WSV verliert 1:3 gegen Schonnebeck
Am zweiten Spieltag der Oberliga Niederrhein empfing der Wuppertaler SV am heutigen Freitagabend im Stadion am Zoo die SpVg Schonnebeck. Damit kam es nach kurzer Zeit zum Wiedersehen mit dem Gegner der 1. Runde des diesjährigen Niederrheinpokals. Am 9. August hatte sich der WSV in einer spannenden Partie im Elfmeterschießen durchgesetzt. Trainer Tim Schneider nahm im Vergleich zur 0:1-Niederlage am 1. Spieltag bei der SSVg Velbert eine Änderung in der Startelf vor: Für Aryan Amyn begann Semir Saric.
Nach verhaltener Anfangsphase ging der Gast aus dem Essener Stadtteil Schonnebeck mit der ersten Torchance in Führung. Niko Bosnjak traf auf Vorlage von Yan Marcos Friessner Montas flach rechts unten – 0:1 (11.). Wenig später ging Youssef Kamboua im Wuppertaler Strafraum zu Boden und Schiedsrichter Marco Lechtenberg entschied auf Elfmeter. Niko Bosnjak ließ sich die Chance vom Punkt nicht nehmen und erhöhte auf 0:2 (15.). Der WSV mühte sich ins Spiel zurückzufinden, die Torchancen gehörten jedoch den Gästen. Fotios Adamidis parierte per Fußabwehr gegen Friessner Montas (28.) und war bei einem Abschluss von Moritz Isensee auf Vorlage von Tim Kuhlmann erneut zur Stelle (29.). In der 39. Minute klärte der WSV-Keeper im Eins-gegen-eins gegen Niko Bosnjak, war aber wenig später machtlos, als eine Ecke der Gäste abgefälscht im Netz landete (41.). Mit 0:3 ging es in die Kabinen.
Trainer Tim Schneider brachte zur zweiten Halbzeit drei neue Spieler in die Partie und stellte in der Abwehr auf Viererkette um. Bei nun echter Flutlichtatmosphäre kam endlich auch der WSV zu guten Tormöglichkeiten. Und das im Minutentakt. Der eingewechselte Sam Sausmikat scheiterte bei einem Konter nach Vorlage von Semir Saric an Gästekeeper Lukas Lingk (52.). Ein abgefälschter Schuss des ebenfalls eingewechselten Arian Amyan senkte sich gefährlich (53.), doch Lingk war ebenso auf dem Posten wie wenig später, als Sam Sausmikat frei vor ihm auftauchte (54.). In diese Drangphase des WSV fiel ein Konter der Gäste, doch Adamidis und Duje Goles warfen sich im letzten Moment gemeinsam in den Abschluss (57.). Insgesamt war die Heimmannschaft nun wesentlich besser im Spiel und zog die Ballbesitzvorteile auf ihre Seite. Während ein Distanzschuss von Linus Fröhlich rechts am Kasten vorbeiging (72.), brachte Dario Biancardi einen Kopfball nach einer Ecke nicht platziert genug aufs Tor (76.). In der 78. Minute blieb ein Freistoß von Duje Goles in der Mauer hängen, sein Nachschuss flog rechts vorbei. Dann zeigte Schiedsrichter Marco Lechtenberg auch auf der Gegenseite auf den Punkt. Der Gefoulte, Arian Amyn, schoss selbst und verkürzte auf 1:3 (88.). Dabei blieb es.
Trotz eines couragierten Auftritts in der zweiten Halbzeit verlor der WSV sein Heimspiel gegen die SpVg Schonnebeck. Weiter geht es am Sonntag, den 30. August 2026 um 15:30 Uhr mit dem Auswärtsspiel beim FC Büderich..
Aufstellung Wuppertaler SV:
1 Fotios Adamidis – 2 Subaru Nishimura (63. 31 Arlind Bajrami), 4 Noel Westenberger, 44 Serhat Kacmaz (46. 8 Duje Goles), 39 Kilian Bielitza (46. 11 Sam Sausmikat), 5 Jaden Korzynietz – 26 Linus Fröhlich, 6 Genc Laiqi (74. 9 Brightney Igbinadolor), 7 Semir Saric – 20 Fabrizio Fili (46. 17 Arian Amyn), 21 Dario Biancardi
Trainer: Tim Schneider
Aufstellung SpVg Schonnebeck:
1 Lukas Lingk – 27 Denzel Oteng Adjei (70. 22 Noah Kosthorst), 16 Henrik Scheibe, 24 Noah Kloth, 5 Matthias Bloch, 25 Tim Kuhlmann – 7 Moritz Isensee, 30 Youssef Kamboua (84. 20 Alpha Kevin Kourouma), 9 Kevin Kehrmann (90.+2 29 Philipp Mayer) – 18 Yan Marcos Friessner Montas (78. 28 Marcio Elia Lopes da Silva do Vale), 10 Niko Bosnjak (88. 14 Leif Linnig)
Trainer: Dirk Tönnies
Stadion: Stadion am Zoo
Zuschauer: 1.544 (+211 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren mit freiem Eintritt)
Tore: 0:1 Bosnjak (11.), 0:2 Bosnjak (15., Foulelfmeter), 0:3 Kuhlmann (41.), 1:3 Amyn (88., Foulelfmeter)
Gelbe Karten: Goles / Kehrmann
Ecken: 3:6
Schiedsrichter: Marco Lechtenberg / Assistenten: Matti Lambertz, Kevin Zitzen
Spielbericht: neunzehn54-Redaktion
