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Montag, 29.04.2019 -

Verein

Außerordentliche Mitgliederversammlung 28.05.2019

Zur nachhaltigen Weiterentwicklung des Wuppertaler Sportvereins e.V.: Beschluß zur Beauftragung des Vorstandes hinsichtlich der Gründung von zukunftsfähigen Kapitalgesellschaften inkl. Tochtergesellschaften gemäß Satzung.

Antrag auf Satzungsänderung für die außerordentliche Mitgliederversammlung

hiermit möchte ich zur außerordentlich Mitgliederversammlung am 28.05.2019 folgenden Antrag auf Satzungsänderung stellen.

Änderung bezüglich des § 14 Nr.2

Alte Fassung:

„Die Mitglieder des Vorstandes werden vom Verwaltungsrat bestellt und abberufen. Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder beträgt in der Regel zwei Jahre. Der Verwaltungsrat kann Vorstandsmitglieder vorzeitig abberufen.“

Vorgeschlagene Änderung:

„Die Mitglieder des Vorstandes werden vom Verwaltungsrat bestellt. Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder beträgt in der Regel zwei Jahre. Die Mitglieder des Vorstandes können aus wichtigen Gründen durch Beschluss der Mitgliederversammlung abberufen werden. Für einen solchen Beschluss ist eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen erforderlich. Für einen Abberufungsbeschluss der Mitgliedersammlung ist Voraussetzung, dass der Verwaltungsrat der Mitgliederversammlung zuvor einen entsprechenden Vorschlag unterbreitet hat. Für diesen Vorschlag ist die Zustimmung der Mehrheit der Mitglieder des Verwaltungsrates erforderlich.“

Aus den Gründen:

Die vorgeschlagene Änderung der Satzung ist nach meinem Dafürhalten eine sinnvolle Ergänzung, um die Mitglieder des Wupppertaler SV in wichtige Vereinsentscheidungen mit einzubeziehen. Die Mitglieder bilden die Basis des Vereins und gerade im besonderen Fall beim Wuppertaler SV sind die Mitglieder im Notfall bereit ihr sprichwörtlich „letztes Hemd“ für den Verein zu opfern. Daher sollten die Mitglieder über eine Abberufung von Mitgliedern des Vorstandes mitbestimmen können. Außerdem wird durch die Zwischenschaltung und Einbeziehung der Vereinsmitglieder die Funktions- und Arbeitsfähigkeit des Vorstandes gewahrt und verbessert. Eine Machtverteilung auf die Schultern der Mitglieder ist nach meinem Dafürhalten durchaus sinnstiftend und wird auch bereits bei Borussia Mönchengladbach in sehr ähnlicher Form so praktiziert.

Daher möchte ich nun meinen Vorschlag auf Änderung der Satzung zur Abstimmung bringen.

Mit freundlichen Grüßen,

Roger Okos

Satzungsänderungsantrag außerordentliche Mitgliederversammlung

Sehr geehrte Damen und Herren des Vorstandes und Verwaltungsrats des Wuppertaler Sportvereins, liebe Mitglieder.


Hiermit möchten wir gerne die folgenden Satzungsänderungs/-ergänzungsvorschläge vorbringen und um Abstimmung darüber auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung im Mai 2019 bitten. Die Abstimmung soll dabei für jeden der Vorschläge separat stattfinden, um den Mitgliedern eine akkurate und persönliche Differenzierung zu ermöglichen:

Zu §13.1 der aktuellen gültigen Satzung ergeht folgender Änderungsvorschlag:

Der aktuelle Wortlaut:

„Innerhalb von neun Monaten nach Abschluss eines jeden Geschäftsjahres, hat eine Mitgliederversammlung als Jahreshauptversammlung stattzufinden. Sie hat insbesondere folgende Tagesordnungspunkte zu behandeln: (…)“

wird ersetzt durch:

„Innerhalb von drei Monaten nach Abschluss eines jeden Geschäftsjahres, hat eine Mitgliederversammlung als Jahreshauptversammlung stattzufinden. Sie hat insbesondere folgende Tagesordnungspunkte zu behandeln: (…)“.

