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Dez
14:00
WSV
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Freitag, 13.08.2021 -

Regionalliga West

Gegenspieler: SV Rödinghausen

Unser Stadionmagazin neunzehn54 stellt den morgigen Gast vor

Am morgigen Samstag, den 14. August 2021 empfängt der WSV am 1. Spieltag der Regionalliga West den SV Rödinghausen. Anstoß im Stadion am Zoo ist um 14:00 Uhr. In Ausgabe 2 des WSV-Stadionmagazins "neunzehn54" wird der Gast vorgestellt:

Dem Meister der Saison 2019/20 - der seinerzeit bekanntlich auf den Aufstieg in die 3. Liga verzichtete, weil er keine Möglichkeiten sah die DFB-Auflagen zu erfüllen, und der daraufhin Erfolgstrainer Enrico Maaßen und einen Großteil der Aufstiegsmannschaft verlor - ist in der Spielzeit 2020/21 ein Umbruch auf hohem sportlichen Niveau gelungen. Das Team um Trainer Nils Drube belegte am Ende Platz sechs und schloss damit das vierte Jahr in Folge im oberen Tabellendrittel der Regionalliga West ab. Zur neuen Saison soll nun eine schrittweise Weiterentwicklung erfolgen.

„Wir haben jetzt eine komplett neu zusammengestellte Mannschaft, die einen neuen Zyklus einleitet und gerade zusammenwächst. Intern haben wir uns trotzdem ehrgeizige Ziele gesetzt. Aber wir wissen, dass das seine Zeit braucht“, hatte Trainer Nils Drube zu Beginn der Saison 2020/21 gegenüber neunzehn54 angekündigt. Die Verantwortlichen dürften mit dem anschließenden Entwicklungsprozess unter dem Strich zufrieden gewesen sein. 15 Siegen und 14 Unentschieden standen elf Niederlagen gegenüber. Mit 59 Punkten - fünf Zählern mehr als der WSV - landeten die Ostwestfalen am Ende auf Platz sechs. Nun hat man in Rödinghausen an einigen Stellschrauben gedreht, um die nächsten Schritte nach vorne zu machen.

Dabei mussten die Grün-Weiß-Schwarzen zunächst einmal auch einige signifikante Abgänge verkraften: Ba-Muaka Simakala, mit 14 Treffern bester Torschütze, wechselte in die 3. Liga zum VfL Osnabrück und mit Lukas Kunze, Christian Derflinger sowie Nico Buckmaier verließen drei Mittelfeldspieler mit hohen Einsatzzahlen den Verein. Auch Rechtsverteidiger Fynn Arkenberg ging in die 3. Liga (TSV Havelse), während sich Innenverteidiger Tobias Reithmeir dem Südwest-Regionalligisten FC Gießen anschloss.

Spannende Neuzugänge mit Torfreude gegen den WSV

Jedoch gelang es den Verantwortlichen im Gegenzug, einige spannende Neuzugänge ins Wiehengebirge zu lotsen. Mittelstürmer Gerrit Kaiser hat in der letzten Saison 14 Regionalliga-Treffer für den SV Lippstadt erzielt - also exakt genauso viele wie Abgang Simakala. Unserem Team sollte er ein Begriff sein: Kaiser traf in beiden Ligaspielen für den SV Lippstadt gegen den WSV. Auch auf die Abgänge im Mittelfeld wurde adäquat reagiert: Hamza Salman - der in 90 Regionalligaspielen 23 Tore erzielte, im letzten Jahr 38 Mal für Fortuna Köln auflief und gegen den WSV ein Tor erzielte - hat sein Potential bereits zweifellos unter Beweis gestellt. Von Aday Ercan (21 Einsätze in der Regionalliga West), der von der U23 des BVB ausgeliehen wurde und letztes Jahr - wie sollte es anders sein - Torschütze gegen den WSV war, erhofft man sich Kopfballstärke und Präsenz. Sowohl Kevin Hoffmeier (SV Lippstadt, 74 Regionalligaspiele) als auch Vincent Schaub (Fortuna Düsseldorf U23, 76 Regionalligaspiele) sind im Mittelfeld flexibel einsetzbar und auch der spielintelligente Standardspezialist Adrian Bravo-Sanchez (Hessen Kassel, 106 Regionalligaspiele) sorgt für weitere Qualität und Tiefe im Kader. Für die Abwehr verpflichtete man Rechtsverteidiger Patrick Choroba, der auf die Erfahrung von 34 Einsätzen in der dritten und 88 Partien in der Regionalliga zurückblickt. Für den SC Verl bestritt er im Jahr 2021 neun Drittligaspiele, nachdem er zu Beginn der letzten Saison durch einen Innenbandriss im Knie länger außer Gefecht gesetzt war. Darüber hinaus soll der 19-jährige Innenverteidiger Ibrahim Kaba, der in der Jugend von Bielefeld und Bochum ausgebildet wurde, schrittweise an die erste Mannschaft herangeführt werden. Auf den Abgang von Torwart-Urgestein Jan Schönwälder hat man mit der Verpflichtung des 22-jährigen, 1,93 Meter großen Keepers Leon Tigges vom VfL Vichttal (Mittelrheinliga) reagiert, der in der Saison 2017/18 viermal für den VfL Osnabrück in der 3. Liga das Tor gehütet hat.

„Wir wollen sowohl im Trainingslager als auch in den weiteren Wochen bis zum Saisonstart an die letzte Saison anknüpfen, uns weiterentwickeln und natürlich auch an den analysierten Schwachstellen arbeiten. Vor allem wollen wir aber auch unsere Identität und die Art unseres Fußballs weiter schärfen“, sagte Trainer Nils Drube auf der Vereinshomepage www.svroedinghausen.de zu Beginn der Saisonvorbereitung. Leider verlief diese nicht ganz reibungslos: Ende Juli begab man sich aufgrund eines positiven Corona-Befunds in den Reihen der ersten Mannschaft geschlossen in Quarantäne. Dennoch dürfte der SV Rödinghausen auch in der kommenden Spielzeit ein kompaktes und ambitioniertes Team stellen, das nur sehr schwer zu schlagen sein wird. 2020/21 endeten die Duelle jeweils unentschieden: 0:0 am Zoo, 1:1 in Rödinghausen.

Quelle: neunzehn54

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