WSV erkämpft sich beim Bonner SC ein 1:1
Am heutigen Samstag ging es am 17. und letzten Hinrunden-Spieltag der Regionalliga West zum Bonner SC in den Sportpark Nord. In der Startelf von WSV-Trainer Sebastian Tyrala gab es zum letzten Heimspiel drei Änderungen. Für den Rot gesperrten Dominic Duncan sowie Kilian Bielitza und Lennard Wagemannbegannen Subaru Nishimura, Celal Aydogan und Amin Bouzraa. Bei 10 Grad Celsius und wolkenverhangenem Himmel erfolgte der Anpfiff. Der WSV spielte komplett in blau, der Bonner SC komplett in weiß. Am Ende hieß es 1:1 Unentschieden.
Das Spiel startete direkt mit einem Paukenschlag. Ein langer Ball auf Jeff-Denis Fehr in den Bonner Strafraum lief der Bonner Torhüter Elias Jona Bördner zu Beginn der zweiten Spielminute ab, doch der Verteidiger Massaman Keita brachte Fehr nach Ansicht von Schiedsrichter Jan Peter Weßels strafstoßwürdig zu Fall. Diesen verwandelte Aldin Dervisevic souverän zum 0:1 (3.). In einem munteren Spiel gab es auf beiden Seiten in der weiteren Anfangsphase gefährliche Offensivaktionen. Teilweise sprang der Ball wie beim Flippern im Strafraum hin und her. Es war schon fast verwunderlich, dass bis zur 20. Minute keine weiteren Tore fielen. Beide Mannschaften schenkten sich keinen Zentimeter und gingen keinem Zweikampf aus dem Weg. In der 31. Minute kam ein langer Flankenball auf Haris Mesic, dessen Abschluss aus spitzem Winkel Michael Luyambula noch zur Ecke lenken konnte. Nach dem anschließenden Eckstoß gab Serhat Koruk einen Schuss aus 20 Metern ab, der nur knapp über das Torgebälk ging. In der dritten Minute der Nachspielzeit der ersten Hälfte zog Amin Bouzraa nach einem abgeprallten Freistoß von Aldin Dervisevic noch einmal gefährlich ab. Mit einer Pausenführung für Wuppertal ging es in die Kabinen.
Die zweite Halbzeit begann mit einem katastrophalen Fehlpass von Salmin Rebronja im eigenen Strafraum, den der Mitte der ersten Halbzeit eingewechselte Robin Bird erlief und direkt hart flach und platziert zum 1:1 einschoss (46.). In der 52. Minute musste Aldin Dervisevic verletzungsbedingt ausgewechselt werden, nachdem ihm Bonns Berg nach einem Zweikampf am Boden, nach dem Aufstehen beim Weiterspielen, unabsichtlich auf den Arm getreten war. In der 63. Minuten dann Glück für Rot-Blau, als Bonns Kapitän Maximilian Pommer einen kurz ausgeführten Freistoß am rechten äußeren Strafraumeck zugespielt bekam, sich kurz drehte, direkt abschloss, der Ball aber nur satt an den langen Pfosten klatschte. In der 71. Minute flog dann Jeff-Denis Fehr vom Platz, nachdem er innerhalb von zehn Minuten zwei Mal gelb sah. Somit musste der WSV die Schlussphase in Unterzahl bestreiten. Es dauerte dann bis zur 87. Minute, ehe Koruk von der Strafraumgrenze abzog, aber knapp über das Tor zielte.
Der WSV erkämpfte sich in Unterzahl einen wichtigen Punkt bei einem Mitkonkurrenten. Vielleicht wäre mehr drin gewesen, wenn man zu Beginn der zweiten Halbzeit die Führung länger gehalten hätte.
Am kommenden Freitag, den 5. Dezember 2025 um 19:30 Uhr, reist der WSV zum letzten Regionalligaspiel des Jahres zum SC Fortuna Köln ins Südstadion.
Aufstellung Bonner SC:
31 Elias Jona Börner – 2 Massaman Keita, 3 Roman Doulashi, 7 Eray Ramazan Isik, 9 Serhat Zübeyir Koruk, 10 Maximilian Pommer (82. 19 Emmanuel Clinton Williams), 13 Jonas Berg (70. 11 Yannik Schlößer), 17 Haris Mesic, 23 Tobias Peitz (25. 18 Robin Bird), 27 Julijan Popovic, 30 Markus Dominik Wipperfürth
Trainer: Björn Mehnert
Aufstellung Wuppertaler SV:
24 Michael Luyambula – 2 Subaru Nishimura, 5 Aldin Dervisevic(52. 39 Kilian Bielitza), 13 Hans Juraj Hartmann, 3 Toshiaki Miyamoto – 4 Salmin Rebronja – 37 Amin Bouzraa, 22 Levin Müller (83. 9 Fritz Kleiner), 8 Celal Aydogan, 19 Jeff-Denis Fehr –11 Daiki Kamo (70. 31 Ronay Arabaci)
Trainer: Sebastian Tyrala
Stadion: Sportpark Nord
Zuschauer: 1.530
Tore: 0:1 Dervisevic (3., Foulelfmeter), 1:1 Bird (46.)
Gelbe Karten: Koruk (2.), Pommer (8.), Bird (45.), Doulashi (45.+ 2), Isik (86.), Keita (90.+2) - Bouzraa (36.), Fehr (61.), Nishimura (67.)
Gelb-rote Karte: Fehr (71.)
Ecken: 4:4
Schiedsrichter: Jan Peter Weßels / Assistenten: Marco Lechtenberg, Marvin Dominik Szlapa
Spielbericht: neunzehn54-Redaktion
