WSV unterliegt beim SC Wiedenbrück mit 0:4!
Am heutigen Samstag ging es am 24. Spieltag der Regionalliga West zum Tabellenschlusslicht SC Wiedenbrück ins Jahnstadion. In der Startelf von WSV-Trainer Mike Wunderlich gab es zum letzten Spiel gegen die U21 vom 1.FC Köln eine Änderung. Für den gesperrten Josue Santo, den angeschlagenen Cenk Durgun und Noah Heim begannen Vincent Schaub, Amin Bouzraa und Nicolas Hirschberger. Bei 14 Grad Celsius mit abwechselnd Sonne und Wolken erfolgte der Anpfiff.
Kalte Dusche für den WSV bereits in der 3. Minute: Der erste Angriff der Gastgeber führte zum 18-jährigen Startelfdebütanten Elia Schütte, der aus mehr als 20 Metern abzog, der Ball dann, entscheidend von der Wuppertaler Abwehr abgefälscht, im linken Eck einschlug, 1:0. Mit dem zweiten Angriff fiel dann in der 21. Minute auch direkt das 2:0. Konstantin Gerhardt wurde perfekt in die Tiefe geschickt und blieb vor Michael Luyambula eiskalt und schoss ins lange Eck ein. Wiedenbrück zeigte sich in einem Spiel mit vielen Zweikämpfen bis dahin sehr effektiv. Dann bewahrte Luyambula den WSV vor dem 0:3, als er nach einem Eckstoß den Kopfball des völlig freistehenden Schütte reflexartig über sein Tor lenkte (32.). Das fiel dann in der 37. Minute, als Aldin Dervisevic über einen hohen Ball trat, Moussa Doumbouya gedankenschnell den Ball in die Mitte legte, wo Davud Tuma sich das Spielgerät in aller Ruhe auf den linken Fuß legen konnte und dann aus 18 Metern flach ins rechte Eck traf. Mit diesem schweren Rucksack wurden die Seiten gewechselt. Offensiv fand der WSV in der ersten Halbzeit gar nicht statt.
Nach enttäuschender ersten Hälfte gab es nach dem Seitenwechsel direkt drei Wechsel bei den Rot-Blauen. Müller, Kleiner und Heim kamen für Dervisevic, Nishimura und Bouzraa. In der 53. Minute dann der erste gefährliche Angriff des WSV im gesamten Spiel. Noah Heim setzte sich auf der rechten Seite durch und flanke an den zweiten Pfosten, wo Fritz Kleiner Marcel Hölscher im Tor der Wiedenbrücker per Kopfballaufsetzer zur ersten Parade zwang. In der 63. Minute legte Noah Heim im Strafraum auf den freien Celal Aydogan ab, dem aber seine Direktabnahme über den Fuß rutschte und am Tor vorbeiging. Wiedenbrück tat Mitte der zweiten Hälfte nur noch so viel wie sie mussten. In der 81. Minute erhöhte Benjamin Friesen nach Handspiel von Marko Stojanovic auf 4:0.
Nach einer desolaten ersten Halbzeit war mit dem 0:3-Rückstand das Spiel bereits gelaufen. In der zweiten Hälfte zeigte sich die Mannschaft von Mike Wunderlich bemüht, aber nach vorne im Abschluss bei den wenigen sich bietenden Möglichkeiten zu harmlos.
Am kommenden Samstag, den 7. März 2026 um 14:00 Uhr, trifft der WSV in der Regionalliga West im Stadion am Zoo auf die U21 des SC Paderborn.
Aufstellung SC Wiedenbrück:
1 Marcel Hölscher – 4 Joel Udelhoven, 11 Maik Amedick, 18 Timo Arnold Kondziella, 20 Konstantin Laurin Gerhardt (74. 8 Vigo Wernet), 22 Benjamin Friesen (84. 17 Marlon Lakämper), 24 Elia Schütte (84. 19 Christian Stabenau), 25 Charalampos Prokopios Chantzopoulos, 27 Davud Tuma (74. 9 Sebastian Mai), 29 Moussa Doumbouya (66. 10 Saban Kaptan), 31 Fabio Riedl
Trainer: Sascha Mölders
Aufstellung Wuppertaler SV:
24 Michael Luyambula – 2 Subaru Nishimura (46. 22 Levin Müller), 5 Aldin Dervisevic (46. 18 Noah Heim), 6 Dominic Duncan, 26 Marko Stojanovic, 3 Toshiaki Miyamoto – 10 Vincent Schaub, 4 Salmin Rebronja (64. 33 Cenk Durgun) – 8 Celal Aydogan (74. 17 Dildar Atmaca ), 16 Nicolas Hirschberger, 37 Amin Bouzraa (46. 9 Fritz Kleiner)
Trainer: Mike Wunderlich
Stadion: Jahnstadion
Zuschauer: 653
Tore: 1:0 Schütte (3.), 2:0 Gerhardt (21.), 3:0 Tuma (37.), 4:0 Friesen (81., Handelfmeter)
Gelbe Karten: / – Schaub (26.), Kleiner (49.), Heim (70.), Müller (76.), Miyamoto (90.+1)
Ecken: 6:4
Schiedsrichter: Jörn Schäfer / Assistenten: Philipp-Werner Krestel, Jonathan Bäthge
Spielbericht: neunzehn54-Redaktion

