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Samstag, 14.03.2026 12:13 Uhr

WSV verurteilt Verwüstungen in Siegen

Der Vorstand des Wuppertaler Sportvereins nimmt die Vorfälle rund um das gestrige Auswärtsspiel unserer Mannschaft beim Spiel in Siegen mit großer Bestürzung zur Kenntnis.

Nach dem Spiel wurde bekannt, dass es im Bereich der Gästetoiletten zu erheblichen Sachbeschädigungen gekommen ist. Die Bilder aus dem Stadion zeigen massive Zerstörungen an den Sanitäranlagen. Dieses Verhalten ist in keiner Weise akzeptabel und widerspricht allem, wofür unser Verein steht.

Der Wuppertaler SV distanziert sich ausdrücklich und mit aller Deutlichkeit von solchen Taten. Wer Fußballspiele nutzt, um Einrichtungen zu zerstören, Sachschäden anzurichten oder Gewalt auszuüben, stellt sich außerhalb der Werte unseres Vereins und des Sports insgesamt.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch nicht abschließend geklärt, wer für diese Verwüstungen verantwortlich ist. Klar ist jedoch: Sollten Personen aus dem Umfeld der Gästefans beteiligt gewesen sein, werden wir dieses Verhalten nicht tolerieren. Der Verein wird die Aufklärung der Vorfälle aktiv unterstützen und erwartet, dass die Verantwortlichen konsequent ermittelt werden.

Sollten Täter identifiziert werden, werden wir gemeinsam mit den zuständigen Behörden und den beteiligten Vereinen prüfen, welche Maßnahmen zu ergreifen sind. Dazu können insbesondere Stadionverbote sowie zivilrechtliche Schritte zur Durchsetzung von Schadensersatzforderungen gehören.

Gleichzeitig ist uns wichtig zu betonen: Der Wuppertaler SV hat viele engagierte und leidenschaftliche Fans, die ihre Mannschaft auswärts wie zuhause lautstark, aber fair unterstützen. Diese große Mehrheit steht für eine positive und respektvolle Fankultur. Einzelne Personen, die durch Vandalismus oder Gewalt auffallen, vertreten nicht unseren Verein und schaden seinem Ansehen.

Der Vorstand steht hierzu auch im Austausch mit Vertretern der aktiven Fanszene. Nach unseren Gesprächen haben auch führende Vertreter der Ultras ihre klare Ablehnung dieser Vorfälle zum Ausdruck gebracht. Nach eigenen Angaben wurde bereits auf der gemeinsamen Rückfahrt eine deutliche Ansage im Fanbus gemacht. Auch dort besteht Einigkeit darüber, dass solche Taten dem Wuppertaler SV, seiner Mannschaft und seiner Fanszene erheblich schaden.

Diese gemeinsame Haltung von Verein und Fans ist uns wichtig. Leidenschaftliche Unterstützung für unsere Mannschaft gehört zur DNA des WSV – Zerstörung, Gewalt oder Vandalismus jedoch nicht.

Der gestrige sportliche Wettbewerb auf dem Platz – auch wenn er für uns mit einer Niederlage endete – darf niemals Anlass oder Rechtfertigung für derartige Zerstörungen sein.

Der Vorstand des Wuppertaler SV wird den Vorfall gemeinsam mit dem gastgebenden Verein, den zuständigen Stellen sowie Vertretern der Fanszene aufarbeiten. Unser Ziel ist klar: Der Wuppertaler SV soll für Leidenschaft, Fairness und Verantwortung im Fußball stehen – auf dem Platz, auf den Rängen und darüber hinaus.

Wir appellieren an alle Fans des Wuppertaler SV, unseren Verein weiterhin leidenschaftlich, aber respektvoll zu unterstützen und gemeinsam dafür zu sorgen, dass der WSV überall als fairer und verantwortungsvoller Verein wahrgenommen wird.

Der Vorstand

Wuppertaler Sportverein