WSV unterliegt in Siegen mit 0:2
Am heutigen Freitagabend ging es am 26. Spieltag der Regionalliga West zum Aufsteiger Sportfreunde Siegen ins Leimbachstadion. In der Startelf von WSV-Trainer Mike Wunderlich gab es zum letzten Spiel gegen die U21 des SC Paderborn drei Änderungen. Für Aldin Dervisevic, Kilian Bielitza und Fritz Kleiner begannen Marko Stojanovic, Toshiaki Miyamoto und Levin Müller. Bei 4 Grad Celsius und Dauerregen erfolgte der Anpfiff unter Flutlicht. Siegen spielte in rot-weiß, der WSV komplett in blau.
Die Gastgeber begannen druckvoll und kamen in der 3. Minute zum ersten gefährlichen Abschluss, als Kammerbauer aus vollem Lauf von der Strafraumgrenze abzog, der Ball knapp am linken Pfosten vorbeistrich. Die Wuppertaler versuchten mit einer Viererkette vor der Fünferkette den Hausherren zu begegnen. Einzig Josue Santo spielte als Spitze. In der Abwehr stabil, wurde es in der 22. Minute auch offensiv das erste Mal gefährlich. Nach Vorarbeit von Celal Aydogan und Levin Müller über die rechte Seite nahm Vincent Schaub an der Strafraumgrenze das Spielgerät mit rechts direkt, doch der Ball ging knapp über das Siegener Gehäuse. Drei Minuten später zog Saghiri aus 20 Metern ab und Michael Luyambula musste zum ersten Mal eingreifen. In der 34. Minute strich ein Schuss von Josue Santo aus 18 Metern nur knapp am Siegener Tor vorbei, nachdem sich vorher Aydogan und Santo im Mittelfeld den Ball erkämpft hatten. Rot-Blau war mittlerweile gut im Spiel. Nur zwei Minuten später zeigte dann Schiedsrichter Lukas Koch nach einem eher normalen Luftzweikampf von Subaru Nishimura und Ömer Tokay auf den Elfmeterpunkt, den der Gefoulte nach einigen Diskussionen zum 1:0 für die Hausherren verwandelte (38.). In der zweiten Minute der Nachspielzeit der ersten Hälfte folgte dann mit dem 2:0 die kalte Dusche für den WSV. Ein langer Ball der Siegener auf den linken Flügel, eine hohe Hereingabe in den Strafraum, die von der Wuppertaler Abwehr schlecht verteidigt wurde, gelangte zu Malik Hodroj, der den Ball im Fallen über die Linie beförderte. Bitter!
Unverändert gingen beide Mannschaften in die zweite Halbzeit. In der 57. Minute konnte Siegens Schlussmann Marcel Johnen eine Hereingabe von Aydogan gerade noch so parieren, sodass der einschussbereite Santo den Ball nicht mehr erreichen konnte. In der 64. Minute musste Kevin Goden nach wiederholtem Foulspiel vom Platz. Es dauerte dann bis zur 76. Minute, ehe Nicolas Hirschberger mit einem schwachen Schuss Siegens Johnen zu einer kleinen Parade aufforderte. Der WSV machte nun in Überzahl Druck und Nishimura prüfte Johnen (82.).Im Gegenzug verhinderte Luyambula gegen Besong das 0:3. In der 85.Minute verhinderte Johnen aus kurzer Distanz dann den Anschlusstreffer der Bergischen durch Dominic Duncan und wehrte zur Ecke ab. Nur zwei Minuten später dribbelte sich Kadi Atmaca durch den Strafraum, traf aber nur das Außennetz. Den Schlusspunkt setzte Saghiri in der 94. Minute mit einem satten Pfostenschuss.
Der WSV konnte das Spiel in der ersten Halbzeit lange ausgeglichen gestalten und kassierte dann noch vor dem Seitenwechsel die entscheidenden Nackenschläge. Trotz fast 30-minütiger Überzahl in der Schlussphase war das Offensivspiel im Abschluss zu harmlos.
Am kommenden Dienstag, den 17. März 2026 um 19:30 Uhr, reist der WSV in der Regionalliga West zum Nachholspiel zum SV Rödinghausen ins Wiehenstadion.
Aufstellung Sportfreunde Siegen:
31 Marcel Johnen – 3 David Kammerbauer (87. 25 Melih Sayin), 7 Shaibou Oubeyapwa (63. 18 Arif Güclü), 13 Jan-Luca Rumpf, 14 Ömer Berke Topac (81. 5 Tom Henrik Gutsch), 23 Malik Hodroj, 27 Kevin Goden, 30 Dustin Willms (81. 16 Paul-Philipp Besong), 34 Dennis Brock, 37 Hamza Saghiri, 42 Florian Mayer
Trainer: Boris Schommers
Aufstellung Wuppertaler SV:
24 Michael Luyambula – 22 Levin Müller (65. 4 Salmin Rebronja), 2 Subaru Nishimura, 6 Dominic Duncan, 26 Marko Stojanovic, 3 Toshiaki Miyamoto (69. 19 Jeff Denis Fehr) – 16 Nicolas Hirschberger, 33 Cenk Durgun (80. 7 Semir Saric), 8 Celal Aydogan (80. 9 Fritz Kleiner), 10 Vincent Schaub (65. 17 Dildar Atmaca) – 11 Josue Santo
Trainer: Mike Wunderlich
Stadion: Leimbachstadion
Zuschauer: 2.234
Tore: 1:0 Tokac (38., Foulelfmeter), 2:0 Hodroj (45.+2)
Gelbe Karten: Oubeyapwa (18.), Kammerbauer (42.), Goden (59.) – Müller (1.), Schaub (45.), Luyambula (64.), Hirschberger (90.+3)
Gelb-rote Karte: Goden (64.)
Ecken: 4:4
Schiedsrichter: Lukas Koch / Assistenten: Tarik Damar, Nils Leichert

