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Dienstag, 08.12.2020 -

Verein

Happy Birthday, Günter Pröpper!

WSV-Ikone wird 79

79 wird er in diesem Jahr und wir wünschen ihm natürlich alles erdenklich gute in dieser ungewöhnlichen Zeit: Günter Pröpper hat Geburtstag! Wir feiern ihn heute noch einmal mit dem Porträt, das wir ihm in der fussballfreien Zeit im Mai auf unseren Social Medias gewidmet haben:

"In Wuppertal etwas über Günter Pröpper zu erzählen, das noch nicht jeder weiß, ist fast unmöglich. Die ganze Pröpper-Story an sich ist aber schön genug, dass man sie immer wieder gern in Gänze liest und das sie, wie es zum "Meister" passt, auch komplett ohne Skandale oder böses Blut auskommt. Günter Pröpper war als Aktiver ein charakterlicher Vollprofi - fußballerisch war das wahrlich nicht immer der Fall.

Pröpper war kein Magier. Er war nicht besonders groß, nicht besonders stark und auch sicherlich nicht der technisch bestausgebildete Spieler. Aber er war hungrig und eiskalt. 

In seinem Geburtsort Dorsten merkte man das schnell, zog den damaligen Halbstürmer mit 18 in die erste Mannschaft hoch und stieg bis in die Landesliga auf. Etwa 120 Kilometer entfernt von Dorsten liegt Osnabrück. Pröpper wechselte aus dem nördlichen Ruhrgebiet nach Niedersachsen und wurde dort, unter anderem neben Udo Lattek, zum Torjäger in der Regionalliga Nord. in der in der Saison 1967/68 gewann er mit 25 Treffern die Torjägerkanone, die damals natürlich noch keine war. Nach einem kurzen Abstecher nach Essen wechselte er zum WSV. Und damit begann die Erfolgsstory endgültig: 10 Jahre spielte Günter Pröpper an der Hubertusallee und war die gesamte Zeit über jeden Zweifel ein Spieler höchster Klasse. Von der zweiten Liga in die erste Staffel brachte Pröpper den WSV toretechnisch fast im Alleingang: In der Saison 1971/72 erzielte er 52 der 111 Tore in der damaligen Regionalliga. Bis heute unerreicht. 

Nach dem dritten Platz auf dem Treppchen der Bundesligatorjäger (hinter Gerd Müller und Jupp Heynckes) war er in der folgenden Saison einer der wenigen Spieler, die beim WSV ein internationales Match im UEFA-Cup bestreiten durften. Ruch Chorzow war der Gegner, der "Meister" mal wieder Torschütze. 

Der zurückhaltende und faire Stürmer beendete 1979 seine Karriere, war danach bei der Stadt Wuppertal beschäftigt und dem WSV auch sonst ein ständiger Begleiter. Weitere Posten im Fußball (Torwarttrainer, Co-Trainer usw.) übernahm er gern, musste sich selbst aber nicht in erster Reihe sehen. Zurückhaltend eben. 

Bis heute ist Günter Pröpper 78 Jahre jung und zusammen mit seiner Ehefrau regelmäßiger Gast im Stadion am Zoo. Wenn es die Zeit zulässt ist er auch für kleine Projekte unserer Medienabteilung zu haben (Trikotvideo mit Enes Topal 2018, Rückblick auf Spiele gegen Borussia Mönchengladbach 2017).

Lieber Günter,

das, was wir hier schreiben können, wird nicht im Ansatz dem gerecht, was du für den Verein bist. So verbleiben wir mit einem großen "Danke" - du bist immer ein gern gesehener Gast in unserer Mitte!"

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUM 79. GEBURTSTAG, GÜNTER! 

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