Die dem genannten Abschnitt nachfolgenden Passagen/Unterpunkte des §13.1 sind von der Änderung unberührt und verbleiben wie bestehend.

Begründung:

Insbesondere die Jahreshauptversammlung 2019 hat offenbart, dass die aktuelle Regelung zu Verwirrungen führen kann. Durch die momentane Praxis ist es möglich, dass die Entlastung von Vorstand und Verwaltungsrat zeitlich der zu entlastenden Zeit so deutlich nachgelagert ist, dass eine differenzierte und fundierte Entlastung nur sehr deutlich erschwert ist. Entsprechend sollte die Entlastung handelnder Personen auch möglichst nah am jeweiligen Handlungszeitraum liegen. Da das Geschäftsjahr sich am Saisonturnus der sportlichen Abteilungen orientiert und daher nicht sinnvoll und ohne Weiteres an das Kalenderjahr angepasst werden kann, wird in diesem Vorschlag eine engere Taktung von Beendigung des Geschäftsjahres und der Jahreshauptversammlung angestrebt.


Zu §15.3 der aktuellen gültigen Satzung ergeht folgender Änderungsvorschlag:


Der aktuelle Wortlaut:

„Sitzungen des Verwaltungsrates finden entsprechend den Erfordernissen des Vereins, jedoch mindestens sechsmal im Jahr statt, wobei eine der Sitzungen ausschließlich der Feststellung des Jahresabschlusses und der Verabschiedung der Wirtschafts-, Finanz- und Liquiditätsplanung dient. Sie sind vertraulich. Der Verwaltungsrat wird durch seinen Vorsitzenden schriftlich mit einfachem Brief, per Telefax oder per Email mit einer Frist von mindestens sieben Tagen zu den Sitzungen einberufen. Er muss einberufen werden, wenn dies von mindestens drei Verwaltungsratsmitgliedern verlangt wird oder wenn der Vorstand eine Entscheidung des Verwaltungsrates für erforderlich hält. Die Mitglieder des Vorstandes haben auf Einladung des Verwaltungsrates an den Verwaltungsratssitzungen teilzunehmen. Sie haben kein Stimmrecht.“


wird ergänzt durch den Zusatz:


„und werden in zweierlei Hinsicht dokumentiert. Zum einen ein ausführliches Protokoll, das unter Verschluss bleibt und für den internen Gebrauch bestimmt ist. Einsicht in dieses kann nur unter Angabe triftiger Gründe von der Mitgliederversammlung auf Antrag mit einer 2/3-Mehrheit bestimmt werden. Die Abstimmung ist dabei für jedes Protokoll einzeln zu beantragen. Einsicht in ausführliche Protokolle erhält bei positivem Beschluss der Mitgliederversammlung bei Bedarf jedes Vereinsmitglied. Darüber hinaus wird ein öffentlich zugängliches Protokoll jeder Verwaltungsratssitzung angefertigt, dass den Mitgliedern ungefragt zugänglich gemacht wird. Die inhaltliche Ausgestaltung obliegt dabei den Verwaltungsratsmitgliedern. Mindestens werden aber alle anwesenden Vorstands- und Verwaltungsratsmitglieder sowie die wesentlichen Sitzungspunkte aufgelistet.“


Entsprechend würde der §15.3 bei Annahme des Antrags in Zukunft wie folgt lauten:


