1. Mannschaft

Die Stimmen nach dem 2:2 gegen Wiedenbrück

Sonntag, 07.08.2022 15:03 Uhr

„Die Gegentore sind zu einfach gefallen“

Mannschaftskapitän Sebastian Patzler sah Verbesserungsmöglichkeiten: „Positiv war, dass wir nach Rückständen zweimal zurückgekommen sind und am Ende deutlich näher am dritten Tor waren als Wiedenbrück. Bis dahin hatten wir jedoch nicht die zwingenden Torchancen und große Durchschlagskraft. Bis auf die eine Chance hatte Wiedenbrück das aber auch nicht. Sie sind eine gute Regionalligamannschaft, die vieles richtig macht und immer schwer zu bespielen ist. Wir haben nicht die perfekten Lösungen gefunden, aber dass wir zweimal zurückgekommen sind, muss man gegen Wiedenbrück auch erst einmal schaffen. Es ist natürlich ärgerlich, dass wir nicht alle drei Punkte holen konnten, aber wir gehen auch nicht davon aus, dass wir jedes Spiel im Vorbeigehen gewinnen. Wir müssen jetzt damit zufrieden sein, es annehmen und daraus lernen.“ Mit der Defensivleistung zeigte sich „Patze“ eher unzufrieden: „Die Gegentore sind zu einfach gefallen, da müssen wir zielstrebiger nach vorne gehen und hier und da müssen wir noch ekliger sein. Alles in allem war es ein kompliziertes Spiel, in dem wir am Ende mit einem Lucky Punch vielleicht sogar noch hätten gewinnen können."

Geburtstagskind Roman Prokoph, der gestern seinen 37. Geburtstag feierte, sagte zum Spiel: „Jeder hat gesehen, dass wir noch nicht da sind, wo wir letzte Saison aufgehört haben. Wenn wir etwas Positives sehen wollen, dann ist es so, dass wir zweimal nach einem Rückstand zurückgekommen sind und hinten heraus die besseren Chancen hatten. Trotzdem müssen wir weiter daran arbeiten, dass wir konstanter in unserer Spielart werden und dann auch anfangen, Spiele zu gewinnen."

Stürmerkollege Marco Königs fügte an: „Sehr, sehr enttäuschend. Gerade in der ersten Halbzeit haben wir nicht das auf den Platz gebracht, was wir uns vorgenommen haben. Nächste Woche muss es weitergehen und in Bocholt müssen wir uns die drei Punkte holen."

Außenverteidiger Nick Galle zog dieses Fazit: „Es war ein sehr unglückliches Spiel, in dem wir zweimal durch zu leichte mannschaftliche Fehler in Rückstand geraten sind. Die gilt es im nächsten Spiel abzustellen und als Team enger zusammenzurücken. Wir sind zweimal zurückgekommen, darauf sollten wir aufbauen. In den nächsten Spielen gilt es das besser zu machen. Als Team müssen wir da gemeinsam raus.“

Die Spieler zeigten sich nach dem Unentschieden im zweiten Heimspiel der Saison gegen den SC Wiedenbrück vor 1.456 Zuschauern im Stadion am Zoo selbstkritisch.

neunzehn54-Redaktion