Stellungnahme des Wuppertaler SV zum Catering beim Testspiel
Das gestrige Freundschaftsspiel gegen Borussia Mönchengladbach hat vielen Menschen im Stadion große Freude bereitet – auch wenn das Ergebnis angesichts der Begegnung zwischen einem Bundesligisten und einem Oberligisten erwartbar war.
Viel wichtiger als das Resultat war die Entwicklung auf dem Platz. Es war deutlich zu spüren, dass in unserer Mannschaft etwas Neues und Hoffnungsvolles entsteht. Das macht Mut und lässt uns mit großer Zuversicht auf die kommende Saison blicken.
Umso mehr bedauern wir, dass dieser positive Eindruck durch die erheblichen Probleme beim Catering überschattet wurde. Vor, während und nach dem Spiel haben uns zahlreiche Hinweise und berechtigte Beschwerden erreicht. Auch wir selbst konnten feststellen, dass es zu inakzeptablen Wartezeiten, massiven organisatorischen Mängeln und schließlich sogar dazu kam, dass Getränke bereits vor dem Schlusspfiff nicht mehr verfügbar waren.
Wartezeiten von bis zu einer Stunde während eines Fußballspiels sind nicht akzeptabel. Wer Eintritt bezahlt, muss das Spiel auch verfolgen können und nicht einen erheblichen Teil der Begegnung in einer Warteschlange verbringen.
Wir haben die während der Veranstaltung gesammelten Mängel bereits an den Caterer weitergeleitet und deutlich gemacht, dass sich so etwas nicht mehr wiederholen darf. Gleichzeitig werden wir auch analysieren, welche Probleme organisatorischer Art und welche grundsätzlicher Natur und somit unabhängig vom jeweiligen Betreiber sind. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Abläufe deutlich zu verbessern und sicherzustellen, dass die Versorgung der Zuschauerinnen und Zuschauer künftig zuverlässig und reibungslos funktioniert.
Unsere Fans sowie die Gäste unserer Gastvereine sollen den Stadionbesuch am Zoo als positives Erlebnis in Erinnerung behalten – auf und neben dem Platz. Daran werden wir gemeinsam mit allen Beteiligten arbeiten.
