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Freitag, 10.09.2021 -

Regionalliga West

Gegenspieler: Fortuna Köln

Unser Stadionmagazin neunzehn54 stellt den morgigen Gegner vor

Der SC Fortuna Köln startete mit vier Siegen in Folge fulminant in die Saison 2020/21 und hielt bis zum 11. Spieltag echte Tuchfühlung zum Aufstiegsplatz. Je länger die Spielzeit dauerte, desto mehr musste die Fortuna jedoch punktemäßig gegenüber Borussia Dortmund U23 sowie Rot-Weiss Essen abreißen lassen. Letztlich schloss der Drittplatzierte der Hinrunde die Spielzeit auf Rang vier ab, 27 Zähler hinter Aufsteiger BVB. Auch vor dieser Saison wurden die Kölner von vielen Experten zur Spitzengruppe der Liga gezählt. Was also ist für die Fortuna in diesem Jahr drin?

Nach dem Drittligaabstieg im Sommer 2019 stand für Fortuna Köln zunächst eine Phase des Neuaufbaus an. Platz 12 am Ende der coronabedingt abgebrochenen Spielzeit 2019/20 sorgte für weitere Nachjustierungen: Trainer Thomas Stratos ging und mit Alexander Ende (zuvor Co bei der U23 von Borussia M‘gladbach) kam ein junger Coach mit Kölner Spielervergangenheit, von dem sich die Verantwortlichen offensiven, flexiblen und mutigen Fußball versprachen. Die Erwartungshaltung dürfte mit Platz vier, 66 Punkten und 66 geschossenen Toren in 40 Spielen der Saison 2020/21 unter dem Strich erfüllt worden sein. Somit hat man im Sommer 2021 in der Kölner Südstadt den Kader nur noch punktuell verstärkt, um die weiteren Entwicklungsschritte zu machen. Einige Transfers machen deutlich, wohin die Reise gehen könnte.

Auf der Torhüterposition nahm man einen Umbruch vor. Der Vertrag mit Stammkeeper Kevin Rauhut, von Juli 2010 bis Januar 2012 beim WSV, wurde nicht verlängert und Martin Velichkov wechselte zu Rot Weiss Ahlen. Die neue Nummer eins der Fortuna, der 31-jährige Andrè Weis, kam von Viktoria Köln und kann auf die Erfahrung von u.a. 51 Zweit- und 76 Drittligaspielen zurückblicken. In der Abwehr musste man zunächst den Abgang von Nico Ochojski verkraften, der als einer der wohl besten Außenverteidiger der letzten Saison den Sprung in die 3. Liga zum SC Verl schaffte. Dennoch sieht man diesen Mannschaftsteil durch Neuzugang Sören Dieckmann sogar aufgewertet. Der 25-jährige Linksverteidiger, der 89 Regionalligapartien für die U23 des BVB bestritten hat, stand seit 2018 im Kader des SV Sandhausen und ohne ein gewisses Verletzungspech wäre er möglicherweise auf mehr als insgesamt acht Zweitligaeinsätze gekommen.

Den gesamten Artikel findet ihr ab morgen in der neuen Ausgabe unseres Stadionmagazins "neunzehn54".

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