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Dienstag, 19.04.2022 -

Regionalliga West

Gegenspieler: KFC Uerdingen

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Unser Stadionmagazin neunzehn54 stellt den morgigen Gast vor

Am morgigen Mittwoch - 20.04.2022, 19:00 Uhr - empfängt der WSV den KFC Uerdingen zum Nachholspiel des 32. Spieltags der Regionalliga West im Stadion am Zoo. In Ausgabe 9 des WSV-Stadionmagazins hat die neunzehn54-Redaktion den Gast vorgestellt.

Der KFC Uerdingen ging mit einem kurzfristig zusammengestellten Kader und ohne richtige Vorbereitung in die laufende Saison. Die Folge: Nach nur einem Sieg aus 21 Spielen überwinterte man als Tabellenletzter. Doch seit der Winterpause hat sich einiges getan. Trainer Alexander Voigt hat dafür gesorgt, dass in der Rückrunde sozusagen ein ganz anderes Team auf dem Platz steht als noch in der Hinrunde. Bei noch fünf ausstehenden Spielen ist der Klassenerhalt des KFC Uerdingen rechnerisch noch möglich.

25. Mai 2019: Niederrheinpokal-Finale im Stadion am Zoo. Vor 10.500 Zuschauern verliert der Regionalligist Wuppertaler SV gegen den Drittligisten KFC Uerdingen mit 1:2 und verpasst den Einzug in den DFB-Pokal. Aufgrund finanzieller Schieflage beginnt eine Phase der Neuausrichtung. Demgegenüber freut sich der KFC auf eine weitere Drittligasaison und wird in der 1. Runde des DFB-Pokals den BVB zugelost bekommen.

April 2022: Der WSV hat sein Tal durchschritten und sich im oberen Tabellendrittel der Regionalliga etabliert. Demgegenüber ist beim KFC Uerdingen nicht nur das Grotenburg-Stadion derzeit eine Baustelle. Nach dem Rückzug von Investor Michail Ponomarew hatte sich der Pokalsieger von 1985 am Ende der Saison 2020/21 mangels wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit aus der 3. Liga zurückziehen müssen. Mit Einreichung des Insolvenzantrags stand der neue Vorstand im Sommer 2021 vor der Mammutaufgabe, mit hohen Schulden, sanierungsbedürftigem Stadion und drohendem 9-Punkte-Abzug den Schalter wieder umzulegen.

Im kurzfristig und in wenigen Tagen zusammengestellten Kader für die Spielzeit 2021/22 fanden sich u.a. zwei Akteure ein, die bereits das WSV-Trikot getragen haben: Marco Cirillo (23 Jahre) rückte im Juli 2017 von der U19 in den Kader der ersten Mannschaft auf, für die er in 31 Regionalliga-Einsätzen zu 2 Toren und 5 Vorlagen kam. Shun Terada (28) wechselte ebenfalls im Juli 2017 zum WSV, wurde einen Monat später an den FSV Vohwinkel ausgeliehen und verließ das Tal im Juli 2018 dann endgültig. Beide Akteure spielen in Krefeld eine gute Rolle, Terada ist zweitbester Torschütze und Cirillo zweitbester Vorlagengeber.

Der bisherige Saisonverlauf entsprach den derzeit schwierigen Gegebenheiten. Nach 3 Unentschieden und 6 Niederlagen fand sich der KFC auf einem Abstiegsplatz wieder. Die Freude über den ersten Saisonsieg (2:0 gegen Lotte) wurde drei Tage später durch eine 0:11-Niederlage gegen Rot-Weiss Essen relativiert. Nach 3 weiteren Niederlagen musste Trainer Dmitry Voronov gehen. Am 8. November übernahm mit Alexander Voigt ein an der Hubertusallee bestens bekannter Trainer das Ruder: Der 43-Jährige stand von Oktober 2019 bis Januar 2020 sowie von Juli bis Dezember 2020 beim WSV an der Seitenlinie. Unter Voigt blieb der KFC bis zur Winterpause - bei 2 Unentschieden und 4 Niederlagen - sieglos.

Positive Nachrichten und Erfolgserlebnisse im Kalenderjahr 2022

In der Winterpause hat sich in Uerdingen einiges getan. Alexander Voigt hat die spielfreie Zeit genutzt, um die Fitness der Spieler zu verbessern und den 28-Mann-Kader zu verkleinern. Mit dem 31-jährigen, erst- und zweitligaerfahrenen Mittelfeldspieler Levan Kevia konnte man eine bemerkenswerte Verstärkung präsentieren. Auch abseits des Trainingsplatzes gab es gute Nachrichten: Das Insolvenzverfahren ist offiziell abgeschlossen. Die Entscheidung des Neun-Punkte-Abzugs für die laufende Saison wurde durch das WDFV-Verbandsgericht aufgehoben und das Verfahren an den Sportausschuss zurückverwiesen. Nun steht am 23. April 2022 sogar die Rückkehr in die Grotenburg an. Für das Heimspiel gegen den VfB Homberg sind bereits jetzt alle verfügbaren Karten vergriffen.

Obgleich man beim KFC Uerdingen ligaunabhängig längst auch die neue Saison vorbereitet, hat man die Hoffnungen auf den Regionalliga-Klassenerhalt nicht gänzlich aufgegeben, solange dieser rechnerisch noch möglich ist. Und tatsächlich konnten im Kalenderjahr 2022 Erfolgserlebnisse eingefahren werden: Gegen den FC Wegberg-Beeck (2:0), beim SV Rödinghausen (1:0), gegen den SV Straelen (4:1) und bei den Sportfreunden Lotte (1:0) konnten die Saisonsiege zwei bis fünf eingefahren werden. Gegen die U21 des 1. FC Köln (2:2 nach 0:2-Rückstand), gegen Rot Weiss Ahlen (1:1) und gegen Fortuna Köln (1:1) gab es immerhin Unentschieden.

Der WSV tut gut daran, den Tabellenvorletzten nicht zu unterschätzen. Schon das Hinspiel in Velbert war eine enge Angelegenheit. Lange stand es torlos, ehe Marco Königs in der 80. Minute die Führung erzielen konnte. Kevin Rodrigues Pires sorgte mit einem Foulelfmeter in der Nachspielzeit für die Entscheidung.

Quelle: neunzehn54

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