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Donnerstag, 03.06.2021 -

Regionalliga West

Gegenspieler: Borussia Dortmund U23

Im letzten Sommer haben wir Pascal Bieler nach vier Jahren beim WSV verabschiedet. Er ist bei der U23 von Borussia Dortmund heute Co-Trainer von Enrico Maaßen, der bis zum letzten Sommer den SV Rödinghausen trainierte. Vor seiner Rückkehr ins Stadion am Zoo - zum Aufeinandertreffen zwischen dem WSV und der U23 des BVB am morgigen Samstag - hat sich die neunzehn54-Redaktion für Ausgabe 12 des WSV-Stadionmagazins, die in Kürze erscheint, mit ihm unterhalten.

Hallo Pascal, wie ist das erste Jahr in Dortmund für dich persönlich verlaufen und welche Aufgaben übernimmst du im Trainerteam?

Bisher ist das erste Jahr hervorragend verlaufen. Natürlich sind jetzt aufgrund von Corona viele Sachen nicht normal. Nichtsdestotrotz haben wie es schnell geschafft, als Trainerteam zusammenzuwachsen und gut zusammenzuarbeiten. Neben mir sind ja auch Cheftrainer Enrico Maaßen und Athletiktrainer Benjamin Schüßler neu hinzugekommen. Die Arbeit mit der Mannschaft und dem Team drumherum macht jeden Tag Spaß. Meine Aufgaben sind die tägliche Trainingsarbeit und die Vorbereitung mit Enrico Maaßen auf die Gegner. Wir treffen uns morgens, reden, planen das Training und dann geht‘s los.

Du bist von einem Regionalligisten zu einem Bundesligisten gewechselt. Wird man von den Möglichkeiten und Trainingsbedingungen erschlagen?

Man kann den WSV nicht mit Borussia Dortmund vergleichen. Das wäre auch unfair. Die ganze Struktur ist hier hochprofessionell, das Trainingsgelände ist eine ganz, ganz große Nummer und kann sich deutschlandweit sehen lassen. Es gibt viele moderne Möglichkeiten, die man wahrnehmen kann, um die Jungs im Training individuell weiterzuentwickeln. Es gibt zum Beispiel den Footbonaut. Den kann man sich als wie ein 30 x 30 Meter großes Feld vorstellen. Der Spieler steht im Zentrum und muss die Bälle, die aus vier verschiedenen Kanonen flach oder hoch rauskommen, auf verschiedene Ziele schießen. Je nach Trainingsziel kann man die Geschwindigkeit oder den Schnitt einstellen. Das hilft den Jungs natürlich in Punkto erster Kontakt, Vororientierung, Ballbehandlung und Zielsicherheit.

Während deiner Zeit beim WSV hast du die A-Lizenz gemacht. Möchtest du auch noch deinen Fußballlehrer machen?

Das wird sich zeigen. Für mich und meine persönliche Entwicklung hat sich das Jahr in Dortmund jetzt schon gelohnt. Hier habe ich viele neue Leute kennengelernt und hole mir so regelmäßig neuen Input.

Beim WSV hast du immer wieder verschiedene Aufgaben übernommen. War das auch eine lehrreiche Zeit?

Ja, super lehrreich. Als ich 2016 zum WSV gekommen bin, wollte ich auf jeden Fall die Trainerlaufbahn mit einschlagen. Als dann im Winter die Co-Trainer-Stelle in der U19 frei wurde, habe ich relativ schnell zugesagt. Danach bin ich ja in kurzer Zeit vom Co-Trainer U19 zum Cheftrainer U19 und Co-Trainer der ersten Mannschaft geworden. Dadurch dass ich auch zweimal in nicht so leichten Situationen bei der ersten Mannschaft eingesprungen bin, konnte ich im Männerfußball meine Erfahrungen sammeln. Das hat mir insgesamt natürlich schon dabei geholfen, meine Erfahrungen zu machen.

Freust du dich auf das Spiel in Wuppertal?

Ich freue mich wirklich richtig auf das Spiel. Zurzeit sieht es ja nach ein paar Corona-Lockerungen aus, sodass vielleicht auch Zuschauer kommen können. Ich habe an Wuppertal und das Stadion am Zoo wirklich nur gute Erinnerungen. Von daher freue ich mich einfach, zurückzukommen und die ganzen Gesichter zu sehen. Hoffentlich mit einem guten Ausgang für uns.

Danke für das Gespräch, Pascal!

Quelle: neunzehn54

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