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Freitag, 16.04.2021 -

Regionalliga West

Gegenspieler: 1. FC Köln U21

Unser Stadionmagazin neunzehn54 stellt den morgigen Gast vor

Am morgigen Samstag, den 17. April 2021 empfängt der WSV am 36. Spieltag der Regionalliga West die U21 des 1. FC Köln. Anstoß im Stadion am Zoo ist um 15:30 Uhr. In Ausgabe 9 des WSV-Stadionmagazins "neunzehn54" - die in Kürze erscheint - wird der Gast vorgestellt.

Wie die übrigen Zweitvertretungen der Bundesligisten spielt auch die Nachwuchsmannschaft des 1. FC Köln in dieser Saison eine gute Rolle. Besonders zu Hause sind die jungen Kölner schwer zu schlagen: Nur gegen die U23 von Borussia Dortmund und Fortuna Köln ging die Mannschaft im Franz-Kremer-Stadion als Verlierer vom Platz. Die letzten vier Auswärtsspiele wurden dagegen verloren und bescheren den Kölnern in der Auswärtstabelle einen Abstiegsplatz.

Seit Sommer 2019 ist Mark Zimmermann Trainer der Zweitvertretung des 1. FC Köln. Der 47-jährige übernahm von André Pawlak, der als Co-Trainer von Markus Gisdol in den Trainerstab der ersten Mannschaft aufgerückt war. Zimmermanns Heimatverein ist der FC Carl Zeiss Jena, für den er in der Jugend und in der 2. Bundesliga spielte sowie 2017 als Trainer den Aufstieg in die 3. Liga feierte.

Prunkstück der Kölner ist die Offensive

Im Gegensatz zu den anderen Bundesligisten, die Nachwuchsmannschaften in der Regionalliga West stellen, bietet der 1. FC Köln keine U23, sondern eine U21 auf. Dieses Modell basiert laut Vereinshomepage „nicht nur auf den Erfahrungen der vergangenen Jahre, sondern auch auf wissenschaftlichen Daten, die belegen, dass Top-Talente den Sprung in den Lizenzbereich eher mit 19-21 Jahren schaffen als mit 21-23 Jahren.“ Unterstützt werden die jungen Talente in der Defensive regelmäßig von Kapitän Marius Laux (35 Jahre, 25 Einsätze) und Lukas Nottbeck (32/28). Vincent Geimer (28) und Lucas Musculus (30), der 2017 20 Tore für den Bonner SC erzielte, sind in der Offensive eher Ergänzungsspieler.

Trotzdem ist die Offensive das Prunkstück der Kölner: Mit 57 Toren ist die Mannschaft hinter Essen und Dortmund die torgefährlichste der Liga. Die Torgefahr verteilt sich dabei auf vielen Schultern: Bereits 18 Spielern gelang in dieser Saison mindestens ein Treffer. Die meisten davon gehen auf das Konto des 19-jährigen Linksaußen Marvin Obuz, der erst im Oktober von der U19 hochgezogen wurde und seitdem schon neunmal getroffen hat. Stefan Ruthenbeck, sein ehemaliger Trainer bei der U19, sagte im „Kölner Stadtanzeiger“ über den U-Nationalspieler: „Im vergangenen Sommer hat Marvin vor allem in puncto Schnellkraft und Dynamik noch einmal einen riesigen Sprung gemacht. Marvin ist ein Spieler, der sehr eigen ist. Er hat einen sehr guten ersten Kontakt, strotzt vor Mut und sucht sehr gerne das Dribbling.“ Dieser Mut wurde im Winter erneut belohnt: Seitdem gehört er offiziell dem Profikader an, kommt aber weiterhin in der Regionalliga zum Einsatz. Ihm gegenüber, auf dem rechten Flügel, spielt mit Tim Lemperle ein weiterer Spieler aus der U19-Nationalmannschaft. Der dribbelstarke 19-jährige gehört schon seit dem letzten Sommer offiziell zur Profimannschaft und traf in dieser Saison bisher fünfmal in der Regionalliga.

Quelle: neunzehn54

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