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Foto: Christian Toben

1. Mannschaft
Samstag, 07.11.2026 | neunzehn54-Redaktion

4:3-Sieg in einem Wahnsinnspiel

Am 12. Spieltag der Oberliga Niederrhein empfingen die Rot-Blauen am heutigen Freitagabend den bei winterlichen Temperaturen den TSV Meerbusch im Stadion am Zoo. In der Startelf von Trainer Ismail Jaouri gab es im Vergleich zum letzten Spiel in Sonsbeck zwei Änderungen. Für Noel Westenberger und Sam Sausmikat begannen Efe Tirpan und David Widlarz. Der WSV spielte in rot-blau, die Gäste komplett in schwarz.

Die Gäste warteten von Beginn an auf schnelle Umschaltmomente und nutzen in der 20. Minute einen zum 0:1 durch Micah Cain, der nach einem Schnittstellenpass allein auf  Fotios Adamidis zulief und traf. Sieben Minuten später glich der WSV bereits durch Dario Biancardi aus, der von Arian Amyn in den gegnerischen Strafraum geschickt wurde  und von halblinks zum 1:1 ins kurze Eck abschloss.

Unverändert gingen beide Mannschaften in die zweite Spielhälfte und wieder erwischten die Gäste den besseren Start. Ein Meerbuscher kreuzte Felix Herzenbruch im Wuppertaler Strafraum und ging dann zu Fall. Schiedsrichter Davide Zeisberg entschied auf Strafstoß den Sanjin Vrebac zum 1:2 verwandelte (58.). Sieben Minuten später erhöhte dann Vedad Music auf 1:3 (65.). Doch die Mannschaft von Ismail Jaroui ergab sich nicht ihrem Schicksal, sondern griff weiter energisch an. Nach einem Foul an David Widlarz an der Strafraumgrenze trat dieser zum anschließenden Freistoß an. Mit voller Wucht ging der erste Versuch in die Abwehrmauer, doch den Abpraller versenkte er dann zum 2:3-Anschlußtreffer im rechten Eck. Nur drei Minuten später fand eine Flanke von Widlarz Torjäger Eren Albayrak am zweiten Pfosten, der per Kopf mit purer Willenskraft den umjubelten Ausgleich zum 3:3 erzielte. Nun wollten die Rot-Blauen auch den Sieg. Und der kam wie! In der letzten Minute der Nachspielzeit gab es noch einmal Eckball, den Semir Saric hereinbrachte.  Im Fünfmeterraum kämpfte eine Vielzahl von Spielern um den Ball, dem eingewechselten Brightney Igbinadolor schaffte es dann mit vollem Körpereinsatz, das Spielgerät zum vielumjubelten 4:3 Siegtrefferüber die Torlinie zu bugsieren. Brachialer Jubel und Abpfiff!

Der WSV überzeugte über 95 Minuten mit vollem Einsatz und fuhr trotz einiger Defensivschwächen den sechsten Sieg in Folge ein.

Am Samstag, den 14. November 2026 um 18:00 Uhr, spielt der WSV in der Oberliga Niederrhein beim KFC Uerdingen.

Aufstellung Wuppertaler SV:

1 Fotios Adamidis – 26 Linus Fröhlich (90. +3 4 Noel Westenberger), 44 Serhat Kacmaz, 3 Felix Herzenbruch, 27 Ariyoh Ayinla (73. 9 Brightney Igbinadolor) – 19 David Widlarz, 30 Efe Tirpan(67. 8 Duje Goles), 7 Semir Saric, 17 Arian Amyn (61. 11 Sam Sausmikat) – 21 Dario Biancardi, 10 Eren Albayrak

Trainer: Ismail Jaroui

Stadion: Stadion am Zoo

Zuschauer: 2.231

Tore: 0:1 Cain (20.), 1:1 Biancardi (27.), 1:2 Vrebac (58., Foulelfmeter), 1:3 Music (65.), 2:3  Widlarz (77.), 3:3 Albayrak (80.), 4:3 Igbinadolor (90. +5)

Gelbe Karten: Igbinadolor (78.) / de Stefano (63.), Cain (68.), Lahi (69.), Ejupi (76.), Langhoff (78.), Pound (88.)

Gelb-rote Karte: Lahi (90. +2)

Ecken: 6:4

Schiedsrichter: Davide Zeisberg

Spielbericht: neunzehn54-Redaktion