MENÜ
21
Mai
SVS
16:15
WSV
Anzeige
Freitag, 13.05.2022 -

Regionalliga West

Gegenspieler: FC Wegberg-Beeck

Unser Stadionmagazin neunzehn54 stellt den morgigen Gast vor

Am morgigen Samstag - 14. Mai 2022, 14:00 Uhr - empfängt der WSV den FC Wegberg-Beeck zum Abschluss der Regionalliga-Saison 2021/22 im Stadion am Zoo. In Ausgabe 11 des WSV-Stadionmagazins "neunzehn54" wird der Gast vorgestellt.

Der FC Wegberg-Beeck steht als Absteiger aus der Regionalliga fest und muss nach zwei Jahren den Gang in die Mittelrheinliga antreten, aus der man erst 2020 aufgestiegen war. Dennoch kann es nicht hoch genug eingeschätzt werden, dass in Wegberg-Beeck seit vielen Jahren mit relativ geringen Mitteln leistungsorientierter Fußball zwischen Viert- und Fünftklassigkeit auf die Beine gestellt wird.

Im Februar 1920 wurde im Dorf Beeck (heute ca. 2.300 Einwohner) der „Sportverein 1920 Beeck“ gegründet, weil dort nach dem Ersten Weltkrieg der Fußballsport regen Zulauf fand. Gespielt wurde zunächst auf einer Wiese am Beeckbach, später konnte auf einem Stück Land am Waldrand eine Sportanlage errichtet werden. Der stete Wachstum des Vereins erfuhr durch den Zweiten Weltkrieg eine Unterbrechung, konnte anschließend aber fortgesetzt werden. In der Folge stiegen sowohl die Einwohnerzahl der Stadt Beeck (heute ca. 28.000), als auch die Mitgliederzahl des Clubs, der 1996 in „FC Wegberg-Beeck 1920“ umbenannt wurde. Im selben Jahr gelang der Aufstieg in die seinerzeit viertklassige Oberliga Nordrhein.

Seit Bestehen des aktuellen Ligasystems konnte der FC Wegberg-Beeck im Sommer 2020 zum dritten Mal nach 2015 und 2017 den Aufstieg in die Regionalliga West feiern. Während man sowohl 2015/16 als auch 2017/18 nach nur einem Jahr direkt wieder absteigen musste, hat es die Mannschaft von Trainer Mark Zeh diesmal nach zwei Jahren Viertklassigkeit in Folge erneut erwischt. Seit der 1:3-Niederlage am 36. Spieltag bei Rot-Weiss Essen steht der Abstieg des Vereins aus dem Niederrheinischen Tiefland rechnerisch fest. Es bleibt eine Bilanz von vier Spielzeiten in der Regionalliga West in den letzten sieben Jahren - vor dem Hintergrund der relativ geringen Mittel des Vereins aus der Mühlenstadt ist dies aller Ehren wert.

Zwei Spieler im Kader mit WSV-Vergangenheit

Im Kader des FC Wegberg-Beeck stehen mit Meik Kühnel und Tom Meurer zwei Spieler, die in der Vergangenheit bereits das rot-blaue Trikot getragen haben. Der 27-jährige Meik Kühnel kam im Juli 2018 von der Alemannia ins Tal. Für den WSV lief der gebürtige Aachener 22-mal in der Regionalliga West und sechsmal im Niederrheinpokal auf, steuerte insgesamt vier Torvorlagen bei. Im Januar 2020 wechselte Meik Kühnel zum FC Wegberg-Beeck und verstärkt das Team seitdem durch seine Übersicht und sein Passspiel.

Tom Meurer, der in der Jugend von Borussia Mönchengladbach ausgebildet worden war, entschied sich im Januar 2018 für einen Wechsel in die U19 des Wuppertaler SV und rückte ab Juli desselben Jahres in die erste Mannschaft auf, für die er 18-mal in der Regionalliga West und viermal im Niederrheinpokal zum Einsatz kam. Der heute 23-jährige Innenverteidiger fand im Juli 2020 den Weg zum FC Wegberg-Beeck.

Zu einem Wiedersehen mit einem dritten Ex-WSVer wird es demgegenüber auf dem Platz wohl nicht kommen. Seitdem der Wechsel von Kevin Weggen zur kommenden Saison zum KFC Uerdingen vorzeitig bekannt wurde, gehört der 28-jährige Mittelfeldspieler nicht mehr dem Kader des FC Wegberg-Beeck an. Kevin Weggen spielte von Juli 2012 bis Juli 2015 im Trikot des Wuppertaler SV, war in den Oberliga-Jahren dieser Zeit mit 7 Toren und 12 Vorlagen in 54 Einsätzen ein wichtiger Faktor der Mannschaft.

Bester Stürmer der Gäste ist aktuell Jonathan Benteke. Der 26-Jährige wurde im Juli 2021 vom belgischen Drittligisten URSL Visè verpflichtet, spielte aber bereits in der Saison 2019/20 in der Regionalliga West für Alemannia Aachen. Der Belgier ist Bruder des 40-maligen Nationalspielers Christian Benteke (31) und kam in der englischen Premier League in der Saison 2016/17 selbst einmal für Crystal Palace zum Einsatz.

Das Hinspiel der laufenden Saison erwies sich als hartes Stück Arbeit. Unter schwierigen Bedingungen bei Regen und auf tiefem Platz sorgten zwei Standards für die WSV-Führung. Nach einem Eckball köpfte Marco Königs das 0:1 (31.) und Kevin Rodrigues Pires verwandelte einen direkten Freistoß zum 0:2 (43.). Ein Konter brachte schließlich mit dem Treffer zum 0:3 durch Phillip Aboagye die endgültige Entscheidung (85.).

Quelle: neunzehn54

Hol dir den kostenlosen WSV-Newsletter!

Jetzt anmelden

Hol dir den kostenlosen WSV-Newsletter!

Jetzt anmelden
×