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15
Dez
WSV
14:00
SCV

Historie

8. Juli 1954: Zwei Traditionsclubs werden eins.

An diesem Tag erfolgte die Gründung des Wuppertaler SV durch den Zusammenschluss der Vereine SSV 04 Wuppertal und TSG Vohwinkel 80. Beide Vorgängervereine des WSV brachten bereits eine lange Tradition mit in die Fusion. Die Vohwinkler brachten die Farbe Rot mit ins Wappen, der SSV das Blau.

1954 bis 1971: Der Weg nach oben.

In der zweitklassigen Regionalliga West gelang dem Wuppertaler SV sofort die Etablierung an der Spitze: Bereits in der ersten Saison wurde er Zweiter und gehörte mit einer kurzen Ausnahme stets zur Spitzengruppe. Zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Bundesliga kam es dann 1972, als die Mannschaft unter Trainer Horst Buhtz souveräner Meister geworden war. Hier gewann der WSV alle acht Partien – einmalig in der von 1964 bis 1974 währenden Geschichte der Aufstiegsrunde.

1972 bis 1975: Bundesliga - und das bislang größte Jahr.

Als Abstiegskandidat gehandelt, schockte der WSV in seiner ersten Spielzeit in der Bundesliga die Konkurrenz und belegte am Saisonende einen vielbeachteten vierten Platz, der gleichzeitig die Qualifikation zum UEFA-Pokal bedeutete. Dort war jedoch in der Saison 1973/74 in der 1. Runde Schluss und auch in der Bundesliga konnte nur ein Jahr nach der Sensation das Aus erst am letzten Spieltag noch vermieden werden. Ein Jahr später musste sich die Mannschaft dann aber doch in die 2. Bundesliga verabschieden. Die vielleicht letzte große Erinnerung aus jener goldenen Zeit des WSV ist sicherlich der 3:1-Erfolg am 5. Spieltag über den FC Bayern München um Franz Beckenbauer, der damals schon den Weltfußball dominierte.

1975 bis 2013: Ein stetiges Auf und Ab mit einigen Highlights.

Nach seiner Bundesligazugehörigkeit erlebte die erste Mannschaft des Wuppertaler SV eine turbulente Zeit zwischen Zweitklassigkeit und vierter Liga. Doch auch in dieser Zeit sorgte der WSV hin und wieder bundesweit für positive Schlagzeilen, vor allem im DFB-Pokal: So z.B. in der Saison 2007/08, als nach Siegen über den FC Erzgebirge Aue (5:4 n. E.) und Hertha BSC (2:0) im Achtelfinale auch der FC Bayern München lange Zeit seine Mühe hatte, bevor er sich in der ausverkauften Gelsenkirchener Veltins-Arena vor 61.482 Zuschauern dann doch mit 5:2 durchsetzen konnte.

24.05.2013 bis heute: Der Beginn einer neuen Ära für den Wuppertaler SV.

Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung entschied die überwältigende Mehrheit der weit über 400 anwesenden Mitglieder durch ihr Votum über die Zukunft des Vereins: Es wurde ein komplett neuer Verwaltungsrat mit insgesamt 13 Mitgliedern gewählt, der sofort im Anschluss den neuen Vorstand, bestehend aus 3 Mitgliedern bestimmte. Gleichzeitig wurde der Namenszusatz «Borussia», bedingt durch den Anschluss des SV Borussia Wuppertal im Jahre 2004, aus dem Vereinsnamen wieder gestrichen. Die neuen Verantwortlichen haben den Auftrag erhalten, dem Wuppertaler SV - unter Mithilfe vieler weiterer ehrenamtlicher Helfer - eine neue Zukunftsperspektive zu geben und ihn mittelfristig wieder im Profifußball zu etablieren. 2016 folgte der erste große Schritt: Nach einer furiosen Saison konnte der WSV die Oberligasaison als Erster beenden und stieg in die Regionalliga West auf. In der Premierensaison in der Regionalliga in Neuordnung hatte der WSV von Anfang an nichts mit dem Abstieg zu tun und landete am Ende der Saison im Mittelfeld der Tabelle. Das Konzept „WSV2020“ soll den Verein im Jahr 2020 zurück in die drittklassige Bundesliga führen. Strukturell und sportlich ist der Verein momentan in stetigem Fortschritt. Umbauarbeiten auf den WSV-Sportanlagen durch die Stadt Wuppertal fördern den Weg unseres Vereins, mehr fleißige Helfer und Festangestellte in Geschäftsstelle und Co. ebnen den Weg in die Professionallität. Nicht nur an der Historie, sondern auch an den zukünftigen Aufgaben sieht man: Es passiert etwas in Wuppertal!

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