Regionalliga West
Sonntag, 13.11.2022 13:33 Uhr | neunzehn54-Redaktion

Die Stimmen nach dem 1:0-Sieg bei Preußen Münster

Nach dem fünften Meisterschaftssieg in Folge beim Spitzenreiter Preußen Münster vor 9.588 Zuschauern im Preußenstadion, mit toller Unterstützung von 700 Wuppertaler Anhängern, sammelten wir die Stimmen.

Torjäger Semir-Semih Güler traf zwar nicht selbst, bereitete dafür aber den Treffer des Tages von Marco Stiepermann mit seiner Ablage vor. Nach den intensiven 94 Minuten zog unsere Nummer 11 dieses Fazit: „Die erste Halbzeit war ein Abtasten. Beide Mannschaften hatten viel Respekt voreinander. Keiner hat sich getraut, sich zu weit zu öffnen. Die zweite Halbzeit war umso wilder. Münster ist eher über Flanken zu Chancen gekommen und wir hatten am Ende noch drei, vier Hundertprozentige, mit denen wir das Spiel hätten entscheiden können. Aber so ist das manchmal in einem Topspiel: ein Tor reicht."

Mittelfeldspieler Justus Henke, der nach seiner Verletzungspause langsam wieder hineinfindet, kam in der Endphase für Bastian Müller in die Begegnung und zeigte sich nach dem Schlusspfiff zufrieden: „Insgesamt war es ein sehr ausgeglichenes Spiel, mit einer von der ersten Minute an überragenden Defensivleistung von uns. Wir haben Konter gefahren und sind immer gefährlich geblieben. Zudem haben wir uns nicht einlullen lassen, auch wenn Preußen Münster in der zweiten Hälfte schon arg gedrückt hat. Insgesamt eine super Defensive und dementsprechend ein verdienter Sieg für uns. Wir sind sehr zufrieden."


Wir können sehr, sehr stolz auf die Mannschaftsleistung sein

Tobias Peitz

Kevin Hagemann füllte erneut den Part auf der linken Seite in der Fünferkette aus und zeigte sich mit den drei Punkten sehr zufrieden. „Wir sind überglücklich. Es war durch die Bank eine hervorragende Mannschaftsleistung. Die drei Punkte gehen auf jeden Fall in Ordnung, auch wenn wir in den ersten 20 Minuten nicht so gut ins Spiel gekommen sind. Aber wir haben uns reingebissen. Am Ende müssen wir den Sack früher zumachen, um nicht Gefahr zu laufen, das 1:1 zu bekommen. Ein verdienter Sieg, aber am Ende unnötig knapp gemacht." Zu seiner persönlichen Leistung: „Ich war etwas defensiver unterwegs, hatte zwei schnelle Leute auf meiner Seite und wollte, dass die Seite nicht anbrennt. Das hat einigermaßen gut geklappt, insofern bin ich zufrieden mit meiner Leistung, aber auch mit der kompletten Mannschaftsleistung."

Mittelfeldspieler Tobias Peitz kam in der Schlussphase für Marco Stiepermann ins Spiel und hatte kurz darauf die Riesenmöglichkeit zum vorentscheidenden 2:0: „Wir haben mal wieder 150 Prozent gegeben, jeder hat sich für den anderen reingehauen. Es war wirklich 94 Minuten lang eine geschlossene Mannschaftsleistung. Ich habe es vor ein paar Wochen schon einmal gesagt: wenn jeder 100 Prozent gibt und wir als Mannschaft zusammenarbeiten, dann kann uns keiner schlagen und wir können im Gegenteil jeden schlagen. Das haben wir in diesem Spiel wieder bewiesen und können sehr, sehr stolz auf die Mannschaftsleistung sein."

Bastian Müller, der seine fünfte Gelbe Karte sah und somit im nächsten Heimspiel gegen Fortuna Köln fehlen wird: „Ein hart umkämpftes Spiel - das war klar. Zum Schluss hatten wir relativ wenig Ballbesitz. Aber wenn du das 1:0 machst, willst du das irgendwie über die Bühne bringen. In der ersten Halbzeit war es ein ausgeglichenes Spiel. Es sind zwei hochkarätige Mannschaften aufeinander getroffen, die sich heute viel den Schneid abgekauft haben, aber das war so zu erwarten. Am Ende stehen wir mit drei Punkten da und sind drei Punkte näher herangerückt."