„Sitzungen des Verwaltungsrates finden entsprechend den Erfordernissen des Vereins, jedoch mindestens sechsmal im Jahr statt, wobei eine der Sitzungen ausschließlich der Feststellung des Jahresabschlusses und der Verabschiedung der Wirtschafts-, Finanz- und Liquiditätsplanung dient. Sie sind vertraulich und werden in zweierlei Hinsicht dokumentiert. Zum einen ein ausführliches Protokoll, das unter Verschluss bleibt und für den internen Gebrauch bestimmt ist. Einsicht in dieses kann nur unter Angabe triftiger Gründe von der Mitgliederversammlung auf Antrag mit einer 2/3-Mehrheit bestimmt werden. Die Abstimmung ist dabei für jedes Protokoll einzeln zu beantragen. Einsicht in ausführliche Protokolle erhält bei positivem Beschluss der Mitgliederversammlung bei Bedarf jedes Vereinsmitglied. Darüber hinaus wird ein öffentlich zugängliches Protokoll jeder Verwaltungsratssitzung angefertigt, dass den Mitgliedern ungefragt zugänglich gemacht wird. Die inhaltliche Ausgestaltung obliegt dabei den Verwaltungsratsmitgliedern. Mindestens werden aber alle anwesenden Vorstands- und Verwaltungsratsmitglieder sowie die wesentlichen Sitzungspunkte aufgelistet. Der Verwaltungsrat wird durch seinen Vorsitzenden schriftlich mit einfachem Brief, per Telefax oder per Email mit einer Frist von mindestens sieben Tagen zu den Sitzungen einberufen. Er muss einberufen werden, wenn dies von mindestens drei Verwaltungsratsmitgliedern verlangt wird oder wenn der Vorstand eine Entscheidung des Verwaltungsrates für erforderlich hält. Die Mitglieder des Vorstandes haben auf Einladung des Verwaltungsrates an den Verwaltungsratssitzungen teilzunehmen. Sie haben kein Stimmrecht.“


Begründung:

Der vertrauliche Charakter der Verwaltungsratssitzungen ist ein Ausdruck des Vertrauens der regulären Mitglieder in das von ihr gewählte Gremium Verwaltungsrat und befähigt den Verein zum schnellen und autonomen Handeln. Durch die Satzungsergänzung sollen gleichzeitig die Risiken eines solchen Szenarios minimiert werden. Ein ausführliches Protokoll hilft in zukünftigen kritischen Situationen, das Geschehen retrospektiv aufarbeiten zu können und somit auch Fragen zu Verantwortlichkeiten und möglichen Verfehlungen eindeutig klären zu können. Dabei bleibt die ausführliche Dokumentation grundsätzlich unter Verschluss und ist im Zweifelsfall ein wertvolles Instrument, um Transparenz zu schaffen. Gerade in der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass ohne die Möglichkeit, das Handeln der einzelnen Verwaltungsratsmitglieder einzeln zu evaluieren, ein begründetes Urteil über die Güte des vergangenen Handelns nicht möglich ist. Aus diesem Grund soll künftig zudem ein öffentliches, frei zugängliches Protokoll veröffentlicht werden, aus dem ersichtlich wird, welche Verwaltungsrat-Mitglieder bei der Besprechung welcher Themen anwesend waren, sodass ein Mindestmaß an Transparenz hergestellt wird, ohne den vertraulichen Charakter der Sitzungen aufzulösen.



Zu § 14.5 der aktuellen gültigen Satzung ergeht folgender Änderungsvorschlag:


Der aktuelle Wortlaut:

a.

erledigt alle Vereinsaufgaben, soweit sie satzungsgemäß nicht anderen Vereinsorganen vorbehalten sind. Er hat in eigener Verantwortung den Verein zu führen, wie es der Vereinszweck zur Förderung der Mitglieder und des Sports erfordert;

b.

hat insbesondere die jährliche Wirtschafts-, Finanz- und Liquiditätsplanung, den Jahresabschluss und den Bericht über die wirtschaftliche Lage des Vereins zu erstellen;

c.

legt den Mitgliedern auf der Jahreshauptversammlung eine schriftliche tabellarische Übersicht über das vergangene Wirtschaftsjahr, sowie eine tabellarische Übersicht zur Etatplanung für das kommende Wirtschaftsjahr vor. Die Übersichten sollen die relevanten Positionen zu den Einnahmen (Mitgliedsbeiträge, Zuschauereinnahmen, Sponsoring, Merchandising, Spenden, sonstige Einnahmen und Zuschüsse) und den Ausgaben (Materialaufwand, Personalkosten, Kosten Fußballjugend, sonstige Abteilungen, Verwaltungskosten/ Geschäftsstelle, Aufwand an Spieltagen, Verbandsabgaben, Stadionmiete, Reisekosten, Zinszahlungen, Tilgung und sonstige Kosten) gegenüberstellen. Desweiteren sollen die Einnahmen und die Ausgaben des Jahresabschlusses in einem Saldo zusammen mit dem aktuellen Kontostand und der Auflistung der Gesamtverbindlichkeiten dargestellt werden.


