regionalliga West. Anstoß im Stadion am Zoo ist um 19:30 Uhr. In Ausgabe 8 des WSV-Stadionmagazins "neunzehn54" wurde der Gast - vor dem ursprünglichen Spieltermin (Mittwoch, 7. April 2021) - vorgestellt.

Der FC Wegberg-Beeck ist nach zwei Jahren in der Mittelrheinliga in dieser Saison wieder in die Regionalliga zurückgekehrt. Nach einem mäßigen Saisonstart gelang der Mannschaft im November der Sprung ins Tabellenmittelfeld. Doch Mitte März rückt die Abstiegszone immer näher.

In der abgebrochenen abgelaufenen Spielzeit schafften die Kleeblätter im hundertsten Jahr ihres Bestehens mit 40 Punkten aus 16 Spielen souverän vor dem ambitionierten 1. FC Düren den Aufstieg. Im Sommer musste der damalige Trainer Michael Burlet dann allerdings den Abgang von zwei regionalligaerfahrenen Akteuren verkraften: Stürmer Joy-Slayd Mickels, zuvor bei Aachen und Rödinghausen aktiv, und Rechtsverteidiger Sascha Tobor, früher beim KFC Uerdingen und bei Wattenscheid 09, wechselten aus beruflichen Gründen zum A-Ligisten Germania Hilfarth.

Doch trotzdem ist noch genügend Regionalligaerfahrung im Kader vorhanden: Torwart Stefan Zabel, Kapitän Maurice Passage oder Dauerbrenner Sebastian Wilms, der schon in über 260 Ligaspielen für den Verein auflief, waren schon Teil der Beecker Mannschaften, die 2016 und 2018 nach einem Jahr in der Regionalliga wieder absteigen mussten. Hinzukommen mit Meik Kühnel, Tom Meurer und André Mandt gleich drei Spieler, die schon bei uns Regionalligaerfahrung gesammelt haben. Alle drei sind in dieser Spielzeit Stammspieler.

Was der Mannschaft jedoch fehlt, ist ein echter Torjäger: In dreizehn Spielen blieb das Team vom Niederrhein ohne eigenen Treffer, Shpend Hasani ist mit fünf Toren der bester Torschütze. Für diese Rolle vorgesehen war eigentlich Gökan Lekesiz. Doch der 30-Jährige, der bereits mit dem MSV Duisburg in der dritten Liga spielte, kam nicht über Kurzeinsätze hinaus und spielt inzwischen in den Planungen keine Rolle mehr. Evangelos Skraparas, der in der Jugend ebenfalls beim WSV spielte und später in Rumänien, Griechenland, Vietnam, Australien und Kambodscha aktiv war, ist kein Torjäger, sondern soll sich mit seiner körperlichen Präsenz für die Mannschaft aufreiben. Der junge Marc Kleefisch, der 2018 40-mal für Alemannia Aachen in der U19-Niederrheinliga traf, braucht noch Zeit, um in der Regionalliga angekommen: In 16 Spielen gelang ihm bisher kein Tor. Daher ruhen die Hoffnungen auf Winterzugang Jannik Mause. Der 22-jährige blickt bereits auf die Erfahrung aus 85 Regionalligaspielen für die zweite Mannschaft von Mainz 05, den TSV Steinbach und den SV Rödinghausen zurück. In den ersten sechs Begegnungen gelangen ihm drei Treffer. Zu einem Leistungsträger hat sich mit dem Sechser Marvin Brauweiler ein Spieler entwickelt, den der Trainer wegen seiner mäßigen Trainingsdisziplin zunächst gar nicht haben wollte: Bei einem Vier-Augen-Gespräch in Burlets Wohnzimmer gelobte Brauweiler Besserung, wurde schließlich doch verpflichtet und stand seit dem achten Spieltag in fast jedem Spiel über die volle Distanz auf dem Platz. Nebenbei ist der 29-jährige übrigens Sportlicher Leiter des 2018 gegründeten FC Walheim, der eine Mannschaft in der Kreisliga C stellt, aber vor allem fußballbegeisterten Kindern ein anspruchsvolles Angebot ohne Leistungsgedanken bieten möchte.

Nach einer 0:3-Niederlage in Bergisch Gladbach Ende Februar wurde Michael Burlet entlassen. Mark Zeh, der bisherige Trainer der zweiten Mannschaft, der ohnehin im Sommer übernehmen sollte, trat sein Amt nun schon vor den wichtigen Spielen gegen die direkten Konkurrenten im März an. Hauptgrund für die Entlassung - der Verein hat seit 2009 keinen Trainer mehr vorzeitig freigestellt - soll aber nicht der ausbleibende sportliche Erfolg, sondern ein gestörtes Verhältnis zur Mannschaft gewesen sein.

Quelle: neunzehn54

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