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Freitag, 29.10.2021 -

Regionalliga West

Gegenspieler: SC Wiedenbrück

Unser Stadionmagazin neunzehn54 stellt den morgigen Gast vor

Am morgigen Samstag - 30. Oktober 2021, 14 Uhr - empfängt der WSV am 14. Spieltag der Regionalliga West den SC Wiedenbrück. In Ausgabe 5 des WSV-Stadionmagazins, die zum morgigen Spiel erhältlich sein wird, stellt die neunzehn54-Redaktion den Gast vor.

Der SC Wiedenbrück aus der 50.000-Einwohner-Stadt im Kreis Gütersloh hat sieben der letzten acht Jahre in der Regionalliga West verbracht und kann damit zwei Spielzeiten mehr in der Viertklassigkeit vorweisen als der Wuppertaler SV im selben Zeitraum. Alleine dieser Umstand sollte Grund genug sein, den Sport-Club nicht zu unterschätzen. Hinzu kommt, dass es sich bei den Ostwestfalen um so etwas wie den Angstgegner des WSV handelt. Kann unser Team gegen den SC Wiedenbrück den ersten Regionalliga-Heimsieg seit zehn Jahren einfahren?

Seit dem 3:1-Erfolg am 25. November 2011 konnte der WSV gegen den SC Wiedenbrück zu Hause nicht mehr gewinnen. In der Saison 2012/13 setzte es eine 0:1-Heimniederlage und in den folgenden drei Spielzeiten traf man aufgrund der Oberliga-Zugehörigkeit des WSV nicht mehr aufeinander. Die Bilanz seit dem Wiederaufstieg ist ernüchternd: Zweimal trennte man sich im Stadion am Zoo unentschieden (1:1, 2:2), zweimal entführten die Ostwestfalen sogar jeweils alle drei Punkte (0:3, 0:1).

Dass der SC Wiedenbrück in der Regionalliga West (mit Ligazugehörigkeit von 2010 bis 2019 und seit 2020) Jahr für Jahr ein kompaktes, schwer zu schlagendes Team stellt, bekam der WSV jedoch nicht exklusiv zu spüren und auch in dieser Saison ist die Mannschaft von Trainer Daniel Brinkmann gut aus den Startlöchern gekommen. In den ersten zwölf Begegnungen verließ man nur zwei Mal als Verlierer den Platz und fuhr einige bemerkenswerte Ergebnisse ein: Rot-Weiß Oberhausen wurde mit einem 1:0-Sieg nach Hause geschickt, gegen die U21 des 1. FC Köln gab es einen 2:0-Heimerfolg und bei Tabellenführer Rot-Weiss Essen erkämpfte sich der SCW vor 9.000 Zuschauern im Stadion Essen ein torloses Unentschieden.

Gelingt es WSV-Trainer Björn Mehnert, für die entscheidenden Finessen im Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften zu sorgen? Immerhin trifft „Mehne“ auf seinen ehemaligen Arbeitgeber, bei dem er von Juli 2017 bis Januar 2020 an der Seitenlinie stand - als direkter Vorgänger des heutigen Coaches Daniel Brinkmann. Doch nicht nur Björn Mehnert wird ein Wiedersehen mit seinem Ex-Club feiern, denn in beiden Kadern stehen Akteure mit Vergangenheit beim jeweils anderen Verein. Mit Innenverteidiger Durim Berisha und Offensivspieler Xhuljo Tabaku wechselten gleich zwei Spieler in diesem Sommer aus der Emssandebene ins Bergische Land.

Die beste Abwehr der Liga und ein Ex-WSV-Sturm

Demgegenüber tragen aktuell drei Akteure das schwarz-blaue Trikot, die in ihrer Karriere auch schon in rot-blau aufgelaufen sind: Der 21-jährige Mittelfeldspieler Julian Meier spielte 2017/18 für die U19 des WSV. Seit dieser Saison steht er im Kader des SC Wiedenbrück und feierte am 5. Spieltag als Einwechselspieler sein Regionalliga-Debüt. Mit Said Harouz (24 Jahre) und Ufumwen Osawe (23) könnten theoretisch zwei ehemalige Rot-Blaue das Sturmduo der Gäste bilden. „Ufu“ begeisterte von Juli 2019 bis Januar 2020 in 12 Regionalliga-Einsätzen die WSV-Fans durch seine Flügelläufe, während Said Harouz von August 2016 bis Januar 2017 den Löwen auf der Brust trug und in dieser Zeit zu einem Regionalliga-Einsatz kam.

Gleichwohl, die Top-Torjäger des SC Wiedenbrück sind in dieser Saison bislang andere: Der 25-jährige Mittelstürmer Benedikt Zahn kam im Sommer von Preußen Münster und traf für seinen neuen Verein vier Mal, drei Tore steuerte der 28-jährige offensive Mittelfeldspieler Saban Kaptan bei. Doch nicht nur der Sturm (mit Harouz und Zahn) hat im Sommer eine Aufwertung durch Neuzugänge erfahren, sondern auch die übrigen Mannschaftsteile. Für das Mittelfeld kamen insbesondere Jan-Lukas Liehr (24 Jahre, SV Lippstadt), Beytullah Özer (21, Catalcaspor) sowie Ousman Touray (22, Preußen Münster) und zwecks Verstärkung der Abwehr konnten sich die Ostwestfalen die Dienste von Tim Böhmer (19, Borussia Dortmund U23) sichern.

Der SC Wiedenbrück stellt auch in der Saison 2021/22 eine kompakte, schwer zu schlagende Mannschaft, die mit acht Gegentoren in zwölf Spielen aktuell die beste Abwehr der Liga stellt und es dem WSV nicht leicht machen wird, den ersten Heimsieg seit 10 Jahren einzufahren.

Quelle: neunzehn54

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