Wird ergänzt durch den Zusatz :

„Außerdem gibt er den Mitgliedern alle drei Monate Auskunft über den aktuellen Stand der Finanzen sowie die Höhe der Schulden und wem diese zurückzuzahlen sind.“


Entsprechend würde der §14.5 bei Annahme des Antrags in Zukunft wie folgt lauten:

„b.

hat insbesondere die jährliche Wirtschafts-, Finanz- und Liquiditätsplanung, den Jahresabschluss und den Bericht über die wirtschaftliche Lage des Vereins zu erstellen. Außerdem gibt er den Mitgliedern alle drei Monate Auskunft über den aktuellen Stand der Finanzen sowie die Höhe der Schulden und wem gegenüber diese zurückzuzahlen sind.“


Begründung:

Aufgrund der undurchsichtigen finanziellen Konstellationen und den Versäumnissen der letzten Jahre obliegt den Mitgliedern das Recht der regelmäßigen Information die über die Häufigkeit einer Jahreshauptversammlung hinausgeht.


Antragssteller :

Mitglied 279

Mitglied 478

Mitglied 418

Mitglied 505

Mitglied 471

Betr.: Antrag auf Satzungsänderung – Beschlussfassung darüber auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung

Liebe Frau Drees, 
Lieber Herr Eichner,  

fristgerecht gemäß § 12 Abs. 8 mit Verweis auf § 2.7 stelle ich folgenden Antrag auf Änderung bzw. Ergänzung der Satzung:

§ 15 Abs. 7 abändern wie folgt:

Sollte der Verein Teile seines Spielbetriebes gemäß § 2.7. in eine Kapitalgesellschaft ausgegliedern, so werden die in diese Gesellschaft zu entsendenden Beiräte/Aufsichtsräte durch die Mitgliederversammlung gewählt.

Der Verwaltungsrat erhält ein Vorschlagsrecht in der Form, dass er die doppelte Anzahl an notwendigen Organmitgliedern zur Wahl in der Mitgliederversammlung vorschlägt.

Weiterhin können sich Mitglieder, die mindestens von 100 Mitgliedern des Vereins durch deren Unterschrift unterstützt werden, zur Wahl stellen.

In der Mitgliederversammlung erhalten diese Bewerber die Gelegenheit ihre Qualifikation für das angestrebte Amt zu erläutern. Anwesende Vereinsmitglieder können sowohl positive wie auch negative Aspekte für oder gegen die Wahl des jeweiligen Bewerbers äußern.

Gewählt ist, wer von mindestens 50% der anwesenden, wahlberechtigten Mitglieder die Stimme erhält.

Auf Antrag des Verwaltungsrates oder Vereinsvorstandes können im Rahmen einer außerordentlichen Versammlung auch gewählte Beiräte/Aufsichtsräte dieser „Spielbetriebs-Gesellschaft“, wieder abberufen werden. Ein solcher Antrag muss stichhaltig mit nachweisbaren Fehlverhalten des Beirates/Aufsichtsrates begründet werden.

Der Antrag auf Abberufung muss mit 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder bestätigt werden. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt der Beirat/Aufsichtsrat im Amt.

In der gleichen Versammlung muss, bei bestätigter Abwahl dann ein Nachfolger gewählt werden. Hier gelten die gleichen Regeln wie bei der Erstwahl.

Sollte ein Beirat/Aufsichtsrat freiwillig sein Amt niederlegen, oder aus sonstigen Gründen nicht mehr in der Lage dieses auszuüben, so kann der Verwaltungsrat bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung ein Ersatzmitglied wählen und entsenden. Für diese Wahl ist eine 2/3 Mehrheit der Anzahl der VWR-Mitglieder nötig. Derzeit also 8 Stimmen!

Sollte es notwendig werden ggf. durch diesen Antrag weitere Paragrafen der Satzung ergänzen zu müssen, so soll dies so geschehen, dass dadurch die Intention meines Antrages nicht verändert oder verfälscht wird.

Ich bitte darum auf der Versammlung meinen Antrag erläutern zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Norbert Müller


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